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Die Ukraine zwischen Selbständigkeit und Fremdherrschaft

The Emergence of Ukraine - Self-Determination, Occupation, and War in Ukraine, 1917-22

Wolfram Dornik (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/PUB46
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 20.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (10%); Geschichte, Archäologie (90%)

Keywords

    Ukraine, Central Powers, Germany, Austria-Hungary, Firsts World War, Russia

Abstract

Das Buch ist das Ergebnis des FWF-Projektes "The 1918 Occupation of the Ukraine by the Central Powers" (P- 21505-G18), das am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung zwischen 2009 und 2011 durchgeführt wurde (Projektleitung: Stefan Karner). Die Autoren betten in dieser Sammelmonographie die Besatzung der Ukraine zwischen Februar und November 1918 durch die Mittelmächte in die innen- und außenpolitische sowie wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine in den letzten beiden Jahren des Ersten Weltkrieges und der frühen Zwischenkriegszeit ein. Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt: Im ersten Abschnitt widmen sich Hannes Leidinger, Wolfram Dornik und Peter Lieb Osteuropa zwischen Krieg und Revolution 1914-22. Gerade am Beispiel dieser Region wird deutlich, dass die für Mittel- und Westeuropa übliche Chronologie vorsichtig betrachtet werden muss. Für die betroffenen Menschen war die Phase zwischen 1914 und 1922 eine nahezu unaufhörliche Gewalterfahrung: Millionen wurden getötet, verletzt, verstümmelt, gerieten in Gefangenschaft oder unter Fremdherrschaft, wurden von der eigenen Staatsführung unterdrückt, vertrieben oder getötet. Die gesellschaftliche Ordnung wurde innerhalb weniger Jahre völlig auf den Kopf gestellt. Die ukrainischen Politiker der Kiewer Zentralrada versuchten durch ein Bündnis mit den Mittelmächten, das im ersten Friedensvertrag von Brest-Litowsk am 9. Februar 1918 besiegelt wurde, die Gelegenheit zu ergreifen und mit ihrer Hilfe die lange ersehnte Unabhängigkeit von Russland zu erlangen. Im zweiten Abschnitt des Bandes stellen Georgiy Kasianov und Vasyl Rasevyc die innenpolitische Verhältnisse der Ukraine im betrachteten Zeitpunkt dar. Sie verdeutlichen die vielfach unterschiedlichen, ja gegenläufigen Tendenzen der ukrainischen Identitätsfindung in dieser kritischen Phase. Hier kommt der starke Antagonismus zu Tage, der noch heute eine nicht unwesentliche Rolle in der ukrainischen Innen- und Außenpolitik spielt, wohin sich das Land orientieren soll: nach Russland oder Europa. Den dritten Abschnitt und gleichzeitig Kern der vorliegenden Arbeit stellt die bis heute kaum bekannte Besatzung der Ukraine durch die Mittelmächte 1918 dar. Der ausgewiesene Militärexperte, Peter Lieb, sowie Wolfram Dornik und Vasyl Rasevyc beleuchten die militärischen Operationen, die politische, wirtschaftliche und alltägliche Interaktion der "Besatzer" mit den "Besetzten". Vielfach liefen die Konfliktlinien nicht zwischen Berlin und Wien auf der einen und Kiew auf der anderen Seite, sondern vielmehr zwischen den Bündnispartnern der Mittelmächte hindurch. Österreich-Ungarn gelang es nicht, auf dem glatten Kiewer Parkett Boden zu gewinnen. Im letzten Abschnitt beleuchten Alexey Miller, Bogdan Musial, Hannes Leidinger, Wolfram Dornik und Peter Lieb das internationale Gefüge, in dem die Ukraine um ihre Unabhängigkeit rang. Die Nationalitäten Osteuropas versuchten in diesem Chaos ihre Autonomiebestrebungen voranzutreiben, fanden sich aber im Gewirr der internationalen Beziehungen nicht zurecht. Dies traf insbesondere auf die Ukraine zu, die aufgrund der militärischen Bedrohung durch die Bolschewiki gezwungen war ein Bündnis einzugehen: Die Entente hatte keinen direkten Zugang zur Ukraine, vielmehr waren die deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen näher. Dass die Mittelmächte aber so rasch untergehen würden, war weder für die Zentralrada noch später für das Hetmanat unter Pavlo Skoropadsky im Frühjahr 1918 kalkulierbar. In einem abschließenden Ausblick unterziehen Wolfram Dornik, Georgiy Kasianov und Peter Lieb die Besatzungsverwaltungen von 1918 und 1941/44 einem ersten Vergleich. Sie können dabei auf erstaunliche Parallelen und langfristige Entwicklungslinien, aber auch auf deutliche Brüche hinweisen. Insoweit haben die Autoren unter der redaktionellen Koordination von Wolfram Dornik mit dieser Publikation verschiedene Aspekte der Geschichte der Ukraine und Osteuropas in die langfristigen historischen Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts eingebettet.

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