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Eine politische Geschichte der Oper in Wien 1869 - 1955

A Political History of the Vienna Opera 1869 - 1955

Christian Glanz (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P25107
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2012
  • Projektende 31.01.2016
  • Bewilligungssumme 303.865 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (30%); Kunstwissenschaften (40%); Politikwissenschaften (25%); Rechtswissenschaften (5%)

Keywords

    History of the Opera, Cultural Politics, Research on Reception and Audiences, Vienna City of Music (Musikstadt Wien), Repertory, Aesthetics of Music Theatre

Abstract Endbericht

Das Projekt Eine politische Geschichte der Oper in Wien 1869 1955 zielt darauf ab, die politischen Aspekte der Wiener Operngeschichte im Rahmen eines für die Geschichte Österreichs wesentlichen Zeitraums in Kooperation historischer, politologischer und musikwissenschaftlicher Zugänge interdisziplinär zu untersuchen. Die zeitgeschichtlichen und politischen Wechselwirkungen über einen längeren Zeitraum hinweg stellen nach wie vor ein Desideratum dar. Der Zeitraum zwischen 1869 und 1955 umfasst entscheidende Einschnitte und Weichenstellungen, von denen vielfältige und fortdauernde Wirkungen ausgingen. Die Regimewechsel der Jahre 1918, 1933, 1938 und 1945 hatten ebenso direkten Einfluss auf die Opernpolitik wie etwa der Niedergang des politischen Liberalismus, der Nationalitätenkonflikt, die Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts oder die politischen und wirtschaftlichen Krisen der Zwischenkriegszeit. Der Beginn des Untersuchungszeitraums wird von der Eröffnung der Hofoper am Ring im Jahre 1869 markiert, politisch korrelierend mit der Kulminationsphase der liberalen Hegemonie. Das Ende des Untersuchungszeitraums fällt mit der gerade durch die Wiedereröffnung der Oper 1955 intensiv symbolisierten Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit zusammen. Der große Umfang des Untersuchungszeitraums ermöglicht es, Kontinuitäten und Brüche der politischen Geschichte der Oper über die üblichen historischen Zäsuren hinweg herauszuarbeiten. Dabei soll analysiert werden, ob und inwiefern derartige Schlüsseljahre die Oper unmittelbar tangierten oder ob und inwiefern Kontinuitäten z.B. in Spielplan- oder Personalpolitik oder in der Auswahl, Einrichtung und Inszenierung von Opern bestehen blieben. Unsere Kernforschungsfrage lautet daher: In welchem Verhältnis stehen Wandel und Kontinuität zueinander? Im Zentrum der Untersuchung stehen zwei Aspekte: 1. die politische Organisationsgeschichte der Oper im Sinne einer Verwaltungsgeschichte: insbesondere rechtliche Rahmenbedingungen, parteipolitische und gewerkschaftliche operinterne Gruppierungen, sowie Personalpolitik. 2. die Ästhetik und Gestalt von Opern und Opernaufführungen im Hinblick auf das Verhältnis von künstlerischem Gestaltungswillen und politischem Einfluss, das sich in der äußeren Handhabung des Spielplans sowie im werkimmanenten Umgang mit den Stücken und deren Wahrnehmung durch die RezipientInnen sowie der öffentlichen Kritik in ihrer gesellschaftlichen und parteipolitischen Bedingtheit zeigt. Im Rahmen des Projekts sollen wesentliche Quellenbestände erstmals aufgearbeitet werden, darunter die Entnazifizierungsakten des Bundestheaterverbandes im Österreichischen Staatsarchiv und die entsprechenden Akten der Reichsmusikkammer im Wiener Stadt- und Landesarchiv, das historische Aufführungsmaterial in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek sowie die umfangreichen Aktenbestände zur Theaterzensur. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen nicht nur in Form eines Projektberichts und darauf basierenden Publikationen in internationalen peer- reviewed Journals veröffentlicht, sondern ebenso in einer Ausstellung thematisiert werden, die vielfältig medial inszeniert und begleitet werden soll.

Das Projekt untersuchte in exemplarischen Studien Wechselwirkungen zwischen politischen Umständen und Entwicklungen der Oper in Wien. Als Rahmendaten wurden die Etablierung der Hofoper im Haus am Ring (1869) einerseits und die Wiedereröffnung der zerstörten Staatsoper im Jahr des Staatsvertrags (1955) gewählt. Grundlage dieser Studien war zunächst die umfassende Sichtung sowie die in vielen Fällen erstmalige Auswertung von Quellenmaterial in Archiven und Sammlungen: Archiv der Wiener Staatsoper, Österreichisches Staatsarchiv Archiv der Republik, Haus-, Hof- und Staatsarchiv), Archiv der Salzburger Festspiele, Archiv der Erzdiözese Salzburg, Landesarchiv Salzburg, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Archiv des Karl von Vogelsang-Instituts, Österreichisches Theatermuseum, Archiv des Vereins für Geschichte der Arbeiterbewegung, Filmarchiv Austria, Landespolizeidirektion Wien, , Amt der niederösterreichischen Landesregierung, Wiener Stadt- und Landesarchiv, Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Historisches Archiv der Wiener Philharmoniker, University Library Santa Barbara (Lotte Lehmann Collection) und Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Als Arbeitsbehelf wurde für den Zeitraum der Untersuchung eine Aufführungsdatenbank eingerichtet, die in Zukunft auch für die interessierte Öffentlichkeit allgemein zur Verfügung stehen wird und im Zuge weiterer Forschungen stetige Ergänzung erfahren soll (erreichbar über die Website des Instituts für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik an der mdw). Die exemplarischen Studien in Essay-Form orientieren sich an Schlüsseljahren und entscheidenden Phasen im Hinblick auf die jeweilige politische Rahmensituation: - "Ringstraßenkultur" und liberale Hegemonie in Stadtpolitik und Elitenkultur Anfang und Mitte der 1870er Jahre: konkretisiert an der Aufführung und Rezeption relevanter Werke von Wagner (Lohengrin) und Goldmark (Die Königin von Saba) - Das Jahr 1897: Beginn der Amtszeit von Bürgermeister Lueger, heftige innenpolitische Kämpfe ("Badeni-Unruhen"), in der Hofoper Beginn der Direktion Mahlers. Exemplifiziert an Aufführung, Spezifik und politischer Rezeption von Smetanas Dalibor (bis in die 1930er Jahre) - Die Oper in der jungen Republik: "Umbruch", von der Hofoper zur Staatsoper, die Oper und die Wiener Gesellschaft der frühen 1920er Jahre (ideologische Tendenzen, Identitätsfrage, die Oper als Symbol), Ausweitung der Wirkung (die Wiener Oper und die Salzburger Festspiele). Exemplifiziert an Werken von Richard Strauss (Die Frau ohne Schatten, Schlagobers) und Ernst Krenek (Jonny spielt auf). - Oper in der Diktatur: Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Oper und "österreichische Identität" im Austrofaschismus, Bürgerkrieg und NS-Putschversuch 1934, NS-Unterwanderung und -Übernahme der Oper 1938 - 1945. Exemplifiziert an Kreneks Karl V., Lehrs Giuditta und Wagner-Regenyis Johanna Balk. - "Entnazifizierung" und "Wiederaufbau": exemplarische Beispiele der Tätigkeit der "Sonderkommissionen" zur weitestgehend fehlgeschlagenen "Entnazifizierung", Rolle der US-Emigration beim "Wiederaufbau", der "Wiederaufbau" der Oper im Zeichen des beginnenden "Kalten Krieges" und damit zusammenhängend die Oper und die "neue Identität" der Zweiten Republik.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Wissenschaft und Kunst - 100%

Research Output

  • 5 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Philharmonische Schuldabwehr.
    Typ Book Chapter
    Autor Orchestrierte Vertreibung. Unerwünschte Wiener Philharmoniker. Verfolgung
  • 2014
    Titel Nationalsozialistische Musikpolitik.
    Typ Book Chapter
    Autor Trümpi F
  • 2014
    Titel Essentielle Beiträge zum Erinnerungsort "Wiener Philharmoniker".
    Typ Book Chapter
    Autor Orchestrierte Vertreibung. Unerwünschte Wiener Philharmoniker. Verfolgung
  • 2013
    Titel Entnazifizierung an der Wiener Staatsoper
    DOI 10.7767/omz.2013.68.2.53
    Typ Journal Article
    Autor Tamara E
    Journal Österreichische Musikzeitschrift
    Seiten 53-58
  • 0
    Titel Orchestrierte Vertreibung. Unerwünschte Wiener Philharmoniker. Verfolgung, Ermordung und Exil.
    Typ Other
    Autor Mayrhofer B

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