Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (30%); Sprach- und Literaturwissenschaften (70%)
Keywords
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Digital Publishing,
German Studies,
Peer-reviewed journal
Die halbjährlich erscheinende open accessZeitschrift Wiener Digitale Revue (www.univie.ac.at/wdr) bietet aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen der Literatur- und Kulturwissenschaften und der Digital Humanities. Sie wurde von einem mediologischen Forschungsnetzwerk im Umkreis des Instituts für Germanistik der Universität Wien als eine innovative Plattform entwickelt, um die Möglichkeiten und Ansätze, die sich aus dem digital turn in den Geisteswissenschaften ergeben haben, zu demonstrieren, zu thematisieren und zu diskutieren. Jede Ausgabe hat einen bestimmten thematischen Schwerpunkt und weist eine vierteilige Struktur auf: Erstens ist der Schwerpunkt einem Thema gewidmet, das für den gegenwärtigen Diskurs von besonderer Relevanz erscheint sowie interessante Erkenntnisse und neue Aspekte für die Literatur- und Kulturgeschichte verspricht alle Beiträge in diesem Bereich sind begutachtet und per Call für die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft ausgeschrieben; zweitens werden in der Rubrik Digitale Praxis Projekte und Beiträge vorgestellt, die Methoden der Digital Humanities anwenden; drittens finden sich am Schwarzen Brett historische Fallstudien und Interviews zum jeweiligen Themenschwerpunkt sowie studentische Beiträge und Miszellen; schließlich präsentiert die renommierte Literaturkritikerin Daniela Strigl in ihrem Videoblog Strigls Revue ihre pointiert formulierte Meinung zum Schwerpunktthema und zu aktuellen literarischen Phänomenen. Die Nutzung des Open Journal Systems (OJS) ermöglicht die Langzeitarchivierung der einzelnen Beiträge. Es bietet eine leicht anwendbare Software für die beständige Wartung der Daten sowie eine geeignete Basisstruktur, in die verschiedene Implementierungen eingefügt werden können. Ein weiterer wichtiger innovativer Aspekt ist die technische Struktur der Zeitschrift. Die Beiträge werden in dem maschinenlesbaren Standard TEI-XML generiert, was mehrere Vorteile mit sich bringt: Gerade in Verbindung mit dem OJS-Workflow ermöglicht es eine kostengünstige Produktion und erfordert nur einen geringen Entwicklungsaufwand und wenig technische Unterstützung. Darüber hinaus kann mit TEI-XML ein Kontinuum zwischen primären und sekundären wissenschaftlichen Publikationen geschaffen werden, das interaktive Verlinkung, Einbettung und Datenmigration ermöglicht. Aus diesen Dokumenten werden mittels XSL-Transformation die entsprechenden PDF-Dateien und auch HTML-Seiten erstellt. Mit der Wiener Digitalen Revue sind alle Grundvoraussetzungen geschaffen, um dem Publizieren im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaften einen neuen Impuls zu geben die Zeitschrift erfüllt ihren wissenschaftlichen Auftrag in innovativer digitaler Forschung sowohl inhaltlich als auch formal. Im Hinblick auf die Anforderungen der Plan S-Initiative entspricht die Zeitschrift allen Richtlinien für Open Publishing.
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