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Der Orden vom Goldenen Vlies zwischen Loyalität und Felonie (1484-1493)

The Order of the Golden Fleece between Loyalty and Felony (1484-1493)

Sonja Dünnebeil (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P25157
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2013
  • Projektende 31.12.2016
  • Bewilligungssumme 157.004 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (15%); Geschichte, Archäologie (70%); Soziologie (15%)

Keywords

    Elite formation, Burgundy, Emperor Maximilian 1, Late Middle Ages, Order of Knighthood, Communication

Abstract Endbericht

Nach dem Tod Herzog Karls (1477) und dem seiner Tochter und Alleinerbin Maria (1482) versuchten viele Akteure ihre Machtposition in dem blühenden Herzogtum Burgund auszubauen. Vor allem die Stände von Flandern wollten nicht Marias Ehemann, den späteren röm.-dt. König und Kaiser Maximilian I., sondern deren minderjährigen Sohn Philipp (* 1478) als ihren rechtmäßigen Landesherrn und Herzog anerkennen. Bis zu dessen Volljährigkeit sollte ein Regentschaftsrat unter ihrer Beteiligung die Regierungsgeschäfte übernehmen. Mit seiner burgundischen Heirat hatte Maximilian 1478 auch die Souveränität über den Orden vom Goldenen Vlies übernommen, die nun ebenfalls in Frage gestellt wurde. Dieser 1430 gegründete Orden wurde als identitätsstiftende Klammer des heterogenen Herzogtums Burgund stilisiert, in dem nur die besten, vorbildlichsten und dem Herzog treuergebenen Ritter des Landes aufgenommen wurden. Schnell entwickelte er sich zu einem der prachtvollsten europäischen Ritterorden des 15. Jahrhunderts, dessen Verfassung, Feste, Zeremoniell und Rituale in ganz Europa große Beachtung fanden und der zum Vorbild für andere elitäre Vereinigungen genommen wurde. Die Auseinandersetzung um den rechtmäßigen Herzog machte auch vor dem Orden vom Goldenen Vlies nicht halt, teilte die Mitglieder in zwei Lager, führte aber auch dazu, daß die Ordensmitglieder bei einer Versammlung in Dendermonde im Sommer 1484 einen Kompromiß herbeiführten, wonach Maximilian bis zur Volljährigkeit seines Sohnes als dessen Vormund weiterregieren konnte. In den darauffolgenden Jahren bemühte sich der Orden, sein angeschlagenes Renommee wieder herzustellen, denn die Abwendung von Maximilian wurde als ein Akt der Felonie angesehen. Eine zentrale Quelle über die Verhandlungen im Jahr 1484 und über das Ordensfest in Mecheln von 1491, wo sich verschiedene Mitglieder den Vorwürfen der Untreue stellen mußten, sind die Bände 6 und 7 der achtbändigen Reihe der Protokollbücher des Ordens vom Goldenen Vlies. Die Bände enthalten präzise Angaben über die Versammlungen des Ordens, deren Teilnehmer, Tagesordnungspunkte, Zeremonien, Neuwahlen und Beschlüsse. Die für den internen Gebrauch verfaßten Protokolle beschreiben jenseits des allgemein bewunderten Prunks die verschiedenen Meinungen und Positionen der beteiligten Akteure, geben aber auch ein facettenreiches Bild von Kommunikationsstrategien, Repräsentation, Sozialkontrolle, Identität, Loyalität, Felonie und dem Herrschaftsverständnis konkurrierender Gewalten im ausgehenden 15. Jahrhundert. Ziel des hier vorliegenden Projekts ist die Editionsreihe der Protokollbücher mit den Bänden 6 und 7 weiterzuführen, denn es handelt sich dabei um eine essentielle, aber nahezu unbekannte Quelle nicht nur zur Geschichte des Ordens selbst, sondern auch zur politischen Geschichte der burgundischen Niederlande zur Zeit Maximilians I. Gleichzeitig sollen in dem Projekt die Inhalte der Protokolle für eine Monographie zur Geschichte des Ordens vom Goldenen Vlies im 15. Jahrhundert ausgewertet werden.

Seit annähernd 600 Jahren steht der Orden vom Goldenen Vlies im allgemeinen Interesse. Ihm gehörten besonders integere Ritter an, die auf die eine oder andere Weise die mitteleuropäische Geschichte der letzten Jahrhunderte entscheidend mitprägten. Im besonderen Interesse standen dabei die regelmäßigen Treffen des Ordens, die mit großem Prunk und Pomp gefeiert wurden. Sowohl der Ursprung des Ordens als auch dessen Feste gehen auf die Herzöge von Burgund des 15. Jahrhunderts zurück, deren legendärer Reichtum bis heute fasziniert. Mit Abschluss des vorliegenden Projektes sind die Quellen aus dem Ordensarchiv für das gesamte 15. Jahrhundert aufgearbeitet. Neben Urkunden, Briefe und Akten, sind die die Sitzungsprotokolle eine zentrale Quelle, die nun in sieben Bänden als Edition vorliegt. Sie beschreiben ausführlich die Feste mit ihrem aufwändigen Zeremoniell, aber auch die Diskussionen der Mitglieder über die Politik des Ordens, über den Lebensstil der Mitglieder und über die Wählbarkeit neuer Kandidaten. Dadurch erfahren wir viel über Elitenbildung, Repräsentation, Identität, Sozialkontrolle, Loyalität und Felonie. Das letzte Viertel des 15. Jahrhunderts stand im Zeichen des Übergangs Burgunds und damit auch des Ordens vom Goldenen Vlies an die Habsburger, wobei der erste von ihnen, Maximilian I., nur gedingt als neuer Landesfürst anerkannt wurde. Dies spiegeln auch die Quellen des Ordens wider, wenn sie darüber berichten, wie Maximilian um die Regentschaft bis zur Volljährigkeit seines Sohnes Philipp kämpfen musste und wie sich zahlreiche Mitglieder des Ordens von ihm abwandten. Der Orden bemühte sich derweil um Wiederherstellung der Einheit, wobei er in letzter Konsequenz opponierende Ordensbrüder ausschloss.Mit der Veröffentlichung der Protokollbücher des Ordens vom Goldenen Vlies wird der Forschung nicht nur eine wichtige Quelle zur Ordensgeschichte zugänglich gemacht, sondern auch zur Person Kaiser Maximilians I. sowie zur politischen Geschichte Burgunds, der alten Niederlande und des Reichs im ausgehenden 15. Jahrhundert. Für Kultur- und Sozialwissenschaftler bergen die Bücher unzählige Details zu Fragen nach Ritual und Zeremoniell, sowie zu Selbstregelung von Gesellschaften und Eliten. Aber auch andere Fachrichtungen, wie z.B. Kunsthistoriker, Heraldiker, Romanisten, Musikwissenschaftler oder Theologen, werden in den facettenreichen Eintragungen Antworten auf ihre Fragestellungen finden.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 1 Zitationen
  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Die Protokollbücher des Ordens vom Goldenen Vlies
    DOI 10.3726/978-3-653-06144-4
    Typ Book
    editors Dünnebeil S
    Verlag Peter Lang, International Academic Publishers
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Die Aufnahme Philipps des Schönen in den Orden vom Goldenen Vlies
    DOI 10.1484/j.pceeb.5.103376
    Typ Journal Article
    Autor Dünnebeil S
    Journal Publications du Centre Européen d'Etudes Bourguignonnes
    Seiten 77-91
  • 2013
    Titel The Order of the Golden Fleece in the year 1478 - continuity or recommencement?
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Dünnebeil S
    Konferenz Staging the Court of Burgundy. Proceedings of the conference "The Splendour of Burgundy", hg. von T.-H. Borchert, W. Blockmans, N. Gabriëls, J. Oosterman, A. Van Oosterwijk, (Studies in Medieval and Early Renaissance Art History, 69)
  • 2013
    Titel Die Gründung des Ordens vom Goldenen Vlies 1430.
    Typ Journal Article
    Autor Dünnebeil S
    Journal Sammlung Österreich-Edition
  • 0
    Titel 1500-1600: Jahrhundert des Aufbruchs zwischen Anerkennung, Krieg und Glaubensspaltung.
    Typ Other
    Autor Dünnebiel S
  • 0
    Titel Bibliographie zur Geschichte des Ordens vom Goldenen Vlies.
    Typ Other
    Autor Dünnebeil S
  • 0
    Titel Das Wappen von Traiskirchen.
    Typ Other
    Autor Dünnebeil S

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