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Serva ordinem... ´Berufstand´ oder ´Stand´

Serva ordinem... ´Cooperation or ´Stand´

Erika Kustatscher (ORCID: 0000-0003-4378-8806)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB340
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 14.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Philosophie, Ethik, Religion (20%); Wirtschaftswissenschaften (10%)

Keywords

    Austrian History, Christian social doctrine, Contemporary history, Economic history, Philosophical anthropology, Business ethics

Abstract

Mit der Verfassung vom 1. Mai 1934 wurde in Österreich versucht, der parlamentarischen Demo- kratie in Gestalt einer berufsständischen Ordnung eine Alternative entgegenzusetzen. Daher wurden unter dem vom faschistischen Italien auf das wirtschaftlich darnieder liegende Land ausgehenden Druck Versuche ständischen Aufbaus unternommen. Dass diese ins Leere gingen, lag am Wesen des Standes selbst, der etwas natürlich Gewachsenes, einer Institutionalisierung nicht Zugängliches ist. Die Maßnahmen, eine solche herbeizuführen, hatten die Anwendung autoritärer Methoden zur Folge. Von daher rührt die Bezeichnung Austrofaschis- mus für das politische System in Österreich in den Jahren 19331938. Dass dieses jede Form von Totalitarismus ablehnte, wird in der geltenden Meistererzählung ebenso unterschätzt wie das Wider- standspotential gegen den Nationalsozialismus. Die Bemühungen um die berufsständische Ordnung irritieren umso mehr, als zahlreiche Protago- nisten der Zeit um die damit verbundenen Anachronismen und Paradoxien wussten. In Wirklichkeit war der Berufsstand nur der Rahmen, konservativem Denken in einem viel umfassenderen Sinn eine Möglichkeit zu schaffen, die Politik zu beeinflussen. Diesen Aspekt hat die Forschung bislang übersehen: Zu fragen ist also nach tiefer liegenden Be- deutungen des Begriffes Stand. Thema der Studie ist ein Denken und Fühlen in Kategorien des Ständischen in umfassendem Sinn, in dem eine vor der Zeit der Massendemokratie anzusiedelnde Mentalität fortlebte, eine Form von Konservatismus, dessen Bedeutung viel weiter reicht als das kaum ein Lustrum währende autoritäre System in Österreich. Die damals im Raum stehenden Szenarien, Sozialismus/Marxismus und Nationalsozialismus, wi- dersprachen dem christlichen Naturrecht und der katholischen Soziallehre, in deren Mittelpunkt die in der Gemeinschaft zur vollen Entfaltung gelangende Person steht. Im Personalismus (Max Scheler) sah man die geeignete Voraussetzung, Freiheit und Menschenwürde wieder auf ein sicheres Fundament zu stellen und den Menschen vor zu weit reichender Politisierung, durchgreifender Kontrolle und totaler Aktivierung aller Dimensionen des Daseins, wie es für Faschismus und Nationalsozialismus kenn- zeichnend war, zu schützen. Den Kern der Studie bilden Schriften jener Personen, die in die von der Maiverfassung vorgesehe- nen Organe der Bundesgesetzgebung berufen wurden; ergänzend werden auch andere Zeitgenossen beigezogen. Hierbei rückten soziale Gruppen ins Bild, in denen Standesbewusstsein besonders lange weiterlebte. In diesem Zusammenhang musste auch die sogenannte Österreichidee, die unter dem Ein- druck des drohenden Anschlusses an das Deutsche Reich kultiviert wurde, eingehend gewürdigt wer- den: Dass auch ihr ständisches Denken zugrunde liegt, ist ein bislang übersehener Aspekt. Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass sich das Wesen des österreichischen Ständestaates nicht in seinem autoritären Charakter erschöpft. Vielmehr machen seine geistigen Hintergründe menschliche Grundbefindlichkeiten sichtbar, aus denen heraus ein insgesamt den Charakter einer Utopie tragendes Konzept entstand.

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