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Nationalsozialistische Agrargesellschaft 1938-1945

Nazi Agrarian Society 1938-1945

Ernst Langthaler (ORCID: 0000-0003-1738-5237)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB278
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 16.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (20%); Soziologie (50%); Wirtschaftswissenschaften (30%)

Keywords

    Nazi Germany, Agrarian Society, Farming Style, Agro-System, Social Field, Agraian Transition

Abstract

Die bisherige Forschung zur nationalsozialistischen Agrargesellschaft hat entweder die Aktionen des Regimes oder die Reaktionen der Landbevölkerung ins Zentrum gerückt. Um diesen Gegensatz zu überwinden, konzentriert sich diese Studie auf zentrale Interaktionsfelder zwischen NS-Regime und Landbevölkerung. Am Beispiel des Reichsgaues Niederdonau im 1938 an das Deutsche Reich angeschlossenen Österreich sucht sie folgende Fragen zu beantworten: Erstens, wie setzten Akteure Ressourcen wie Grundbesitz, Arbeitskraft, Betriebskapital, Agrarwissen und Agrargüter im alltäglichen Wirtschaften ein? Zweitens, welche Machtrelationen knüpften ländliche Akteure untereinander sowie mit Instanzen des politisch-ökonomischen Systems beim alltäglichen Wirtschaften? Drittens, wie standen lebensweltliche, staatliche und marktmäßige Regulative des alltäglichen Wirtschaftens zueinander? Die Untersuchung stützt sich auf einen vielfältigen Quellenkorpus aus Ego-Dokumenten, Behördenschriftgut und Publikationen, der mittels qualitativer und quantitativer Methoden interpretiert wird. Die Ergebnisse korrigieren und erweitern den bisherigen Forschungsstand zur österreichischen Agrargesellschaft im Nationalsozialismus. Entgegen der herkömmlichen Ansicht der NS-Ära als Zwischenspiel oder Rückschritt auf dem Weg in die Moderne umreißt die Studie die Konturen eines nationalsozialistischen Megaprojekts, das auf eine alternative Moderne jenseits von Liberalismus und Sozialismus zielte: Einerseits sollte das Bauerntum als Rückgrat des Volkskörpers gestärkt werden; andererseits sollte das betriebliche Leistungsvermögen im Dienst der Nahrungsautarkie gehoben werden. Das Megaprojekt des völkischen Produktivismus die Schaffung eines rassisch und technisch produktiven Bauern entfaltete seine Wirkungsmacht auf verschiedenen Ebenen des Agrarsystems: Auf der technischen Ebene vermochten allein staatlich beförderte Pionierbetriebe die Landnutzungsintensität zu steigern; die überwiegende Mehrheit der Betriebe tendierte mangels Arbeitskräften und Betriebsmitteln zur Extensivierung. Hingegen etablierte sich auf der institutionellen Ebene der Nationalstaat als zentraler Regulator des Agrarsektors von den Faktor- und Produktmärkten bis zum Habitus der ländlichen Akteure. Die Agrarmodernisierung in der Ostmark war zwar von den Entscheidungsträgern intendiert, wurde aber nur partiell wirksam. Eine Grüne Revolution im vollen institutionellen und technischen Sinn vermochten das NS-Regime, trotz erheblicher Anstrengungen, in der Ostmark nicht in Gang zu setzen. Gleichwohl bildeten die Jahre 1938 bis 1945 eine gleichsam vorrevolutionäre Schwellenzeit, die dem technischen Take-Off der österreichischen Agrarrevolution in den Nachkriegszeit tragfähige Institutionen hinterließ. Alles in allem scheiterte der große Sprung in den völkischen Produktivimsus; gleichwohl setzten die Akteure des Agrarsystems kleinen Schritte entlang des produktivistischen Übergangs in den 1930er bis 1950er Jahren.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Geschichte des ländlichen Raumes - 100%

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