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Europa als Raum der Übersetzung: Politiken der Heterolingualität

Europe as a Translational Space: The Politics of Heterolinguality

Therese Kaufmann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/TRP34
  • Förderprogramm Translational-Research-Programm
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2010
  • Projektende 31.05.2013
  • Bewilligungssumme 312.799 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (40%); Philosophie, Ethik, Religion (20%); Politikwissenschaften (40%)

Keywords

    Übersetzung, Heterolingualität, Europäische Integration, Migration, Gesellschaft, Kulturpolitik

Abstract Endbericht

Es ist davon auszugehen, dass das Projekt der europäischen Integration an einem kritischen Punkt angelangt ist hinsichtlich der grundlegenden Entscheidung über konkrete Formen einer transnationalen Demokratie, durch die das bestehende Konzept des demokratischen Nationalstaats neu formuliert und qualitativ überschritten werden soll. Für das Funktionieren einer transnationalen Demokratie ist eine entsprechende Öffentlichkeit erforderlich und zur Erfüllung ihrer demokratischen Funktionen muss diese Öffentlichkeit über eine gemeinsame Sprache verfügen. Welche Sprache soll die zukünftige europäische Öffentlichkeit sprechen? Wir sind überzeugt, dass die Antwort darauf weder eine einzelne Nationalsprache noch deren rein mechanische Summe sein kann. Wenn die Vision einer gemeinsamen europäischen Öffentlichkeit jemals Wirklichkeit werden soll, muss sie nicht nur der beengenden Monolingualität nationaler öffentlicher Sphären entkommen, sondern auch ihrem vermeintlichen Gegenteil, dem in der heutigen Europäischen Union noch immer angewandten Konzept der Multilingualität, in dem die Vielheit sprachlicher Realitäten und Praxen vorrangig als bloße Ansammlung von Sprachen und Sprachgemeinschaften begriffen wird. Das europäische Beispiel zeigt deutlich die Unzulänglichkeiten dieses Modells, sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht entspricht es kaum der mit neuen Formen der Mobilität und aktuellen Migrationsprozessen zusammenhängenden Neuzusammensetzung der europäischen Gesellschaften. Da die sprachliche Gemeinsamkeit Europas nur als eine Art Übersetzungspraxis vorgestellt werden kann, besteht die entscheidende Frage nun darin, auf welches sprachliche (und übersetzerische) Konzept diese Praxis zu gründen wäre, wenn nicht auf die Idee einer simplen Vielheit von Nationalsprachen, d.h. Multilingualität. Wir schlagen das Konzept der Heterolingualität vor, das unserer Einschätzung nach ein überzeugendes Instrument für die Neubewertung und Neuerschaffung nicht nur sprachlicher, sondern auch kultureller, pädagogischer und politischer Praxen bieten kann, die den derzeitigen Prozessen sozialer Neuzusammensetzung ebenso wie neuen Formen der Subjektivierung unter den Bedingungen der Globalisierung entsprechen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Annahme gegebener, in sich homogener Spracheinheiten der Untersuchung keine Grundlage mehr bietet für eine Untersuchung sprachlicher und übersetzerischer Prozesse, können deren Analysen konsequenterweise nicht auf "Sprachgemeinschaften" reduziert werden. Eine Untersuchung der heterolingualen Beschaffenheit (z.B. Europas) muss daher unterschiedliche Arten hybrider und gebrochener Sprachen und die von der Soziolinguistik als "Vermischung von Codes" bezeichneten Prozesse ebenso in Betracht ziehen wie die vielfältigen Formen politischer, sozialer und ökonomischer Prägung dieser Sprachgebräuche jenseits der Idee unterschiedlicher sprachlicher oder kultureller "Hintergründe". Heterolingualität ist mehr als nur die Lösung eines linguistischen Problems; sie ist ein Konzept, auf das sich die Vision einer gemeinsamen europäischen Zukunft gründen lässt.

Das Projekt Europe as a Translational Space: The Politics of Heterolinguality beschäftigte sich mit den politischen und sozialen Implikationen und Konsequenzen von Übersetzungsprozessen. Der Name Europa wurde dabei von vornherein nicht als Bezeichnung für einen vorab festgelegten Raum verstanden, innerhalb dessen bestimmte Übersetzungsprozesse stattfinden, sondern als sozial erzeugte und umstrittene Größe, deren Bedeutungen und Abgrenzungen gerade auch durch Übersetzungsprozesse konstituiert werden. Übersetzung wiederum wurde nicht als sekundäres sprachliches Phänomen verstanden, das als Kompensationsleistung notwendig wird, wenn die Kommunikation zwischen vermeintlichen sprachlichen Einheiten ohne sie nicht länger gewährleistet ist, sondern als Primärphänomen der Artikulation sozialer Verhältnisse. Der Begriff der Heterolingualität bzw. der heterolingualen Adressierung, eingeführt von dem Übersetzungstheoretiker Naoki Sakai, bildete einen wichtigen theoretischen Angelpunkt für unser Projekt. Er vermeidet die Alternative zwischen Monolingualität und Multilingualität, die von homogenen Sprachen und Sprachgemeinschaften ausgeht (und u.a. das Gros europäischer Integrations- wie auch Migrationsdebatten durchstimmt), und wirft stattdessen eine Reihe von einfachen Fragen auf: Wie werden in Situationen sprachlicher Differenz soziale Verhältnisse artikuliert? Welche Adressierungen durchziehen diese Artikulation, wer wird wie angesprochen? Und welche politischen, ökonomischen, institutionellen Interessen durchformen diese Adressierungen um andererseits aber auch, durch informelle und oft brüchige Übersetzungsgemeinschaften, in Frage gestellt zu werden? In einer Reihe von Print- und Onlinepublikationen, einer internationalen Konferenz in Wien sowie einer Serie von Workshops in Aubervilliers (Pariser Banlieue), Salzburg und Maribor wurden diese Fragen nicht nur theoretisch erörtert und Elemente einer Kartographie Europas als translationaler Raum erarbeitet. Es wurden auch in Zusammenarbeit mit ExpertInnen aus Bereichen wie etwa der Zweitsprachpädagogik, des Dolmetschens in Asylverfahren oder der Jugendarbeit in Postmigrationsverhältnissen neue Ansätze diskutiert und weiterentwickelt, die die Notwendigkeiten und Realitäten der Übersetzung nicht von einem (gerade in Migrationsdebatten meist einseitig verorteten) Kommunikationsdefizit her begreifen, sondern Übersetzung als Chance sehen, den Transformationsprozessen gegenwärtiger Gesellschaften gerecht zu werden.

Forschungsstätte(n)
  • europäisches Institut für progressive Kulturpolitik - 100%

Research Output

  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel There Is No Such Place As The East.
    Typ Book Chapter
    Autor Buden B
  • 2012
    Titel Towards the Heterosphere: Curator as Translator.
    Typ Book Chapter
    Autor Buden B
  • 2012
    Titel Maribor in Europa, Europa in Maribor: Eine übersetzerische Perspektive/ Maribor in Europe, Europe in Maribor: A Translational Perspective.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Buden B
    Konferenz Heike Albrecht (ed.), As We Speak
  • 2011
    Titel L'Europe en tant qu'espace de traduction: la politique de l'hétérolingualité.
    Typ Journal Article
    Autor Buden B
    Journal Le journal des Laboratoires; traduit par Virginie Bobin
  • 2013
    Titel Response to Loredana Polezzi, 'Translation and Migration'.
    Typ Journal Article
    Autor Buden B
  • 0
    Titel Translating Beyond Europe: Zur politischen Aufgabe der Übersetzung.
    Typ Other
    Autor Buden B
  • 2011
    Titel Is There Anything Else Except Bodies and Languages?
    Typ Book Chapter
    Autor Buden B

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