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Raumgedächtnis und Navigationsfähigkeit in roboterimplementierter kognitiver Architektur

Spatial Memory and Navigation Ability in a Physically Embodied Cognitive Architecture

Robert Trappl (ORCID: 0000-0001-6283-640X)
  • Grant-DOI 10.55776/P25380
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2013
  • Projektende 28.02.2017
  • Bewilligungssumme 258.596 €

Wissenschaftsdisziplinen

Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (20%); Informatik (50%); Mathematik (15%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (15%)

Keywords

    Cognitive Architecture, Artificial Intelligence, Humanoid Robot, Neuroscience, Spatial Memory, Navigation Ability

Abstract Endbericht

Die meisten kognitiven Computermodelle des menschlichen räumlichen Gedächtnisses berücksichtigen nur wenige, spezifisch kognitive Prozesse, anstatt sie in eine generelle kognitive Architektur zu integrieren. Bisher implementierte kognitive Architekturen beinhalten kein kognitiv plausibles Modell des räumlichen Gedächtnisses oder können dieses nicht für komplexe Navigations- und Planungsaufgaben in der realen Welt benutzen. Weiters gibt es derzeit kein kognitiv plausibles räumliches Gedächtnismodell, das in eine umfangreiche kognitive Architektur integriert ist, welches auch andere kognitive Mechanismen modelliert und in der physischen Welt zu agieren fähig ist. Das Ziel dieses Projektes besteht in der Entwicklung eines solchen kognitiven Modells von räumlichen Gedächtnis und Navigation. Dieses wird auf der LIDA (Learning Intelligent Distribution Agent) kognitiven Architektur basieren, mit dessen kognitiven Prozessen integriert sein, und in der physischen Welt durch die Implementation ("Embodiment") auf einem humanoiden PR2-Roboter mithilfe des CRAM (Cognitive Robot Abstract Machine) Kontrollsystems agieren können. Die LIDA-Architektur wird durch ein hierarchisches Raumgedächtnis-Modell erweitert, inspiriert durch die neurale Basis von räumlicher Kognition im Gehirn. Dieses Gedächtnismodul wird die Umgebung auf mehreren hierarchischen Gittern repräsentieren und mit anderen Modulen von LIDA, z.B. Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit und Entscheidungsfindung integriert werden, um Navigation und Planung aufgrund räumlicher Karten zu ermöglichen. Die resultierende Architektur wird auf einem humanoiden Roboter implementiert, um die kognitive Plausibilität des Modells durch Vergleiche mit menschlichen Versuchsdaten zu überprüfen. Diese Implementierung wird durch die Entwicklung einer Schnittstelle zwischen LIDA verantwortlich für kognitive Prozesse auf einer hohen Ebene und CRAM verantwortlich für Hardwarekontrolle, visuelle Objekterkennung und Ausführung von Motorbefehlen erfolgen. Die Implementierung des Modells in der realen Welt ermöglicht außer Plausibilitätsverifikation auch einen biologisch inspirierten Ansatz zur Kartierung der Umgebung, der nicht auf teure Sensoren angewiesen ist, durch den hierarchischen Aufbau sogar bei großen Umgebungen effizient skaliert, und mit wichtigen kognitiven Funktionen integriert ist, z.B. Planung und Aufmerksamkeit. Die Fähigkeit des Modells, in der realen Welt zu agieren, und seine kognitive Plausibilität wird experimentell überprüft werden; unter anderem durch Testen der Navigation auf bekannten und unbekannten Routen und Routen mit mehrfachen Zielen und dem Vergleich der Planungseffizienz, Planungszeit, Kartengenauigkeit, Lernzeit und anderen Messgrößen mit Daten menschlicher Versuchspersonen.

Das Ziel unseres Projektes bestand in der Entwicklung eines Computermodells der Funktionsweise biologischer Gehirne hinsichtlich des Erlernens räumlicher Information, d.h. wie Landkarten in der Erinnerung entstehen. Die bisher entwickelten Gehirnmodelle waren nicht in der Lage in realistischen Umgebungen menschenähnlich zu funktionieren; andererseits wurde bei der Entwicklung von Robotern die Funktionsweise menschlicher Gehirne ignoriert. Ausgangspunkt waren Daten von Rattenhirnzellen, um zu verstehen, wie ihnen die Lokalisation trotz extrem schlechter Sicht und ungenauer Bewegungssensorik möglich ist. Zu unserer großen Freude konnte ein statistisch optimales Modell einen großen Teil der Neuronenaktivität in jenen Gehirnarealen, die für das Raumgedächtnis zuständig sind, erklären. Aus diesem ersten Modell entwickelten wir ein Computermodell bestehend aus künstlichen Gehirnzellen, das eine derartige statistische Lokalisierung errechnen konnte. Obwohl dieses simple Modell menschliche Schätzungsgenauigkeit in kleinen Umgebungen in einem Zimmer gut erklären konnte, hat es in einem größeren Maßstab nicht so gut funktioniert wie die menschliche Orientierung: menschliche Versuchspersonen machen viel kleinere Fehler bei der Erinnerung an räumlichen Positionen als das Modell. Weiters konnte mit diesem Modell nicht erklärt werden, warum biologische Gehirnzellen manchmal auch Aktivitäten zeigen außerhalb der Lokalisation, die sie darstellen (sowie man bei Tagträumen vorhergehende Ereignisse wieder aus der Erinnerungen zurückholen kann, so können diese Zellen vergangene Lokalisierungen wieder erinnern). Um die Genauigkeit der Fehlerkorrektur im größeren Maßstab besser zu verstehen, haben wir unser Computermodell beträchtlich erweitert und den beobachteten Rückspielmechanismus verwendet, um Fehler in der gelernten Karte zu korrigieren (ähnlich wie ein Taxifahrer seine/ihre Position anhand gut bekannter Gebäude zu korrigieren vermag). Im Folgenden haben wir dann dieses erweiterte Modell in ein generelles Modell menschlicher Kognition und Bewusstsein dem LIDA Modell integriert. Um die Zuverlässigkeit des erweiterten Modells empirisch zu überprüfen, haben wir es in einen simulierten humanoiden Roboter (Atlas von Boston Dynamics) implementiert und rekonstruierten hunderte Städte, in denen der Roboter die Positionen der Gebäude lernen konnte. Der Roboter mit dem neuen Modell konnte erfolgreich die Karten in diesen Städten erlernen, mit Positionsfehlern, die mit denen von über 240 menschlichen Probanden vergleichbar waren. Zusätzlich konnte er die Struktur der Karten menschenähnlich erlernen, d.h. in ca. 90% der Fälle wurden die gleichen Gebäude den Karten zugeordnet wie dies Menschen in ihrer Heimatstadt gemacht haben.

Forschungsstätte(n)
  • ÖFAI - Österreichisches Forschungsinstitut für Artifical Intelligence - 100%

Research Output

  • 384 Zitationen
  • 12 Publikationen
Publikationen
  • 2013
    Titel LIDA: A Systems-level Architecture for Cognition, Emotion, and Learning
    DOI 10.1109/tamd.2013.2277589
    Typ Journal Article
    Autor Franklin S
    Journal IEEE Transactions on Autonomous Mental Development
    Seiten 19-41
  • 2016
    Titel Structure inference in sum-product networks using infinite sum-product trees.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Trapp M
    Konferenz NIPS Workshop on Practical Bayesian Nonparametrics.
  • 2016
    Titel A LIDA cognitive model tutorial
    DOI 10.1016/j.bica.2016.04.003
    Typ Journal Article
    Autor Franklin S
    Journal Biologically Inspired Cognitive Architectures
    Seiten 105-130
  • 2015
    Titel Constrained Incrementalist Moral Decision Making for a Biologically Inspired Cognitive Architecture
    DOI 10.1007/978-3-319-21548-8_8
    Typ Book Chapter
    Autor Madl T
    Verlag Springer Nature
    Seiten 137-153
  • 2015
    Titel Correction: Bayesian Integration of Information in Hippocampal Place Cells
    DOI 10.1371/journal.pone.0136128
    Typ Journal Article
    Autor Madl T
    Journal PLOS ONE
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Computational cognitive models of spatial memory in navigation space: A review
    DOI 10.1016/j.neunet.2015.01.002
    Typ Journal Article
    Autor Madl T
    Journal Neural Networks
    Seiten 18-43
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Bayesian Integration of Information in Hippocampal Place Cells
    DOI 10.1371/journal.pone.0089762
    Typ Journal Article
    Autor Madl T
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Towards real-world capable spatial memory in the LIDA cognitive architecture
    DOI 10.1016/j.bica.2016.02.001
    Typ Journal Article
    Autor Madl T
    Journal Biologically Inspired Cognitive Architectures
    Seiten 87-104
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Continuity and the Flow of Time: A Cognitive Science Perspective
    DOI 10.1007/978-3-319-22195-3_8
    Typ Book Chapter
    Autor Madl T
    Verlag Springer Nature
    Seiten 135-160
  • 2016
    Titel Exploring the Structure of Spatial Representations
    DOI 10.1371/journal.pone.0157343
    Typ Journal Article
    Autor Madl T
    Journal PLOS ONE
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Spatial Working Memory in the LIDA Cognitive Architecture.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Madl T
    Konferenz International Conference on Cognitive Modelling
  • 2018
    Titel A computational cognitive framework of spatial memory in brains and robots
    DOI 10.1016/j.cogsys.2017.08.002
    Typ Journal Article
    Autor Madl T
    Journal Cognitive Systems Research
    Seiten 147-172
    Link Publikation

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