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Geisteswissenschaftlicher Geniekult um 1900

The Cult of the Genius in the Humanities around 1900

Julia Barbara Köhne (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/PUB90
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 16.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (60%); Geschichte, Archäologie (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    Cult Of The Genius Around 1900, Media Studies, History of Knowledge and Science, Interdisciplinary Humanities, Cultural History, Contemporary History

Abstract

Die Habilitationsschrift widmet sich der Wissens- und Repräsentationsfigur des "Genies" in zwei diskursiven und medialen Settings: zum einen geisteswissenschaftlichen und wissenschaftstheoretischen Texten, die vornehmlich zwischen 1980 und 1920 publiziert wurden, und, zum anderen, ausgewählten Spielfilmen ab Mitte der 1980er Jahre, in denen der Geniekult widerhallte. Die Analyse umfasst interdisziplinäre Perspektiven, die kultur-, literatur- , medien- und filmwissenschaftlich sowie zeit-, wissenschafts- und geschlechtergeschichtlich orientiert sind. I In der umstrittenen Frage des "Genies" trafen um 1900 philosophische, literaturkritische, religionswissenschaftliche, soziologische, psychologische, naturwissenschaftliche und genderspezifische Perspektiven aufeinander. Das "Genie" wird in der Studie als Legitimationsfigur aufgefasst, mit deren Hilfe sich gerade neuere Fachdisziplinen, wie etwa die Soziologie, Sexualwissenschaft und Psychologie, und deren Vertreter ihrer eigenen intellektuellen und schöpferischen Potenz versicherten. Dies geschah, indem sie den so genannten "großen Männer der Geschichte", "Eminenzen", "Höchstleistern", "Repräsentanten des Geistes", "Superlativen der Menschheit", "Zeitenwendern", "Ausnahmemenschen", "Männerhelden" und "geistigen Führer" zugewiesene Qualitäten auf sich selbst rückprojizierten. Die wissenschaftspolitische Funktion der abstrakten Geniefigur bestand darin, die Grenzen, Brüchigkeiten und damit Möglichkeitsbedingungen von Wissen und seinen Produzenten zum Verschwinden zu bringen zugunsten einer angestrebten reinen` Objektivität und Rationalität, Geistigkeit und Exzellenz, Brillanz und Expertise der Wissenschaften. Fokussiert wird auf den Wettstreit` der Wissensdisziplinen um eine Definition und Deutung, Konzeptualisierung sowie Funktionalisierung dieser rätselhaft-geheimnisvollen` Wissensgestalt. Dabei sind tendenziell zwei Positionen auszumachen: zu der einen gehören Theoretiker, die an das "Genie" als gottähnlichen Retter, Erlöser von Gesellschaft und Erschaffer von Kultur glaubten (u.a. Hans Blüher, Houston Stewart Chamberlain, Ernst Kretschmer, Ottokar Matura, Otto Weininger). Zu der anderen Position lassen sich Denker zählen, die die Funktion des "Genies" im Rahmen moderner soziokultureller Problematiken, Unsicherheiten oder Utopien beschrieben bzw. kritisierten (u.a. Walter Benjamin, Julian Hirsch, Edgar Zilsel, Jakob Wassermann). Letztere problematisierten auch, dass das Geniewissen` ab den 1910er und 1920er Jahren immer stärker mit vererbungstheoretischem und rassenhygienischem Ideologien sowie Züchtungsphantasien und staatlichen Hochbegabtenförderungsprogrammen verschmolz. II In vielfältigen Ausgestaltungen bevölkern "geniale" männliche Figuren noch immer filmische Kinoproduktionen. Die aus den wissenschaftlichen Texten extrahierten Zuschreibungen an das "Geniale" werden im zweiten filmästhetischen und symbolanalytischen Teil mit konkreten Repräsentationsweisen von "Genies" in ausgewählten Spielfilmen konfrontiert. Einerseits wird nachvollzogen, inwiefern die Zuschreibungen der Jahrhundertwende- Texte an "Genies" in eine filmische Narration, Motivik und Ästhetik des "Genialen" übersetzt werden. Andererseits wird der Frage nachgegangen, durch welche filmspezifischen Codes und Darstellungsmodi als "genial" konnotierte Filmcharaktere in Szene gesetzt werden.

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