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Transatlantische Piraterie

Transatlantic Piracy

Alexandra Ganser-Blumenau (ORCID: 0000-0001-5629-0703)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB470
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 14.936 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (90%)

Keywords

    Narratives Of Piracy, Crisis, Law & Literature, Legitimacy, Popular Culture, Atlantic

Abstract

Piraten als revolutionäre Abenteurer und gewaltbereite Kriminelle bevölkern Literatur und Populärkultur; romantische Klischees überdecken dabei jedoch oft die Vielschichtigkeit der Figur, die dieses Buch in den Blick nimmt. Hinter ihrer Darstellung verstecken sich häufig gegensätzliche Auffassungen von nationaler, kultureller und geschlechterspezifischer Identität. Das Buch nimmt die Situation zur Hochblüte der Piraterie im späten 17. Jahrhundert als Ausgangspunkt der Betrachtung eine Zeit, als die politische und gesellschaftliche Situation der europäischen Kolonialmächte und der künftigen Vereinigten Staaten von großen Umbrüchen und Krisen gekennzeichnet war. Zu dieser Zeit war der Pirat ein für nationale Gesetzgebungen nicht greifbares Subjekt, und diese Sonderstellung machte ihn gerade in der Zeit neu entdeckter Territorien zu einer beliebten Figur, die heraufbeschworen wurde, um Vorstellungen der Rechtmäßigkeit von Eroberung und Landnahme ideologisch zu rechtfertigen oder auch zu kritisieren. Das Buch untersucht, wie in der Piratenliteratur solche politisch-gesellschaftliche Krisenszenarien diskutiert werden. Eine erste ist die Kolonisierung Amerikas selbst: Die Literatur um 1700 stellt Piraten oft als Entdecker und ihre Plünderungen als wertvolle Beiträge für die europäische Wissenshoheit dar. Die Krise der Lösung von der britischen Krone bis hin zur Unabhängigkeitserklärung spiegelt sich auch in der Darstellung von Piraten als heroische patriotische Kämpfer wider, einem weiteren Schwerpunkt der Untersuchung. Die Studie arbeitet aus, wie dabei die Piratenfigur zur Untermauerung und Legitimierung der jeweils eigenen politischen Gesinnung dient. Zuletzt wird auch noch eine Brücke zur Gegenwart geschlagen, indem ein Ausblick nachzeichnet, wie Piraterie z. B. mit Fragen des intellektuellen Besitzes und Urheberrechtsverletzungen, mit Umweltschutz oder mit neuen politischen Parteien verknüpft wird. Die methodische Herangehensweise, das sogenannte "kontrapunktische" Lesen ermöglicht dabei ein Lesen gegen den Strom. So können vorherrschende Ideologien sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig zeigt die Methode auch die Vielstimmigkeit der Texte, die Piraten einerseits als prototypischen Kapitalisten und Kolonialherren, andererseits als Verfechter alternativer Lebensentwürfe und radikaler Demokratie und Gleichheit darstellen. Die vielschichtige Bedeutung solcher Texte für die Bildung eines nationalen und kulturellen Zugehörigkeitsgefühls in der Entwicklung des Konzepts Amerika wird dabei aufgezeigt. Die zusammenführende Analyse unterschiedlichster Originalquellen dient einem besseren Verständnis der Nutzung dieser zwiespältigen Identifikations- und Abgrenzungsfigur.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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