Wissenschaftsdisziplinen
Physik, Astronomie (100%)
Keywords
-
Advanced Materials,
Solid State Spectroscopy And Microscopy,
Soft Matter,
Electron And Spin Correlations,
Phase Transitions,
Nanotechnology And Nanostructures
Die rasante Entwicklung der Informationsgesellschaft sowie viele Erleichterungen des täglichen Lebens wie z.B. im Bereich der Medizintechnik, der Energiewirtschaft und der Werkstofftechnologie basieren auf den Erkenntnissen der Materialwissenschaft. Dieser große Zweig der modernen Forschung am Überlapp von Naturwissenschaft und Technik zielt darauf ab neue Materialien zu funktionalisieren, bekannte Materialien oder Verfahren zu optimieren wie auch die grundlegenden physikalischen Eigenschaften von verschiedensten Materialien zu untersuchen und deren Aufbau und Funktion zu verstehen. Vor diesem Hintergrund zielt dieses Wissenschaftskommunikations-Projekt darauf ab, aktuelle Forschungsansätze, Methoden und Erkenntnisse der Materialwissenschaft an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Um dieses Ziel und ein möglichst breitgefächertes Publikum zu erreichen, wird in diesem Projekt ein übergreifender künstlerischer Ansatz gewählt. Künstlerische Formate haben sich in der Wissenschaftskommunikation als ein erfolgreicher Ansatz etabliert, um das Interesse an als auch das Verständnis für komplexe Forschungsergebnisse zu befördern. Konkret werden in diesem Projekt zwei künstlerische bzw. wissenschaftliche Media, Musik und Visualisierung, miteinander kombiniert. Im Mittelpunkt werden dabei zum einen Fotografie und weiteres Bildmaterial aus der Materialphysik stehen. Zum anderen wird dieses Bildmaterial die Grundlage fürinsgesamtdreiKompositionswettbewerbe bilden.Etablierte und NachwuchskomponistInnen werden im Rahmen dieser Wettbewerbe dazu aufgefordert, ihre Wahrnehmung des zur Verfügung gestellten Bildmaterials musikalisch zu verarbeiten und diese mit den Forschungsinhalten in Bezug zu setzen. Die Ergebnisse dieser Wettbewerbe und das produzierte Bildmaterial werden im Rahmen mehrerer Veranstaltungen, einer Projekt-Homepage und einer Open-Air-Ausstellung für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Darüber hinaus sollen SchülerInnen der Unter- und Oberstufe im Rahmen von Workshops über diesen künstlerischen Ansatz an die Materialwissenschaft herangeführt werden. Dieses Wissenschaftskommunikationsprojekt basiert auf insgesamt sieben noch laufenden bzw. kürzlich abgeschlossenen FWF-Projekten. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Universität für Musik und Darstellende Kunst umgesetzt.
Die rasante Entwicklung der Informationsgesellschaft sowie viele Erleichterungen des täglichen Lebens wie z.B. im Bereich der Medizintechnik, der Energiewirtschaft und der Werkstofftechnologie basieren auf den Erkenntnissen der Materialwissenschaft. Dieser große Zweig der modernen Forschung am Überlapp von Naturwissenschaft und Technik zielt darauf ab neue Materialien zu funktionalisieren, bekannte Materialien oder Verfahren zu optimieren wie auch die grundlegenden physikalischen Eigenschaften von verschiedensten Materialien zu untersuchen und deren Aufbau und Funktion zu verstehen. Vor diesem Hintergrund zielte das Wissenschaftskommunikationsprojekt Klänge der Materie darauf ab, mittels übergreifender künstlerischer Ansätze Interesse und Verständnis für aktuelle Forschungsfragen, Methoden und Erkenntnisse der Materialwissenschaft bei diversen Kommunikationspartnern von Kunstschaffenden, Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften bis zu einer musik-affinen Öffentlichkeit zu wecken. Dazu wurden zwei künstlerische bzw. wissenschaftliche Media, Musik und Visualisierung, miteinander kombiniert. Bildmaterial aus der Materialphysik bildete die Grundlage für insgesamt drei Kompositionswettbewerbe, in denenetablierte und NachwuchskomponistInnen ihre Wahrnehmung des zur Verfügung gestellten Bildmaterials musikalisch verarbeiteten und mit den Forschungsinhalten in Bezug setzten. Die Ergebnisse dieser Wettbewerbe (158 Kompositionen aus 36 Nationen) und das produzierte Bildmaterial wurden im Rahmen eines öffentlichen Konzertes, mehrerer interaktiver Workshops (mehrere hundert TeilnehmerInnen), einer Projekt-Homepage (60.345 Seitenaufrufe) und einer Open-Air-Ausstellung für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht und über einen künstlerischen Ansatz an die Materialwissenschaft herangeführt. Bei der Ermittlung des Publikumspreises wurden 11.637 Stimmabgaben verzeichnet. Dieses Wissenschaftskommunikationsprojekt basiert auf insgesamt sieben noch laufenden bzw. kürzlich abgeschlossenen FWF-Projekten. Das Projekt wurde in enger Kooperation mit der Universität für Musik und Darstellende Kunst umgesetzt.
- Johannes Kretz, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
Research Output
- 1 Publikationen
-
2018
Titel Embodied Simulations of physical phenomena DOI 10.1145/3212721.3212894 Typ Conference Proceeding Abstract Autor Karner C Seiten 1-7