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Ethnische Personifikation in der römischen Bildpropaganda

Personifications in the ethne in roman art

Alice Landskron (ORCID: 0000-0003-3752-5399)
  • Grant-DOI 10.55776/T86
  • Förderprogramm Hertha Firnberg
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2000
  • Projektende 31.08.2003
  • Bewilligungssumme 144.328 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Soziologie (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    PERSONIFICATIONS, ANCIENT LITERATURE, ETHNE, NUMISMATICS, ROMAN ICONOGRAPHY, IMPERIAL PROPAGANDA

Abstract Endbericht

Hertha-Firnberg-Stelle T 86Ethnische Personifikationen in der römischen BildpropagandaAlice LANDSKRON27.06.2000 Denkmäler der römischen Kaiserzeit vermitteln ein differenziertes Bild der Darstellung von Ethnien. Die Untersuchung soll den Umgang mit verschiedenen Ethnien, die Teil des römischen Reiches waren, nachvollziehbar machen. Kernfrage ist, wer oder was in welchem Zusammenhang warum personifiziert wird. Einzelne Ethnien scheinen für Rom vor allem im Zusammenhang mit Eroberungen und der Ausdehnung des Reiches zu stehen, somit auch integrativer Bestandteil des Reiches zu sein. Der Topos "Ethnische Personifikationen" umfaßt in erster Linie eine Person, die ein Volk vertritt. Ausgehend von einem Volk sind im weiteren auch die Begriffe Land und Provinz in diesem Forschungsvorhaben zu berücksichtigen. Die Intention, die den in den antiken Schriftquellen tradierten Topoi wie "ethne", "gentes", "nationes ", "civitates " und "provinciae" zugrunde liegt, ist bislang nicht ausreichend untersucht worden. Die Basis für die Studien zu ethnischen Personifikationen bilden zum einen archäologische Denkmäler, die durch Beischriften eine Deutung des Dargestellten sichern. Dazu gehören vor allem Denkmäler aus Stein, Mosaiken und Münzen (z.B. Basis von Pozzuoli, Relief aus Caere, Refiefs vom Sebasteion in Aphrodisias, Mosaiken von Ostia, Biregik, Halikarnassos, Münzen des Hadrian und Antoninus Pius etc.). Zahlreiche andere Denkmäler, die keine Beischriften aufweisen, müssen durch Vergleiche zugeordnet werden (Forum Nervae, Hadrianeum in Rom, Partherdenkmal von Ephesos, etc.). Außer den oben angeführten Gattungen sind auch in Kleinbronzen oftmals Personifikationen dargestellt. Methodisch soll das Forschungsvorhaben nach folgenden Kriterien durchgeführt werden: - Definition des Themas - Untersuchung der antiken Schriftquellen zu diesem Thema - Numismatische Evidenz - Denkmäler der römischen Kunst und ihre Vorbilder - Untersuchung der Antiquaria - Einteilung der Personifikationen nach Ländern, Städten, Provinzen, Völkern - Historisch-politische Voraussetzungen - Ethnien in der Propaganda der Politik und der Wirtschaft - Ethnische Personifikationen aus der Sicht der Gender Studies - Ziel der imperialen Propaganda Welche Semantik steht hinter den Darstellungen personifizierter Ethnien? Sind sie in friedlichem bzw. befriedetem Kontext in das Bildprogramm aufgenommen oder geht einer solchen Darstellung ein kriegerisches Ereignis voraus? Werden die meist weiblichen Figuren als integrativer Bestandteil, als Partner des römischen Imperiums, als Stützen des Reiches verstanden? Geht den personifizierten Ethnien ein Akkulturationsprozeß voraus, der in der Assiniflation der gentes, nationes, civitates oder provinciae gipfelt? Mit dem Forschungsvorhaben soll versucht werden, eine Antwort auf all these Fragen zu geben und Licht in die noch ungeklärten Darstellungen zu bringen.

Ziel der Studie über personifizierte Ethnien in der Kunst der Kaiserzeit war, die Darstellungen (meist) weiblicher Figuren, die nicht zur Barbaren- bzw. Triumphalikonographie gehören, zu erforschen. Unter dem Begriff "Personifikation eines Ethnos" versteht man das Bild einer Repräsentantin eines Volkes oder einer Volksgruppe bzw. einer willkürlichen staatlichen Einheit. Die antiken Schriftquellen überliefern dafür im allgemeinen die Termini "ethnos", "gentes", "nationes", "civitates" und "provinciae". Das Forschungsvorhaben bzw. die Erforschung der Denkmäler umfaßt den Zeitraum von der ausgehenden Republik bis zum 3.Jh.n.Chr. Folgende Fragestellungen bildeten und bilden im wesentlichen den Schwerpunkt der Untersuchung: 1. Unter welchen Voraussetzungen bzw. aus welchem Anlaß werden Ethnien personifiziert dargestellt? 2. In welchen Materialgattungen wird dieser Topos visualisiert? 3. Welche Auftraggeber stehen hinter diesen Bildthemen und welche ikonographischen Mittel werden für die Darstellungen ausgewählt? 4. Welche Ideologie verbirgt sich hinter diesem Topos in der römischen Repräsentationskunst? 5. Für welches Zielpublikum werden personifizierte Ethnien in ein Bildprogramm aufgenommen? Die sich schon zu Beginn meiner Untersuchungen konkretisierende Vermutung, die Darstellungen personifizierter Ethnien wären in einen friedlichen Kontext zu stellen, scheint sich anhand des erhaltenen Materials zu bestätigen. Nach dem derzeitigen Forschungsstand läßt sich feststellen, daß diese Personifikationen unter den folgenden Voraussetzungen in das Bildprogramm öffentlicher Denkmäler aufgenommen wurden: 1. Zur Visualisierung einer Periode des Friedens: z.B. mehrere Darstellungen personifizierter Ethnien unter Augustus (Ara Pacis, Augustusstatue von Primaporta, Belege zu Bildern aus den Schriftquellen) oder die Provinzpersonifikationen aus der Zeit der Kaiser Hadrian und Antoninus Pius, die den Völkern und Regionen des Imperiums Bedeutung verliehen, indem sie als Stützen des Reiches gleichsam integriert und in die Bildersprache der Staatskunst miteinbezogen wurden. Im Gegensatz dazu stehen Triumphddenkmäler (Triumphsäulen- und Triumphbögen), die Barbaren als Gefangene und Unterworfene zeigen, nach einer militärischen Auseinandersetzung entstanden sind. Die Eroberungskriege Traians beispielsweise präsentieren Ethnien (meist Daker) fast auschließlich mit Mitteln der bekannten Barbarenikonographie. Auch die Denkmäler aus der Zeit der Adoptivkaiser Marc Aurel und Lucius Verus visualisieren - bedingt durch die Verteidigungskriege während ihrer Regierungszeit - verstärkt Barbaren als besiegte Feinde. Damit wird die Abhängigkeit und die Auswahl des Bildprogramms der Staatsdenkmäler von bzw. nach der aktuellen politischen Situation unterstrichen. 2. Zur Präsentation des Imperium Romanum in seiner ethnischen Vielfalt, die z.B. durch landesspezifische (Tracht- ) Merkmale zum Ausdruck kam und durchaus positiv verstanden wurde. Andere oben dargelegte Fragestellungen zu dem Thema konnten im Rahmen des Forschungsvorhabens noch nicht erschöpfend behandelt werden. Es ist geplant, die Untersuchung, die Habilitationsvorhaben eine umfassende Publikation zum Ziel hat, zu Ende zu bringen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Jürgen Borchhardt, Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in

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