Biokohle: Negative Emissionstechnologien sind nett zur Umwelt (Biochar: NET-2-U)
Biochar: Negative Emission Technologies are nice to the environment (Biochar: NET-2-U)
Wissenschaftsdisziplinen
Chemie (10%); Geowissenschaften (10%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (80%)
Keywords
-
Stable isotopes,
Soil,
Carbon Sequestration,
Agriculture,
Citizen Science,
Resilience
In diesem Projekt wollen wir vom FWF geförderte und weitere Biokohle-Forschungserkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit durch ein aktives Beteiligungsmodell kommunizieren. Dadurch kann das Bewusstsein der Öffentlichkeit bezüglich tragfähigen Strategien zur Bekämpfung des Klimawandels wie die Anwendung naturbasierter negativer Emissionstechnolgien (engl. negative emission technologies - NETs), insbesondere durch Biokohle als Bodenzusatz, gestärkt werden. In einem horizontalen Dialog wollen wir das Interesse der Öffentlichkeit wecken und somit die Motivation zu einer Veränderung der Einstellung und des Verhaltens zum Thema Klimawandel fördern. Es soll der Öffentlichkeit gezeigt werden, dass basierend auf fundierten Ergebnissen, die Wissenschaft eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Risikofreiheit und für den menschlichen Nutzen dieser Technologien spielt. Im Zuge mehrerer größerer Veranstaltungen wollen wir die Funktionsweise unseres Kon-Tiki Biokohle-Ofens entsprechenden Zielgruppen wie WinzerInnen, Stadt-, Land-, Klein- und SchrebergärtnerInnen präsentieren und eine ungezwungene Diskussion anfachen. Darüber hinaus wollen wir in Österreich und anderen Ländern interaktive semipermanente Ausstellungen über Biokohle und NETs installieren, die als weitere Anziehungspunkte für die Öffentlichkeit fungieren sollen. Bei diesen Veranstaltungen wollen wir die Öffentlichkeit ermutigen, bei unseren Citizen Science Bestrebungen an den Topfversuchen teilzunehmen. Dies soll dazu beitragen, kollaborativ die Vorteile der Verwendung von Biokohle zur Verbesserung der Trockenresistenz, mit Hilfe modernster Stabil-Isotopen Techniken, zu erforschen. Bei ausgewählten Veranstaltungen werden wir auch Ausgangsmaterial zur Herstellung von Biokohle bereitstellen, welche später für Kleinexperimente mit wissenschaftlicher Unterstützung verwendet werden kann. Abschließend werden wir die Daten sammeln, erheben und gemeinsam mit allen sozialen Akteuren im Zuge einer Biokohle-Tagung diskutieren und interpretieren. Bei dieser Tagung soll ein globaler Ausblick durch konkrete Bezüge zu laufenden Projekten in Entwicklungsländern erarbeitet werden.
In diesem Projekt haben wir vom FWF geförderte und weitere Biokohle- Forschungserkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit durch ein aktives Beteiligungsmodell kommuniziert. Unser Bestreben war es, das Bewusstsein der Öffentlichkeit bezüglich tragfähigen Strategien zur Bekämpfung des Klimawandels wie die Anwendung naturbasierter negativer Emissionstechnolgien (engl. negative emission technologies - NETs) - insbesondere durch Biokohle als Bodenzusatz - zu stärken. In einem horizontalen Dialog konnten wir das Interesse der Öffentlichkeit wecken und die Motivation zu einer Veränderung der Einstellung und des Verhaltens zum Thema Klimawandel fördern. Es sollte der Öffentlichkeit gezeigt werden, dass basierend auf fundierten Ergebnissen, die Wissenschaft eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Risikofreiheit und für den menschlichen Nutzen dieser Technologien spielt. Im Zuge mehrerer größerer Veranstaltungen haben wir die Funktionsweise unseres KonTiki Biokohle-Ofens entsprechenden Zielgruppen wie WinzerInnen, Stadt-, Land-, Klein- und SchrebergärtnerInnen präsentiert und dieses zentrale Ereignis für das Entfachen einer ungezwungenen Diskussion genutzt. Die Attraktivität dieser Strategie haben wir noch zusätzlich mit einer interaktiven semipermanenten Ausstellung über Biokohle und NETs untermauert. Bei diesen Veranstaltungen haben wir die Öffentlichkeit dazu ermutigt, bei unseren Citizen Science Bestrebungen an den Topfversuchen teilzunehmen. Dies sollte dazu beitragen, kollaborativ die Vorteile der Verwendung von Biokohle zur Verbesserung der Trockenresistenz, mit Hilfe modernster Stabil-Isotopen Techniken, zu erforschen. Bei ausgewählten Veranstaltungen gab es die Möglichkeit eigenes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Biokohle bereitzustellen, welche später für Kleinexperimente mit wissenschaftlicher Unterstützung verwendet werden können. Abschließend haben wir die Daten gesammelt, erhoben und gemeinsam mit allen sozialen Akteuren im Zuge unserer Biokohle-Tagung diskutiert und interpretiert. Bei dieser Tagung haben wir einen globalen Ausblick durch konkrete Bezüge zu laufenden Projekten in Entwicklungsländern erarbeitet.