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Professionseigene Moral der Veterinärmedizin

The Internal Morality of the Veterinary Profession

Herwig Grimm (ORCID: 0000-0002-3572-483X)
  • Grant-DOI 10.55776/P29974
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2017
  • Projektende 31.12.2020
  • Bewilligungssumme 127.029 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (40%); Soziologie (40%); Veterinärmedizin (20%)

Keywords

    Veterinary Medical Ethics, High tech, Empirical Ethics, Questionnaire-based survey, Internal Morality, Focus group study

Abstract Endbericht

Künstliche Hüftgelenke, Dialyse, Herzschrittmacher, bildgebende Verfahren und florierende Zweig der Onkologie sind mittlerweile integraler Bestandteil der heutigen Tiermedizin. In diesem Projekt wird vor dem Hintergrund neuer Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie die Frage gestellt, inwiefern die Internal Morality der veterinärmedizinischen Profession durch Hightech Veränderungen unterworfen ist. Dabei steht im Zentrum, dass Tierärzte und Tierbesitzer durch die neuen technischen Möglichkeiten mit moralischen Ungewissheiten und Herausforderungen konfrontiert sind. Dementsprechend steht die ethische Analyse im Fokus des Projektes: Inwieweit besteht eine moralische Verantwortung Hightech zu verwenden, um Krankheiten so schnell und sicher wie möglich zu diagnostizieren? Ist es legitim Hightech nicht zu verwenden, wenn die Unterlassung Auswirkungen auf die Diagnose und Therapie des Patienten hat? Ist der Tierbesitzer moralisch dazu verpflichtet Hightech zu verwenden, auch wenn seine finanziellen Kapazitäten limitiert sind? In diesem Projekt sollen mit Hilfe von Fragestellungen zu Hightech in der tiermedizinischen Praxis zentrale Elemente des moralischen Selbstverständnisses der Profession beschrieben und analysiert werden. Als Anwendungsfall und Untersuchungsfeld wird die veterinärmedizinische Onkologie dienen. Dabei ist die Hypothese, dass durch die Auseinandersetzung von Veterinärmedizinern mit Hightech Unsicherheiten innerhalb der veterinärmedizinischen Praxis explizit gemacht und moralische Konflikte besser verstehbar werden. Im ersten Teil des Projektes wird die theoretische Grundlage für den empirischen zweiten Teil des Projektes erarbeitet. Der theoretische Teil konzentriert sich auf wesentliche Aspekte veterinärmedizinischer Ethik (key aspects in veterinary ethics). Dabei stehen die Beziehung zwischen Tierarzt, Tierbesitzer und dem Patiententier, medizinische Konzepte veterinärmedizinischer Handlungen (z.B. Diagnose und Therapie) und externe Einflussfaktoren (z.B. finanzielle Möglichkeiten seitens des Besitzers) im Fokus. Diese Aspekte (key aspects in veterinary ethics) dienen dazu, Fallbeispiele für die darauffolgende Fokusgruppen-Studie im empirischen Teil zu entwickeln. Die Ergebnisse der Fokusgruppen-Studie werden verwendet, um Hypothesen für die anschließende Fragebogenstudie zu generieren. Diese Fragebogenstudie wird mit praktischen Tierärzten österreichweit durchgeführt. Mit dem Blick auf die erhobenen Überzeugungen und Einstellungen von Tierärzten soll die Internal Morality mit Bezug auf Hightech-Veterinärmedizin empirisch informiert beschrieben und analysiert werden. Damit reagiert dieses Projekt auf die fehlende empirische Basis der wissenschaftlichen Reflexion ethischer Konflikte im Rahmen von Hightech in der Tiermedizin. Folglich soll dieses Projekt zu einem besseren und empirisch informierten Verständnis beschriebener Konflikte und ethischer Dilemmata beitragen, mit denen Tierärzte konfrontiert sind. Zudem werden die Ergebnisse nicht nur einen Beitrag für Wissenschaftler sondern auch für Lehrende im Bereich der veterinärmedizinischen Ethik leisten und von Interesse sein.

Die inhaltliche Arbeit am Projekt wurde zum Zeitpunkt des offiziellen Projektabschlusses noch nicht beendet und wird aktuell noch fortgesetzt. Mit einer Beendigung der Arbeit ist bis August 2021 zu rechnen. Folgende Zusammenfassung bezieht sich auf die bisherigen Ergebnisse des Projektes. Die Tiermedizin erfährt einen stetigen Anstieg hinsichtlich der Verwendung von innovativen Technologien und Methoden, die der Humanmedizin kaum noch nachstehen. Künstliche Hüftgelenke, Dialyse, Herzschrittmacher, bildgebende Verfahren und florierende Zweig der Onkologie sind mittlerweile integraler Bestandteil der heutigen Kleintiermedizin. In diesem Projekt wurde vor dem Hintergrund neuer Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie die Frage gestellt, inwiefern die professionseigene Moral der Veterinärmedizin durch diese rasanten Entwicklungen Veränderungen unterworfen ist bzw. wie sich diese innerhalb der Kleintiermedizin konstituiert. Basierend auf Daten einer in Österreich durchgeführten Fokusgruppenstudie, konnte das Projekt in einem ersten Schritt Einblicke in herausfordernde Faktoren und moralische Dilemmata, die sich im Zusammenhang mit der stetig weiterentwickelnden Kleintiermedizin ergeben, identifizieren und untersuchen. Anhand der Ergebnisse konnte gezeigt werden, dass die Implementierung fortschrittlicher Diagnostik und Therapien zwar zu enormen Verbesserungen in der Patientenversorgung in der modernen Kleintiermedizin führen, aber auch die Komplexität in klinischen Entscheidungsprozessen sich erhöht und Faktoren in Bezug auf den Tierhalter und die Tierhalterin, z.B. finanzielle Limitierungen oder starke emotionale Bindungen, wie auch den Tierärztinnen und Tierärzten selbst ,z.B. Profitmaximierung, Amortisation von kostenintensiven Technologien, moralische Herausforderungen schaffen. Die Herausforderungen ergeben sich folglich aus dem doppelten Bewusstsein der Tierärztinnen und Tierärzte, dass sie zum einen in advokatorischer Funktion die Interessen des Patiententieres vertreten, und zum anderen, dass ihre Entscheidungen in hohem Maße von Faktoren auf Seiten der Klienten und/oder des Arbeitsumfeldes der Tierärztinnen und Tierärzte abhängen. Folglich war die These der zweiten empirischen Untersuchung, dass Tiermedizinerinnen und Tiermediziner auf etablierte Strategien zurückgreifen, die den Umgang mit herausfordernden Situationen erleichtern wie auch klinische Entscheidungsprozesse beeinflussen. Mittels einer transnationalen Fragebogenstudie mit Kleintiermedizinerinnen und Kleintiermediziner aus Österreich, Dänemark und Großbritannien wurden vier Strategien identifiziert, die als decision ethics orientations (DEO) beschrieben werden können: (I) Client-empathetic DEO, (II) Development-oriented DEO, (III) Patient-focused DEO und (IV) Client-devolved DEO. Basierend auf den Ergebnissen dieses Projektes konnten wichtige Erkenntnisse über moralische Herausforderungen in der modernen Kleintiermedizin gewonnen werden. Die Identifikation der vier DEOs tragen zu einem besseren und empirisch informierten Verständnis der professionseignen Moral bei, indem sie nicht nur einen Ansatz zum Umgang mit moralischen Herausforderungen bietet, sondern auch darauf verweist, wie komplexe Entscheidungsprozesse in der Klinik unter der Berücksichtigung involvierter Parteien und auftretender Faktoren geprägt werden. Zudem leisten die Ergebnisse nicht nur einen Beitrag für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern auch für Lehrende im Bereich der veterinärmedizinischen Ethik wie auch praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzten.

Forschungsstätte(n)
  • Veterinärmedizinische Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Sonja Hartnack, University of Zurich - Schweiz

Research Output

  • 79 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2019
    Titel “Patients’ interests first, but … ”–Austrian Veterinarians’ Attitudes to Moral Challenges in Modern Small Animal Practice
    DOI 10.3390/ani9050241
    Typ Journal Article
    Autor Springer S
    Journal Animals
    Seiten 241
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Comparing veterinarians’ attitudes to and the potential influence of pet health insurance in Austria, Denmark and the UK
    DOI 10.1002/vetr.1266
    Typ Journal Article
    Autor Springer S
    Journal Veterinary Record
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Digital opportunities to connect and complain – the use of Facebook in small animal practice
    DOI 10.1002/vro2.29
    Typ Journal Article
    Autor Springer S
    Journal Veterinary Record Open
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Compete or Cooperate with ‘Dr. Google’? Small Animal Veterinarians’ Attitudes towards Clients’ Use of Internet Resources—A Comparative Study across Austria, Denmark and the UK
    DOI 10.3390/ani12162117
    Typ Journal Article
    Autor Springer S
    Journal Animals
    Seiten 2117
    Link Publikation
  • 2022
    Titel 55. What would you do – a transnational study on veterinarians’ recommendations concerning radiotherapy in dogs and cats with cancer
    DOI 10.3920/978-90-8686-939-8_55
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Springer S
    Seiten 356-362
  • 2021
    Titel Managing conflicting ethical concerns in modern small animal practice—A comparative study of veterinarian’s decision ethics in Austria, Denmark and the UK
    DOI 10.1371/journal.pone.0253420
    Typ Journal Article
    Autor Springer S
    Journal PLOS ONE
    Link Publikation

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