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Die literarische Zensur in Österreich von 1751 bis 1848

Literary Censorship in Austria 1751-1848

Norbert Bachleitner (ORCID: 0000-0001-8285-6205)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB426
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 10.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (75%)

Keywords

    Censorship, Literature, Science, Enlightenment, Vormärz

Abstract

Der Zeitraum zwischen 1751, dem Jahr der Einsetzung der ersten Zensurkommission, und 1848, als das System der Präventivzensur abgeschafft wurde, stellt aus der Perspektive der Zensurpraxis eine homogene Epoche dar. Es existieren zwar Untersuchungen zu einzelnen Zeitabschnitten und auf dominante Protagonisten wie Van Swieten, Maria Theresia, Joseph II. oder Metternich fokussierte Studien, aber noch keine, die die Zensurtätigkeit in der umrissenen Epoche im Zusammenhang darstellt. Darüber hinaus standen in der älteren Zensurforschung die Organisation und die ideologische Stoßrichtung der Zensur im Mittelpunkt. Nur selten aber wurden ihre Auswirkungen auf die Literatur und das literarische Leben berücksichtigt. Die vorliegende Untersuchung ist die erste, die sich auf systematisch ermittelte und in der Datenbank Verdrängt, verpönt vergessen? Eine Datenbank zur Erfassung der in Österreich zwischen 1750 und 1848 verbotenen Bücher zur Verfügung gestellte Daten zur Verbotstätigkeit stützen kann.1 Die Auswertungen dieser Datenbank ermöglichen erstmals fundierte Aussagen über die Häufigkeit der Verbote pro Jahr, die betroffenen Sprachen bzw. Literaturen, Autoren und Verlage sowie über die Aufgliederung nach Disziplinen und Verlagsorten. Insgesamt zehn Fallstudien führen die Auswirkungen der Zensur auf einzelne Gattungen (Drama, Lyrik, historische und soziale Romane), literarische Strömungen (Klassik, Romantik) und die Behandlung literarischer Motive wie den Teufel und den Selbstmord vor. Die Untersuchung versteht sich als literatursoziologisch inspirierter Versuch, ein möglichst umfassendes Bild der Zensur, ihrer historischen Hintergründe und Auswirkungen zu zeichnen. Als Grundlage für weitere Untersuchungen werden in Ergänzung zu der erwähnten Datenbank im Anhang auch Quellen der Zensurforschung wie die Gutachten der Zensoren und die einschlägigen legistischen Texte dokumentiert. Im 18. Jahrhundert bewegte sich die Zensur im Geist der Aufklärung zwischen der Förderung des Nützlichen und der Unterdrückung des als unnütz Erachteten, im 19. Jahrhundert verlagerte sich der Fokus auf die Repression von dem politischen System und der Religion schädlichen Schriften. Von dem paternalistischen System im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts über ein liberales Intermezzo unter Joseph II. mündete die Organisation und Praxis der Zensur im Vormärz in ein paternalistisch-autoritäres System. Sowohl in ihrer Tendenz wie auch am Beispiel zahlreicher Einzelfälle werden die Behinderungen des literarischen, politischen und wissenschaftlichen Lebens demonstriert. Der Einfluss der Zensur auf Autoren, Journalisten, Verleger, Buchhändler, Bibliothekare, Kritiker, Theatermacher, Schauspieler, bildende Künstler, Komponisten und andere Angehörige des Literatur- und Kulturbetriebs sowie das Lesepublikum ist kaum zu überschätzen. Die Autonomie des literarischen Feldes blieb in Österreich bis 1848 stark eingeschränkt, von Freiheit der Wissenschaft konnte ebenfalls keine Rede sein, Staat und Kirche, letztere mit zunehmend reduzierten Kompetenzen, gaben die Normen des Erlaubten vor. 1 Siehe http://univie.ac.at/zensur. Die Datenbank wurde innerhalb zweier vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung geförderten Projekten (Nummern P 13220 und P 22320) erarbeitet.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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