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Neue meiotische Gene des Protisten Tetrahymena

Novel meiotic genes in the protist Tetrahymena

Josef Loidl (ORCID: 0000-0002-2519-4484)
  • Grant-DOI 10.55776/P27313
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2015
  • Projektende 31.12.2019
  • Bewilligungssumme 278.828 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    Meiosis, Evolution, Chromosome

Abstract Endbericht

Die Meiose ist jene Zellteilung, aus der bei Organismen mit sexueller Fortpflanzung die männlichen und weiblichen Geschlechtszellen entstehen. Diese besitzen einen einfachen Chromosomensatz, der bei der Befruchtung in der Zygote wieder aufgedoppelt wird. Meiotische Defekte sind die Ursache von Sterilität, Fehlgeburten und Erbkrankheiten. Die Meiose entstand wahrscheinlich im gemeinsamen Vorfahren aller höheren Lebewesen und hat seither einige Weiterentwicklungen erfahren. Insbesondere der einzellige Protist Tetrahymena zeigt zahlreiche Abweichungen vom allgemeinen Meiose-Schema der bekannteren Organismen. Er bildet keinen Synaptonemalen Komplex, jene Struktur die der Paarung meiotischer Chromosomen dient und die hoch konserviert in nahezu allen anderen Eukaryoten gefunden wird. Dafür verlängert Tetrahymena seine meiotischen Zellkerne auf das Doppelte der Zelllänge und erreicht dadurch die Anordnung der Chromosomen in dichten Bündeln. Insgesamt jedoch ist Tetrahymena der Organismus mit der am stärksten rückgebildeten, aber trotzdem voll funktionsfähigen Meiose. Wir möchten wissen, wie diese Minimalmeiose funktioniert, und gleichzeitig daraus lernen, warum sich die meisten Organismen eine so viel aufwändigere Meiose leisten. Dazu wollen wir Gene, die zum Zeitpunkt der Meiose hoch exprimiert werden, mutieren. Anhand der durch Mutation erzeugten Defekte werden wir feststellen, ob und für welchen Prozess in der Meiose diese Gene eine Rolle spielen. Bei der Auswahl der Kandidaten-Gene stützen wir uns auf publizierte Daten zur Stadium-abhängigen Genexpression bei Tetrahymena. Zur weiteren Überprüfung ihrer Funktion wollen wir die Genprodukte durch Protein-Markierung oder Antikörper-Färbung in den Zellen lokalisieren. Dadurch erwarten wir Erkenntnisse über die Zahl und die Rolle der an einer solchen Minimalmeiose beteiligten Gene. Ausserdem hoffen wir weitere Faktoren zu finden, die die einzigartige (durch Doppelstrangbrüche in der DNA ausgelöste) Kernverlängerung, und damit die Chromosomenpaarung, regulieren und mechanisch ermöglichen.

Die Meiose ist jene Teilung, durch die aus normalen Körperzellen (mit zwei Kopien jedes Chromosoms) Geschlechtszellen (Ei- oder Samenzellen) entstehen. Sie ist ein komplexer Vorgang, und viele Einzelheiten des Prozesses sind ungenügend verstanden. Ihr Verständnis ist wichtig aus der Sicht der Reproduktionsmedizin und für die Entwicklung von Methoden zur Erzielung von erwünschten Merkmalskombinationen bei der Züchtung von Nutztieren und Pflanzen. Hier untersuchten wir die Meiose von Tetrahymena thermophila, einem einzelligen Organismus, der sich früh in der Evolution von den Pflanzen, Pilzen und Tieren abgetrennt hat. Das Ziel war die Identifizierung von Meiosegenen, die allen diesen Gruppen gemeinsam sind und daher die mögliche minimale Ausstattung für die Proto-Meiose am Beginn der Eukaryoten-Evolution darstellen. Wir mutierten 78 bislang uncharakterisierte Gene, die zeitgleich mit der Meiose exprimiert werden, und untersuchten die Auswirkungen auf die Meiose. Nur ~22% dieser Gene waren unentbehrlich für die meiotische Paarung oder Rekombination, ~27% funktionieren wahrscheinlich zeitversetzt in der postmeiotischen Entwicklung der Gameten oder bei der Reifung der geschlechtlichen Nachkommen. Die Entfernung von ~34% der Gene hatte keine merklichen Folgen; möglicherweise arbeiten sie redundant oder ihr Beitrag zur Funktion der Meiose ist so subtil, dass er unter den für die Zellen weitgehend stressfreien Laborbedingungen nicht zum Tragen kommt. Die restlichen Gene dürften eine allgemeine Rolle für die Chromosomenstruktur oder die Regulierung des Zellzyklus spielen. Vier neue Gene stellten sich als essenziell für eine normale Häufigkeit von Crossovers heraus. Drei davon (BIME1, BIME2, ZHP3) begünstigen die Interaktion von homologen Chromosomen durch die Einwanderung von DNA-Strängen. Von einem Gen (PARS11) zeigte sich, dass es die Bildung von DNA Doppelstrangbrüchen durch Spo11 unterstützt aber zugleich auch limitiert. Die Deletion von zwei Genen (EMIT1, RIB1) verhinderte die Transkription der sogenannten scan-RNA, die Teil eines Mechanimus zur somatischen DNA-Eliminierung in den somatischen Kernen ist. Die Eliminierung von ca. 30% des Genoms ist für die Entwicklung geschlechtlicher Nachkommen wichtig. Schließlich fanden wir das Gen SEMI1. Es codiert ein Protein mit einer zentralen Rolle bei der Selektion eines der vier Produkte einer Meiose zum Gametenkern. Dieser Gametenkern befruchtet einen Gametenkern der Partnerzelle zur Erzeugung sexueller Nachkommen. Insgesamt zeigte sich, dass Tetrahymena über ein vergleichsweise kleines Repertoire an Meiose-spezifischen Genen verfügt, was diesen Organismus zu einem überschaubaren Modell zur Untersuchung der essenziellen Meioseprozesse macht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Wei Miao, Chinese Academy of Sciences - China

Research Output

  • 204 Zitationen
  • 15 Publikationen
Publikationen
  • 2025
    Titel Close cooperation between Semi1 and Semi2 proteins is essential for pronuclear positioning in Tetrahymena thermophila
    DOI 10.1091/mbc.e24-11-0503
    Typ Journal Article
    Autor Akematsu T
    Journal Molecular Biology of the Cell
    Link Publikation
  • 2019
    Titel The Transmembrane Protein Semi1 Positions Gamete Nuclei for Reciprocal Fertilization in Tetrahymena
    DOI 10.1016/j.isci.2019.100749
    Typ Journal Article
    Autor Akematsu T
    Journal iScience
    Seiten 100749
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Bring More Data!—A Good Advice? Removing Separation in Logistic Regression by Increasing Sample Size
    DOI 10.3390/ijerph16234658
    Typ Journal Article
    Autor Šinkovec H
    Journal International Journal of Environmental Research and Public Health
    Seiten 4658
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Non-coding RNA Transcription in Tetrahymena Meiotic Nuclei Requires Dedicated Mediator Complex-Associated Proteins
    DOI 10.1016/j.cub.2019.05.038
    Typ Journal Article
    Autor Tian M
    Journal Current Biology
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Arrested crossover precursor structures form stable homologous bonds in a Tetrahymena meiotic mutant
    DOI 10.1371/journal.pone.0263691
    Typ Journal Article
    Autor Tian M
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Resistance to 6-Methylpurine is Conferred by Defective Adenine Phosphoribosyltransferase in Tetrahymena
    DOI 10.3390/genes9040179
    Typ Journal Article
    Autor Akematsu T
    Journal Genes
    Seiten 179
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Nonsense-mediated mRNA decay in Tetrahymena is EJC independent and requires a protozoa-specific nuclease
    DOI 10.1093/nar/gkx256
    Typ Journal Article
    Autor Tian M
    Journal Nucleic Acids Research
    Seiten 6848-6863
    Link Publikation
  • 2017
    Titel BIME2, a novel gene required for interhomolog meiotic recombination in the protist model organism Tetrahymena
    DOI 10.1007/s10577-017-9563-y
    Typ Journal Article
    Autor Shodhan A
    Journal Chromosome Research
    Seiten 291-298
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Cdk3, a conjugation-specific cyclin-dependent kinase, is essential for the initiation of meiosis in Tetrahymena thermophila
    DOI 10.1080/15384101.2016.1207838
    Typ Journal Article
    Autor Yan G
    Journal Cell Cycle
    Seiten 2506-2514
    Link Publikation
  • 2018
    Titel A chromatin-associated protein required for inducing and limiting meiotic DNA double-strand break formation
    DOI 10.1093/nar/gky968
    Typ Journal Article
    Autor Tian M
    Journal Nucleic Acids Research
    Seiten 11822-11834
    Link Publikation
  • 2017
    Titel A Zip3-like protein plays a role in crossover formation in the SC-less meiosis of the protist Tetrahymena
    DOI 10.1091/mbc.e16-09-0678
    Typ Journal Article
    Autor Shodhan A
    Journal Molecular Biology of the Cell
    Seiten 825-833
    Link Publikation
  • 2016
    Titel DNA double-strand break formation and repair in Tetrahymena meiosis
    DOI 10.1016/j.semcdb.2016.02.021
    Typ Journal Article
    Autor Loidl J
    Journal Seminars in Cell & Developmental Biology
    Seiten 126-134
    Link Publikation
  • 2017
    Titel E2fl1 is a meiosis-specific transcription factor in the protist Tetrahymena thermophila
    DOI 10.1080/15384101.2016.1259779
    Typ Journal Article
    Autor Zhang J
    Journal Cell Cycle
    Seiten 123-135
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Post-meiotic DNA double-strand breaks occur in Tetrahymena, and require Topoisomerase II and Spo11
    DOI 10.7554/elife.26176
    Typ Journal Article
    Autor Akematsu T
    Journal eLife
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Exo1 and Mre11 execute meiotic DSB end resection in the protist Tetrahymena
    DOI 10.1016/j.dnarep.2015.08.005
    Typ Journal Article
    Autor Lukaszewicz A
    Journal DNA Repair
    Seiten 137-143
    Link Publikation

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