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Historiography of Musical Form through MIR

Historiography of Musical Form through MIR

Nils Grosch (ORCID: 0000-0002-7145-5315)
  • Grant-DOI 10.55776/P29661
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2016
  • Projektende 31.08.2021
  • Bewilligungssumme 341.135 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Music Informatics And Music Cognition, Music Information Retrieval In Music-Historiograph, Theory And History Of Musical Form In The 18Th Cen, History Of The Concept Of Popular Music, Research On Standardization And Taste Formation

Abstract Endbericht

Das Forschungsprojekt untersucht Kulturtransfer in Europa von einer neuen Perspektive und unter Anwendung neuer technischer Methoden. Es rekonstruiert die Verbreitung einer bestimmten musikalischen Form der kleinen gerundeten zwei-/dreiteiligen Form (im Folgenden kurz: 2-/3teiligen Form) in Musikrepertoires, die an verschiedenen Orten Europas in der ersten Hälfte des 18. Jhdts. gedruckt und vertrieben wurden: London, Amsterdam, Paris sowie verschiedenen Städten im deutschsprachigen Raum. Mit dieser Ausrichtung verfolgt das Projekt zwei Stoßrichtungen: Es verlagert erstens den Fokus weg vom Wiener klassischen Stil, für den die 2-/3teilige Form aufgrund der Häufigkeit ihres Vorkommens nahezu konstitutiv zu sein scheint. Zweitens wird das Projekt jene musikwissenschaftlichen Studien weiter ausbauen, die die sog. Volkston-These als eine fiktionale Konstruktion entlarvt haben. (Die Volkston-These, die im geistigen Umfeld des Nationalismus des 19. und frühen 20. Jhdts. entstand, schrieb einigen Werken Haydns und Mozarts, aber auch Beethovens einen volkstümlichen Ton zu.) Bezüglich beider Punkte wird das Forschungsprojekt zeigen, dass bereits vor der Durchsetzung des Wiener klassischen Stils im späteren 18. Jhdt. und an anderen Orten als Wien die 2-/3teilige Form Musik prägte und zu musikformaler Standardisierung beitrug. Zu diesem Zweck werden populäre Musiksammlungen mit Liedern und Tänzen, die im frühen und mittleren 18. Jhdts. in London, Amsterdam und Paris in Ergänzung zu verschiedenen Städten im deutschsprachigen Raum gedruckt, verkauft und vermutlich musiziert wurden in Hinblick auf die Verwendung der 2- /3teiligen Form analysiert. Methodisch geht das Projekt folgendermaßen vor: Von den historischen Drucken der oben beschriebenen Musiksammlungen werden mittels Optical- Music-Recognition-Software digitale Datensätze(ca. 2000Stück) hergestellt, die anschließend mittels eigens hierfür programmierter Computer-Software in Hinblick auf die Parameter der 2-/3teiligen Form statistisch ausgewertet werden. Die Ergebnisse der Big- data-Analyse werden in folgenden Formaten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: eine Monographie zur Geschichte der 2-/3teiligen Form in Mitteleuropa des frühen und mittleren 18. Jhdts.; eine online bereit gestellte interaktive Landkarte, die die Verbreitung der Form in ihren einzelnen Phasen in Europa visualisiert; ein Aufsatz, der die im Projekt angewandten Verfahren in Hinblick auf aktuelle kognitionswissenschaftliche Fragestellungen die Kontextabhängigkeit des Verstehens musikalischer Form reflektiert. Generell wird das Projekt zu folgenden Forschungsfeldern beitragen: Big-data-Auswertung in musikhistorischen Kontexten; Theorie und Geschichte einer musikalischen Form im 18. Jh.; Geschichte der Idee der populären Musik; Musikkognition und Musikinformatik; Forschung zu Standardisierung und Geschmacksbildung.

Worin liegt das Paradoxon begründet, dass die klassische Musik eine Kunstform der Eliten ist und gleichzeitig allgemein verständlich und bei allen beliebt sein soll? Die so genannte Volkston-These, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts vertreten wird, besagt, dass die (Wiener) klassische Musik so populär ist, weil sie einen Volkston hat. Was dieser Volkston ist und wie er sich in der Musik manifestiert, ist von seinen Anhängern bisher nicht überzeugend erklärt worden. Aber auch kritische Musikhistoriker*innen haben die These noch nicht widerlegen können. In jedem Fall ist die Volkston-These verdächtig. Denn ihre Erfindung und erfolgreiche Verbreitung stehen in engem Zusammenhang mit nationalistischen und rassistischen Bestrebungen und Ideen im Europa des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts, insbesondere im Dritten Reich. P 29661 untersuchte die Volkston-These aus einem neuen Blickwinkel. Es beleuchtete ihre Ursprünge mit Hilfe von Computersoftware, die eigens für das Projekt entwickelt wurde. Das digitale Tool analysierte die Form eines umfangreichen Korpus populärer Lieder und Tänze, die in London, Paris und einigen deutschsprachigen Städten, darunter Wien, seit etwa der Mitte des siebzehnten bis zum frühen neunzehnten Jahrhundert veröffentlicht wurden. Durch die Untersuchung dieser Big Data zeigte das Projekt, dass die Volkston-These das Ergebnis eines Komplexes vielschichtiger transkultureller musikhistorischer Beziehungen ist, zu denen die in Partituren materialisierte Musik, musikkulturelle Aufführungs- und Rezeptionspraktiken sowie Erzählungen und Diskurse über Musik gehören, die teilweise fiktiv und teilweise wahr sind.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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