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Von spukenden Orten: Ein Essay Film über Geisterstädte

Of Haunted Spaces: An Essay Film on Ghost Cities

Ella Maria Raidel (ORCID: 0000-0002-4074-3744)
  • Grant-DOI 10.55776/V492
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2016
  • Projektende 31.03.2019
  • Bewilligungssumme 257.930 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (50%); Kunstwissenschaften (25%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (25%)

Keywords

    Essay Film, Urbanism, Experimental Art, Globalization, Time Based Media Art, Cultural Studies

Abstract Endbericht

Bedingt durch die Mechanismen der globalen Wirtschaft und des Modernisierungsprozesses verändern sich chinesische Städte in nur kurzer Zeit. Als Folge der rasanten Urbanisierung wird alte und historische Infrastruktur zerstört, und es entsteht eine Vielzahl von neuen Städten, die für eine Millionen Bevölkerung erbaut, aber von niemanden bewohnt werden. Mit den sogenannten chinesischen Geisterstädten befasst sich die künstlerisch-wissenschaftliche Recherche von Ella Raidel und forscht nach der entscheidenden Frage, wie die Effekte der Gewinnmaximierung des Kapitals unsere Lebensbedingungen beeinflussen. Durch das Forschungsprojekt soll Bewusstsein geschaffen werden für die ungleiche Verteilung und Zirkulation von globalem kulturellem und sozialem Kapital. Die neuen, chinesischen Geisterstädte sind ein markantes Beispiel für das Paradox in unserer Gegenwart: eine unaufhaltsame Urbanisierung, die in ihrer Entstehung bereits unweigerlich auf ihr exzessives Ende hinweist. Eine Stadt, deren Ziel und Zweck allein in ihrer Erbauung liegt, ist mir ihrer Fertigstellung am Ende. Die neuen Geisterstädte sind Heterotopien im Foucaultschen Sinne, Orte der Differenz, in denen sich kollektive Fantasie und Träume als nicht-existent in Leere, Erschöpfung und Ruinen manifestieren, und bald in Vergessenheit geraten. Die Investigation kann am besten in Form einer künstlerisch-wissenschaftlichen Recherche vollzogen werden, um die Komplexität der Gegenwart zu erforschen, die vom globalen kulturellen und wirtschaftlichen Austausch geprägt ist. Als Methode bedient sich die Forschung des poetischen Essay Films, der mit neuen Formen der Erzählung experimentiert und damit auch Kritik an normativen Darstellungen übt. Um von der paradoxen Logik dieser verlorenen Räume erzählen zu können, braucht es eine eigene filmische Sprache und Art der Erzählung, die zu diesem Zweck Stil und Genreübergreifend angelegt sein muss. Neben dokumentarischen, erzählerischen Mitteln kommt vor allem die Sprache des Performativen zum Tragen, um die Logik dieser Hyper-Urbanisierung verfolgen und freilegen zu können. Mittels einer Kombination aus Schauspiel, Reenactment und vorgefundenem Bildmaterial werden sowohl reale als auch fiktive erzählerische Elemente herangezogen. Die Einzigartigkeit der Recherche besteht darin, durch die Anwendung von Kunst und Wissen einen diskursiven Raum zu ermöglichen, in dem Recherche, Analyse, Methode, Gedanken und Referenzen zusammenfließen und zu einer Erzählung gewebt werden, die zwischen Dokumentation und Fiktion wechselt, um zu verbinden, was üblicherweise in der empirischen Welt nicht sichtbar wäre.

Von Spukenden Orten - Ein Essayfilm über Chinesische Geisterstädte erforscht die Effekte des globalen Kapitalismus in China durch eine kunst-basierte Recherche in Film. Im Zuge diese Recherche wird ein Essayfilm entwickelt, um das paradoxe, urbane Phänomen der Geisterstädte in China zu interpretieren, bei dem Städte zwar für Millionen erbaut, aber von niemanden bewohnt werden. Die Methode, Film als Recherche durchzuführen, dient nicht nur dazu, um die soziale Realität und Diskurs zu erläutern, sondern auch um die Konventionen des Filmemachens als normativen Repräsentation zu hinterfragen. Film wird zum Gedankenmodell, das die Realität analysiert und interpretiert, und durch seine Selbstreflexivität kommentiert. Der Film mit dem Titel A Pile of Ghosts wird in einer Verbindung aus Spiel und Nachspiel zwischen Realität und Fiktion erzählt, um das soziale Spektakel reflexiv darzustellen. In gleicher Weise dient das Making-of des Films in seiner Doppelreferenz als ein sozialer Kommentar des Kapitalismus in China. Die Poesie von A Pile of Ghosts dient als Metakritik, um die bildliche Darstellung der Welt mit der realen zu verbinden. Nirgendwo wird der Urbanisierungsprozess so radikal durchgeführt wie in China. Während alles historisch Gewachsene dem Neuen weichen muss, zeigt sich die Gegenwart geschichtslos. Neue Städte entstehen als Symbole wirtschaftlichen Wachstums und Fortschritts, die von niemandem bewohnt werden außer dem Phantom des Kapitals. Die paradoxe, räumliche Logik, die diesen spukenden Orten innewohnt, verlangt nach der Entwicklung einer neuen filmischen Sprache und Form der Erzählung. Mehrere Recherchereisen an verschiedene Orte in China wurden unternommen, um die Geisterstädte zu erforschen, und auf der Suche nach Protagonisten, die die Arbeitsbedingungen an diesen Orten repräsentieren. Ein Casting wurde inszeniert, in kommerziellen Filmstudios, auf Baustellen und in den Räumen der Immobilienfirmen gedreht, um die kapitalistische Realität als geisterhafte Illusion zu veranschaulichen, die einem vorgegebenem Skript folgt. Die Schauspieler und Schauspielerinnen nehmen die Rollen für das Jobinterview oder Casting ein und spielen in performativen Akten vorab beobachtete Situationen nach. Szenarien werden arrangiert, um von der Realität zu erzählen, und die Realität erweist sich oft als inszeniertes Spektakel. Der Protagonist betreibt ein Hotel in Chongqing, das für den Abriss vorgesehen ist. Er ist besessen von einem Hollywood Klassiker - er imaginiert sich darin als Star und führt imaginäre Gespräche mit einer Besucherin. Sie sind Alice im Wunderland China und Charles, der Hotelier einer Ruine, gemeinsam spuken sie wie Gespenster durch bizarre Landschaften, zerstörte Städte und absurde Architekturen - eine Geistergeschichte zwischen Realität und Fiktion als Zeitdokument des radikalen urbanen Wandels in China. Dieser Essayfilm erforscht nicht nur die Realität der chinesischen Geisterstädte, in denen das Kapital spukt, sondern zeigt die Mechanismen der Gesellschaft des Spektakels als globale Sichtweise der Gegenwart auf. Er ist ein Spiel zwischen Dokumentarfilm und Fiktion, um Chinas Urbanisierung als Skript des Kapitalismus zu verdeutlichen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz - 100%

Research Output

  • 4 Publikationen
  • 4 Künstlerischer Output
  • 9 Disseminationen
  • 2 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2022
    Titel A Pile Of Ghosts: A Cinematic Heterotopia of Spectral Urbanization
    DOI 10.24140/ijfma.v7.n1.01
    Typ Journal Article
    Autor Raidel E
    Journal International Journal of Film and Media Arts
    Seiten 11-26
    Link Publikation
  • 2018
    Titel The Missing and the Fictional Memory: Leitmotifs of Tsai Ming Liang's Oeuvre; In: The Politics of Memory in Sinophone Cinemas and Image Culture. Altering Archives.
    Typ Book Chapter
    Autor Raidel E
    Verlag Routledge
    Seiten 142-162
    Link Publikation
  • 2017
    Titel The Politics of Memory in Sinophone Cinemas and Image Culture: Altering Archives
    Typ Book
    Autor Hsiao-Yen
    Verlag Taylor & Francis Ltd
  • 2017
    Titel The Exhausted Narrative in Tsai Ming-Liang's Films
    Typ Journal Article
    Autor Raidel E
    Journal Frontiers of Literary Studies in China
    Seiten 329-351
    Link Publikation
Künstlerischer Output
  • 2019
    Titel A Pile of Ghosts - Trailer
    Typ Film/Video/Animation
  • 2018
    Titel A Pile of Ghosts - Script
    Typ Creative Writing
  • 2017 Link
    Titel Ghostpaper
    Typ Creative Writing
    Link Link
  • 2017 Link
    Titel We Will Always Have Paris
    Typ Film/Video/Animation
    Link Link
Disseminationen
  • 2018
    Titel Critical and Curatorial Studies of Contemporary Art at NTUE, National Taipei
    Typ A talk or presentation
  • 2016
    Titel Experiences of Migration
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2018
    Titel Long Night of Research, University of Art and Design Linz
    Typ Participation in an open day or visit at my research institution
  • 2017
    Titel Excellent Masters
    Typ A talk or presentation
  • 2019
    Titel 13th Asian Cinema Studies Society Conference
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2019
    Titel Dok.forum Pitch at Dok.Filmfest Munich
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2016
    Titel Connecting Space
    Typ A talk or presentation
  • 2016
    Titel Taipei Biennial Symposium
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2018
    Titel AAS-in-Asia Conference
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2016
    Titel Chongqing Vienna Cultural Festival
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2016
    Titel Taipei Biennial Symposium, Fine Arts Museum Taipei, Taiwan
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International

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