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WISSEN-KÖNNEN-WISSENSCHAFT

KNOWLEDGE-SKILL-SCIENCE

Meta Niederkorn (ORCID: 0000-0003-4664-447X)
  • Grant-DOI 10.55776/P24784
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2012
  • Projektende 30.11.2017
  • Bewilligungssumme 128.041 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (15%); Geschichte, Archäologie (30%); Philosophie, Ethik, Religion (30%); Soziologie (25%)

Keywords

    University, Late Middle Ages, Sciences, Students, Communication, Migration

Abstract Endbericht

In weniger als drei Jahren, im Jahr 2015, wird die Universität Wien ihr 650tes Jubiläum feiern. Dies bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, ihr einzigartiges Profil unter anderen zentraleuropäischen Universitäten und ihre lange Tradition der Übertragung von Wissen vom Lehrer an Schüler hervorzustreichen, welche bereits im Spätmittelalter begründet worden ist. Deshalb wird es das Ziel dieses Projekts sein, die Kenntnis über die Universität Wien und ihre Entwicklung während des Spätmittelalters im Kontext ihrer politischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Netzwerke zu vertiefen, basierend meistens auf bisher nicht publizierten oder kaum ausgeschöpften Materialien - allen voran des Verwaltungsschriftguts, enthalten in Quellen wie etwa den Acta Rectoratus, Acta facultatis und den Büchern der vier Nationen, aber auch edierten Materialien, wie etwa den Matrikeln. Zusätzliches Material außerhalb der Universität, vor allem Urkunden aus verschiedenen Wiener und anderen österreichischen Archiven, wird ebenfalls mit einbezogen, sowie die publizierten päpstlichen Schreiben. Der Vergleich mit anderen zentraleuropäischen Städten und Universitäten wird eine Grundlage zur Evaluierung der Wichtigkeit des akademischen Wissens dort und in Wien bieten und dabei helfen, weitere Fragen zu stellen und den Blick für die Besonderheiten von Wien zu schärfen. Er soll ebenfalls dazu beitragen, die Auswahl der für Wien relevanten Quellen auszuweiten. Um die Forschungsarbeiten und deren Präsentation zu systematisieren, wird sich das Projekt hauptsächlich auf die Untersuchung der Beziehungen der Universität Wien zu anderen mitteleuropäischen Universitäten konzentrieren. Diese wird sowohl auf institutioneller als auch auf personaler Ebene stattfinden, wobei prosopographische Daten aller Art gesammelt, evaluiert und analysiert werden. Vor allem die bisher wenig erforschten Gelehrten sollten unter die Lupe genommen werden. Um die gesammelten Daten besser verstehen zu können, müssen auch andere Netzwerke, deren Bestandteil die Universität Wien gewesen ist, in Betracht gezogen werden. Deswegen werden sich drei Unterabteilungen mit den Beziehungen zum Herrscher, zur Kirche und zur Stadt Wien beschäftigen, zum Teil auf dasselbe Personal bezogen, das bereits in der Hauptabteilung vorkommen wird. Durch die Erforschung der verschiedenen Beziehungen der Wiener Universität und die Erfüllung der oben skizierten Ziele werden die Antragstellerin, Meta NIEDERKORN-BRUCK und ihre Mitarbeiterin Andrea BOTTANOV versuchen, im Laufe des für drei Jahre angesetzten Projekts die immer noch vorhandenen Lücken in der mittelalterlichen Geschichte der Universität Wien zu füllen. Kontakte zu aktuellen österreichischen und internationalen Plattformen und Projekten über mittelalterliche Universitäten, Bildung und Wissenschaftsgeschichte gebunden an wichtige historische Fakultäten (wie etwa die in Münster oder Greifswald), welche oft von jungen Wissenschaftlern geführt werden, bieten hervorragende Gelegenheit zu Kooperation und Austausch von Ergebnissen. Außerdem können sie dabei helfen, neue Perspektiven zu öffnen und innovative Ansätze zu bringen.

Manche WissenschaftlerInnen werden sich möglicherweise wundern, warum Frauen in der Wissenschaft ausgerechnet die Geschichte der Universität Wien im Mittelalter zum Gegenstand ihrer Untersuchung gemacht haben. Es ist ja wohlbekannt, dass die Geschichte der mittelalterlichen Universitäten zu 100% die Geschichte der Bildung von Männern und für Männer darstellt. Offiziell durften Frauen in den meisten europäischen Städten bis zur zweiten Hälfte des 19. Jh. nur unter ganz seltenen Ausnahmesituationen Vorlesungen beiwohnen; keinesfalls aber konnten sie sich an einer Universität immatrikulieren. Gabriele Possanner von Ehrenthal, war die erste Frau an der Universität Wien, die zum Doktor promoviert wurde: nach kaiserlicher Genehmigung durfte ihr der Doctor in medicinis verliehen werden. Aber wer keine Vergangenheit hat, kann auch keine Zukunft haben und dieses berühmte Zitat ist durchaus auch im Falle der Universität Wien anwendbar. Zwar können wir die Geschichte nicht ändern, aber wir sind durchaus im Stande unsere Zukunft frei zu gestalten und unseren Beitrag zur Erhebung der Gesellschaft zu leisten. Selbst wir würden hier und heute unser Forschungsprojekt nicht machen (können), wenn sich ein exzentrischer junger Herzog namens Rudolf (IV) vor mehr als 650 Jahren nicht gedacht hätte, dass es im Sinne der Landesverwaltung, im Sinne der Förderung der Wissenschaften und, auch wenn dies nicht in der Gründungsurkunde explizit steht natürlich auch zur Förderung seines Splendor wäre in der Hauptstadt des Herzogtums Österreich eine Universität zu gründen. Durch die Förderung des Unternehmens, insbesondere durch Rudolfs Bruder Herzog Albrecht III. und den Zuzug von Lehrenden aus Paris und Prag wurde dann die Wiener Universität zu einem der wichtigsten Zentren der Gelehrsamkeit für junge Menschen aus ganz Europa von Lissabon bis Kronstadt, von Uppsala bis Pancevo. Wir sind freilich nicht die ersten und einzigen WissenschaftlerInnen, die sich mit der mittelalterlichen Geschichte der Universität Wien beschäftigen bzw. beschäftigt haben. Das Interesse an der Geschichte der Universität wird bereits seit dem beginnenden 16. Jahrhundert durch die wissensgeschichtlichen Informationen, die Professoren ihren Arbeiten im Druck voranstellen deutlich; institutionsgeschichtlich ist die Universität seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert wichtiger Gegenstand der Forschung. Aus jeweils neuen Forschungslandschaften heraus verändert sich der Blick auf die Universitätsgeschichte; lange standen die Lehrenden im Zentrum der Untersuchungen; das 19. Jahrhundert verschiebt den Schwerpunkt auf die Geschichte der Institution;seit dem 20. Jahrhundert gewinnen sozialwissenschaftlicheund wissenschaftsgeschichtliche Zugänge neue Bedeutung; hier tritt zum Beispiel eine Untersuchung des allenfalls knappen Budgets, der Probleme bei der Instandhaltung der Gebäude, bis hin zur Analyse von kleinen Konflikten zwischen Studenten und Stadtbewohnern, die nicht studieren, weil die Studenten sich aus der Sicht der Bürger nicht so verhalten, wie sie sollten in den Vordergrund. Es ist ebenfalls wichtig hervorzuheben, dass die Universität Wien bereits im Mittelalter eine überregional weithin anerkannte Institution war, die sich damit rühmen konnte, dass hier Studenten und Lehrer aus allen Ecken Europas anzutreffen waren. Es ist wohl auch möglich soweit zu gehen und zu behaupten, dass die Gelehrten von gestern, die die Hörsäle mit Vorlesungen über Aristoteles und scholastischen Disputationen gefüllt haben in gewisser Weise den heutigen Fachleuten in Astronomie und Philosophie ihre Legitimität verleihen, weil sie sich auf die bedeutenden Anfänge der wissenschaftlichen Tradition in Wien im 15. Jahrhundert berufen können. In diesem Sinne kann man sagen, dass die Universität Wien über Jahrhunderte hinweg ihren hohen Wert als Zentrum der Gelehrsamkeit nicht nur für die Stadt Wien und Österreich, sondern auch für die europäische Gesellschaft als Ganzes beibehalten hat. Die Vorbereitung des 650jährigen Jubiläums hat uns dazu veranlasst, alle bekannten Studenten und Lehrer der Universität Wien, die hier im Mittelalter studiert bzw. gelehrt haben, in einer frei zugänglichen On-line Datenbank zu erfassen. Darin finden sich personenbezogene Daten, Informationen über ihre Graduierung und ihren Karrierewegen. Im Zuge unseres Projektes haben wir aus Quellen des 14. und 15. Jahrhunderts und aus relevanten Editionen Daten gesammelt, die darüber Auskunft geben, wann und wo und in wessen Umfeld die Studierenden und Graduierte tätig waren (Universitäten, die Kirche, kaiserlichen oder königlichen Hof oder eine Stadtverwaltung). Auch wird dadurch sichtbar, wie oft sich ihre Tätigkeitsfelder und damit die Personen, in deren Umfeld sie tätig waren, aus Karrieregründen verschoben. Selbstverständlich war es nicht möglich, den Benützern unserer Datenbank absolut ALLE Daten über die Mitglieder der Universität im 14. und 15. Jahrhundert zur Verfügung zu stellen. Das wäre ja im Rahmen eines 3-Jahre-Projektes auch nicht möglich gewesen. Sie finden hier jedoch eine Übersicht über Herkunft, Studium und Kontakte, der hier belegten Studierenden und Lehrer zu verschiedenen Wiener und Europäischen Institutionen und Personen. Unser ursprüngliches Ziel war es, das Wissen über die Universität Wien im Mittelalter zu vertiefen, die vorhandenen und neu entdeckten Informationen zu verknüpfen und zu publizieren on-line einsehbar zu machen. Damit sollte die Vernetzung der Studenten und Lehrer untereinander sowie mit der europäischen mittelalterlichen Wissensgesellschaft visualisiert werden. Dabei wird aber auch die Vernetzung der Universität mit der Gesellschaft insgesamt sichtbar. Die Datenbank soll eine Basis für weitere Erforschung der Geschichte der Universität Wien und deren Gelehrten bilden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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