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Jugendsprache(n) in Österreich

Youth language(s) in Austria

Arne Ziegler (ORCID: 0000-0002-0802-511X)
  • Grant-DOI 10.55776/P25683
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2013
  • Projektende 30.09.2016
  • Bewilligungssumme 343.037 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Youth language, Pragmatics, Spoken language, Language variation, Syntax, Non-standard dialect

Abstract Endbericht

Der regen Auseinandersetzung mit dem Sprachgebrauch Jugendlicher in der bundesdeutschen und Schweizer Germanistik steht eine in Österreich de facto nicht existente Jugendsprachforschung gegenüber. Die Erforschung alterspräferentieller Varianten hinsichtlich des Zusammenspiels verschiedener Sprechstile, Varietäten und (Fremd- )Sprachen stellt in Österreich ein dringendes Desideratum dar. Das geplante Projekt widmet sich daher Jugendsprache(n) in Österreich aus variationslinguistischer und pragmatischer Perspektive und liefert Analysen grammatischer sowie prosodischer Phänomene in mündlichen Äußerungen Jugendlicher Österreichs. Jugendlicher Sprachgebrauch wird als Teil des Spektrums muttersprachlicher bzw. lokalsprachlicher Kompetenz aufgefasst. Da Jugendsprachen in Österreich stark dialektal beeinflusst sind, bezieht das Projekt eine dialektologische Perspektive mit ein, berücksichtigt aber auch besonders im Bereich urbaner Ballungszentren Phänomene des Sprachkontakts mit Migrationssprachen. Drei zentrale Ziele werden dabei verfolgt: Erstens sollen erstmalig in diatopischer Gewichtung Freizeitgespräche unter Jugendlichen sowie als Vergleich Gespräche unter Erwachsenen in Österreich als Korpus dokumentiert und nach Abschluss des Projekts der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zweitens wird als linguistisches Ziel die Erfassung und Beschreibung alterspräferentieller Varianten mit besonderem Fokus auf dem Zusammenhang von Jugendsprache und Dialekt verfolgt. Drittens hat das Projekt ein didaktisches Ziel: Die Projektergebnisse sollen methodisch-didaktisch aufbereitet und in Auszügen als Materialien für den muttersprachlichen Deutschunterricht, aber auch für den DaZ- und DaF-Unterricht, angeboten werden.

Jugendkommunikation hat sich international seit Jahrzehnten als Gegenstand sprachwissenschaftlicher Forschung etabliert. Bis 2013 das FWF-Projekt Jugendsprache(n) in Österreich als Langzeitvorhaben anlief, gab es jedoch keine systematisch durchgeführten Untersuchungen zum Sprachgebrauch Jugendlicher in Österreich. Um diese Lücke zu schließen, beschreibt das erste Teilprojekt (Zur Interaktion von Dialekt und alterspräferentiellem Sprachgebrauch jugendlicher Sprecher im urbanen Raum [P 25683G23]) den Sprachgebrauch Jugendlicher in Österreich, wobei der Fokus auf der gesprochenen Alltagskommunikation unter Freunden im städtischen Umfeld liegt. Ergänzend dazu wird ein zweites Teilprojekt die Kommunikation unter Jugendlichen in ländlichen Gebieten fokussieren. Die dabei gewonnenen Daten werden abschließend mit den Ergebnissen aus den urbaneren Landeshauptstädten verglichen, um damit ein umfassendes Bild zu jugendtypischen Ausdrucksweisen in Österreich zu gewinnen. Die Äußerungen der Jugendlichen werden im Projekt aus Perspektive der interaktionalen Soziolinguistik und der Pragmatik analysiert. In den sprachwissenschaftlichen Analysen werden v.a. grammatische und prosodische Besonderheiten in der Jugendkommunikation untersucht. Dabei wird nicht nur die Häufigkeit der jugendspezifischen sprachlichen Merkmale erhoben, sondern auch untersucht, zu welchem Zweck und in welchen Kontexten diese in der Jugendkommunikation zum Einsatz kommen. Um Spezifika der Gespräche unter den Jugendlichen (13-19 Jahre) abgrenzen zu können, werden zum Vergleich Gespräche unter Erwachsenen (40-60 Jahre) aus denselben Regionen herangezogen. Im ersten Teilprojekt liegt die Konzentration auf den Besonderheiten des Sprachgebrauchs Jugendlicher aus urbanen Räumen und hier vor allem der Standardorientierung. Das zweite Teilprojekt soll Aspekte des regionalen Sprachgebrauchs und des Einflusses der Dialekte in den ländlichen Regionen Österreichs fokussieren. Es wird davon ausgegangen, dass dort ein größerer Einfluss der (bairischen und alemannischen) Dialekte auf den Sprachgebrauch besteht als in den Landeshauptstädten. Die für die Analyse notwendigen Daten entstammen Gesprächsaufnahmen, von welchen die urbanen vollständig und die ruralen teilweise im Zuge des ersten Teilprojektes erstellt wurden. Die Aufnahmen aus den urbanen Räumen sind verschriftlicht, anonymisiert, mit Kennungen versehen und analysiert. Sie werden gemeinsam mit dem zweiten Teilkorpus (rurale Aufnahmen) eine umfassende Darstellung der Jugendsprachen in Österreich bilden. Nach Abschluss des zweiten Teilprojektes und somit des gesamten Projektes werden die Korpora und Ergebnisse der wissenschaftlichen Öffentlichkeit über eine Online-Plattform zugänglich gemacht. Zudem werden ausgewählte Ausschnitte aus den Daten didaktisch aufbereitet, sodass sie im Unterricht für Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache eingesetzt werden können. Damit wird eine Auseinandersetzung mit authentischer gesprochener Jugendkommunikation im Unterricht ermöglicht. Zurzeit werden die Daten und Ergebnisse des ersten Teilprojektes für Publikationen aufgearbeitet und sortiert.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Helga Kotthoff, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Deutschland
  • Arnulf Deppermann, Institut für Deutsche Sprache - Deutschland
  • Jannis K. Androutsopoulos, Universität Hamburg - Deutschland
  • Christa Dürscheid, University of Zurich - Schweiz

Research Output

  • 7 Zitationen
  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Sprachliche Mode und Distinktion in der Kommunikation unter Jugendlichen (in Österreich).
    Typ Journal Article
    Autor Oberdorfer G
    Journal LiTheS - Zeitschrift für Literatur- und Theatersoziologie
  • 2016
    Titel Möglichkeiten der Serialisierung.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Oberdorfer G
    Konferenz Zhu, Jianhua/Zhao, Jin/Szurawitzki, Michael (Hrsg.): Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015. Germanistik zwischen Tradition und Innovation. Bd. 2 (Publikationen der Internationalen Vereinigung für Germanistik 21)
  • 2015
    Titel "Nimmer normal" - Kompakte Strukturen in Freizeitgesprächen jugendlicher Dialektsprecher Osttirols.
    Typ Book Chapter
    Autor Lenz
  • 2016
    Titel Jugendsprache in Schule, Medien und Alltag
    DOI 10.3726/978-3-653-04950-3
    Typ Book
    editors Spiegel C, Gysin D
    Verlag Peter Lang, International Academic Publishers
  • 2016
    Titel Jugendsprache zwischen 'richtig' und 'falsch'. Variation in der (standard-)normvermittelnden Instanz Schule.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Weiß A
    Konferenz Zhu, Jianhua/Zhao, Jin/Szurawitzki, Michael (Hrsg.): Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015. Germanistik zwischen Tradition und Innovation. Bd. 2 (Publikationen der Internationalen Vereinigung für Germanistik 21)
  • 2015
    Titel Norm und 'Fehler' vor der Folie von Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Variationslinguistische Perspektiven für den universitären DaF-Unterricht.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Weiß A
    Konferenz Neuland, Eva u.a. (Hrsg.): Texte im Spannungsfeld von medialen Spielräumen und Normorientierung. Pisaner Fachtagung zu interkulturellen Perspektiven der internationalen Germanistik.
  • 2013
    Titel Jugendsprache(n) und Grammatikunterricht. Blinde Flecken auf der Landkarte - Jugendsprachforschung in Österreich als Chance für die Schulgrammatik?
    Typ Book Chapter
    Autor Klaus-Michael Köpcke/Arne Ziegler (Hrsg.): Schulgrammatik Und Sprachunterricht Im Wandel. (= Reihe Germanistische Linguistik 297)

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