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Die Schaltstelle Hans Weigel

The Control Centre Hans Weigel

Wolfgang Straub (ORCID: 0000-0001-6007-5707)
  • Grant-DOI 10.55776/P25913
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2013
  • Projektende 30.04.2016
  • Bewilligungssumme 142.353 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (90%)

Keywords

    Post-war literature, Anticommunism, Literary life, Remigration, Austrian literature, Weigel, Hans

Abstract Endbericht

Der Kritiker und Schriftsteller Hans Weigel (19081991) war eine zentrale Schaltstelle im literarischen Leben Österreichs nach 1945, ihm wird großer Einfluss auf Kultur und Politik der Zeit sowie bei der Entdeckung und Förderung von Autorinnen und Autoren zugeschrieben. Das Forschungsprojekt will die Lücke einer fehlenden eingehenden, fundierten Auseinandersetzung mit Weigels Position, Wirkung und Netzwerken schließen. Dabei können grundlegende Erkenntnisse über die Funktionsweisen des literarischen Lebens der noch wenig beleuchteten Nachkriegszeit gewonnen und Kanonisierungsprozesse beleuchtet werden. Das Projekt bietet zudem die Chance, die in der Literaturgeschichtsschreibung lange vorherrschende Dichotomisierung der Nachkriegsepoche in traditionelle und avantgardistische Literatur weiter auszudifferenzieren. Für zwei konstituierende Elemente der österreichischen Nachkriegsgesellschaft, zu denen große Versäumnisse in der Forschung konstatiert werden, verspricht das Projekt wichtige Aufschlüsse: Remigration und Antikommunismus. Hans Weigel gelang 1945 in eigenen Worten eine "Bilderbuchrückkehr" aus dem Schweizer Exil; die Analyse der Prozesse dieser sehr raschen und erfolgreichen Integration ist einer der Schwerpunkte des Projekts und wird sich auf die Bourdieu`schen Begriffe von Macht, Kapital, Habitus und Assimilation stützen. Weigel wird ein großer Anteil am sogenannten Brecht-Boykott, der Verhinderung von Brecht-Aufführungen an den etablierten Bühnen Wiens zwischen 1952 und 1963, beigemessen. Das Projekt will Weigels genaue Rolle dabei und damit die Funktionsweisen dieses "Boykotts" spezifizieren sowie die Entwicklungslinien, die Beweggründe und die Erscheinungsformen seines Antikommunismus nachzeichnen. Auch wenn Weigel sich als Einzelkämpfer gegen den Kommunismus stilisierte und häufig als solcher dargestellt wurde: Der Antikommunismus war gesellschaftlicher Konsens und ist eine verdrängte "wesentliche Komponente für die relative Stabilität der österreichischen Nachkriegsgesellschaft" (Oliver Rathkolb). Das vorgeschlagene Forschungsprojekt wird sich neben der Bourdieu`schen Feld- und Netzwerkanalyse einer Synthese aus kulturwissenschaftlichen und philologischen Methoden bedienen, die auch als "Königsweg" der Biographie charakterisiert wird. Ergebnis soll die ausständige Zusammenschau der Funktionsweisen des literarischen Feldes im Österreich der Nachkriegszeit sein, das in eine publizierte Monographie einfließen wird.

Der Kritiker und Schriftsteller Hans Weigel (19081991) war eine zentrale Schaltstelle im literarischen Leben Österreichs nach 1945, ihm wird großer Einfluss auf Kultur und Politik der Zeit sowie bei der Entdeckung und Förderung von Autorinnen und Autoren zugeschrieben. Das Forschungsprojekt lieferte einen gewichtigen Beitrag, die Lücke einer fehlenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Weigels Position, Wirkung und Netzwerken schließen. Im Zentrum der Forschungsarbeit stand dabei die Frage nach den Funktionsweisen und Voraussetzungen der erfolgreichen und raschen Remigration und Reintegration Weigels nach seinem Schweizer Exil. Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts sind auf der Website sichtbar (www.hans-weigel.at), wobei die drei Buchpublikationen herauszustreichen sind: ein von mir herausgegebener Sammelband mit Aufsätzen zu Leben und Werk Weigels (2014); ein Band zur Remigrationsforschung (2017) sowie die Abschlusspublikation des Projekts, eine Monografie zu den Netzwerken Weigels (2016). Wichtige Impulse für die Forschungsarbeit und -ergebnisse kamen von der Netzwerkforschung: Zum einen zeigte sich, dass Weigel über Mittlerpersonen Kontakt hielt mit der kulturellen Szene Wiens im Dritten Reich, was ihm seine Bilderbuchrückkehr (Weigel) erleichterte. Zum anderen wurde durch den gestreuten Blick der Fokus weg von der tradierten Einzelposition auf die Helfer und vor allem Helferinnen bei Weigels Integration in das kulturelle Feld des Nachkriegs- Wien gelenkt. So konnte nachgewiesen werden, dass Weigel die Herausgabe der Jahrbücher Stimmen der Gegenwart (19511954) in Literaturgeschichten stets als wichtigste seiner Fördertätigkeiten genannt zu keinem Zeitpunkt alleine, sondern mit einem Herausgeberkollektiv bewerkstelligte (das allerdings nicht genannt wurde). Wichtigste Quelle und Grundlage der Forschungstätigkeit war der große Nachlass Weigels in der Wienbibliothek mit seiner umfassenden Korrespondenz. Im Laufe des Projekts wurden zahlreiche nationale und internationale Archive (u.a. in Zürich, Marbach, München, Innsbruck) aufgesucht sowie Material aus US- amerikanischen Bibliotheken angefordert.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 5 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Die Netzwerke des Hans Weigel.
    Typ Book
    Autor Straub W
  • 2015
    Titel Parnasse autrichien. Le Lavandou - eine Schriftstellerkolonieim südfranzösischen Exil.
    Typ Journal Article
    Autor Straub W
    Journal Exil. Forschung - Erkenntnisse - Ergebnisse
  • 2016
    Titel ‘Farewell to the Jews’. Hans Weigel, Social Democracy and the ‘Jewish Question’ in Post-1945 Austria
    DOI 10.5699/austrianstudies.24.2016.0156
    Typ Journal Article
    Autor Wolfgang Straub
    Journal Austrian Studies
    Seiten 156
  • 2015
    Titel Dieser Wortwitz ist nichtsals ein Terror-Akt. Österreichische Literatur vorGericht.
    Typ Book Chapter
    Autor Alexandra Millner
  • 0
    Titel Bilderbuch-Heimkehr? Remigration im Kontext.
    Typ Other
    Autor Prager K

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