Wassertropfen fällt auf gelb-blau-beleuchtete Wasseroberfläche und verursacht konzentrische Kreise

In der Herbst-Kuratoriumssitzung des FWF konnten bei einem Antragsvolumen von 183,5 Millionen Euro rund 52,8 Millionen Euro bewilligt werden. Dies ergibt eine Bewilligungsquote über alle Programme von 28,8 Prozent. Insgesamt konnten von 559 Anträgen 170 herausragende Projekte reüssieren.

Kuratoriumssitzung im Detail 

Die Einzelprojekte als „Rückgrat“ der FWF-Förderungen machten wieder den größten Anteil der Bewilligungen aus. Bei einer Antragssumme (inkl. der Klinischen Forschung) von 114,0 Millionen Euro konnten 33,3 Millionen Euro bewilligt werden, was einer Bewilligungsquote von 29,2 Prozent entspricht. 

Im Bereich der Internationalen Programme, die gemeinsam mit internationalen Partnerförderorganisationen durchgeführt werden, lag die Antragssumme bei 46,0 Millionen Euro, davon konnten 12,1 Millionen Euro bedingt bewilligt werden (Bewilligungsquote 26,3 Prozent). Hier sind teilweise noch die Entscheidungen der Partnerorganisationen abzuwarten. 

Mit dem Karriereprogramm ESPRIT fördert der FWF hoch qualifizierte Postdocs. In der aktuellen Kuratoriumssitzung standen 66 Anträge (20,1 Mio. Euro) zur Entscheidung. Davon konnten 20 exzellent begutachtete Projekte mit einem Volumen von 6,1 Millionen Euro bewilligt werden, wobei elf Förderungen an Frauen und neun an Männer gingen. 

Forschung erleben 

Um in FWF-geförderten Projekten Bürger:innen aktiv einbinden zu können, wurde seitens des FWF das Programm Top Citizen Science (TCS) geschaffen. Von 14 Anträgen bewilligte das FWF-Kuratorium vier Projekte mit einem Volumen von insgesamt rund 200.000 Euro. 

  • „Nach dem Abbau feministische Zukunftsgeschichten“ 
    Karin Reisinger 
    Akademie der bildenden Künste Wien, Institut für das künstlerische Lehramt 
  • „Salon offener Geheimnisse“ 
    Stefanie Wuschitz
    Akademie der bildenden Künste Wien, Institut für das künstlerische Lehramt 
  • „Das ABC der Dialekte: Historische Notizen digital erforschen“ 
    Alexandra Lenz 
    Universität Wien, Institut für Germanistik 
  • „City Layers: Citizen Mapping als Praxis des Stadt-Machens” 
    Peter Mörtenböck 
    Technische Universität Wien, Institut für Kunst und Gestaltung 

Qualität, Fairness, Transparenz 

Der FWF steht neben höchster wissenschaftlicher Qualität, Internationalität und Fairness auch für maximale Transparenz. Sämtliche bewilligten Forschungsprojekte werden detailliert auf der FWF-Website dargestellt, zu finden unter: FWF Project Finder

Darüber hinaus werden für jede Kuratoriumssitzung Statistiken zur Verfügung gestellt, die Sie hier finden.

FWF-Kuratorium 

Das Kuratorium des FWF setzt sich aus dem Präsidium des Wissenschaftsfonds sowie Referent:innen zusammen. Primäre Aufgabe des Kuratoriums ist die Entscheidung über die Förderung von Forschungsvorhaben. Sämtliche Mitglieder des FWF-Kuratoriums finden Sie hier.

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