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Die Laecanius-Amphoren auf Brijuni

The Laecanius amphorae in Brijuni

Tamas Bezeczky (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P23684
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2011
  • Projektende 31.10.2014
  • Bewilligungssumme 270.910 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Roman trade, Food export, Amphora, Food export, Ceramic research, C. Laecanius Bassus

Abstract Endbericht

Amphoren enthalten wie auch der Großteil des übrigen keramischen Fundmaterials zahlreiche Informationen zu landwirtschaftlichem Anbau, zu Handel sowie zu Konsumgewohnheiten. Erklärtes Ziel des Projekts ist die Publikation sämtlicher neuer Laecanius-Amphorenfunde aus der Villa Castrum auf Brijuni unter Einbeziehung und Berücksichtigung der Altfunde. In der Monographie des Antragstellers (Bezeczky 1998) "The Laecanius amphora stamps and the villas of Brijuni" aus dem Jahr 1998 findet sich zwar bereits eine Vielzahl von Laecanius- Amphoren wissenschaftlich aufgearbeitet, doch war zum damaligen Zeitpunkt das für die Gesamtbeurteilung so wichtige Material aus der Villa Castrum noch nicht zugänglich bzw. noch nicht ausgegraben. In den letzten Jahren wurden die Amphorenfunde allerdings von kroatischer Seite systematisch gesammelt und in verschiedenen Depots eingelagert, die unter der Aufsicht des "National Park of Brijuni" stehen. Die Ausgrabungen in der Villa Castrum haben im Gesamten etwa 30.000 gut identifizierbare Fundstücke (Amphoren, tegulae, Feinkeramiken, Glasfunde) zu Tage gefördert. Zusätzlich wurden durch Ausgrabungen in Italien, auf Istrien und in anderen römischen Provinzen eine namhafte Anzahl von Amphoren sichergestellt, die ebenfalls aus der Produktion der Familie Laecanius zu stammen scheinen. Da sich somit das auswertbare Fundmaterial wesentlich vermehrt hat, ist es dringend vonnöten, den bestehenden Kenntnisstand zu aktualisieren und die Amphoren nun auch hinsichtlich handels- und wirtschaftsgeschichtlicher Aspekte neu zu beurteilen. Die schriftlichen Überlieferungen und die archäologischen Funde aus den Ausgrabungen gewähren einen tiefen Einblick in eines der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren der frühen Kaiserzeit. Zwar wurden bislang zahlreiche Villen, die vornehmlich Olivenöl produziert haben, zwischen Pula und Tergeste entdeckt, doch sind in dieser Region nur zwei Betriebe bekannt, die auch Amphoren herstellten. Eine dieser gehörte der Familie Laecanius, die eine Villa und auch eine Töpferei an der Küste in Fazana besaß. In diesem Betrieb wurden Amphoren vom Typ Dressel 6B zur Aufnahme von Olivenöl produziert. Die Geschichte des Produktionsstandorts in Fazana kann in drei Abschnitte untergliedert werden: Vom Ende des 1. Jhs. v. Chr. bis 78 n. Chr. gehörte die Töpferei der Familie Laecanius; während der Regentschaft von Kaiser Vespasian starb der letzte Vertreter der Familie Laecanius allerdings ohne einen Erben zu hinterlassen, weshalb der Besitz eingezogen worden und zumindest bis in hadrianische Zeit in kaiserlichen Verwaltung verblieben ist. Es wird angenommen, dass im letzten Drittel des zweiten Jahrhunderts n. Chr. ein gewisser M. Aurelius Iustus schließlich die Töpferei pachtete. Der erste näher bekannte Besitzer des Betriebs war Caius Laecanius Bassus. Dieser war wie sein namensgleicher Sohn römischer Konsul (im Jahr 40 b zw. 64 n. Chr.). Die produzierten Amphoren wiesen durchwegs einen Stempel mit dem Familiennamen auf dem Rand sowie einen zweiten über dem Henkel, der den vilicus nannte, auf. Diese zweifache Stempelung findet sich selten und wurde nur von wenigen Amphorenproduzenten vorgenommen. Bisher konnten die Namen von mehr als 40 vilici (leitende Angestellte) aufgrund dieser Stempel identifiziert und dadurch eine ungefähre chronologische Einordnung der gefertigten Amphoren getroffen werden. Die Ruinen der Villa und die Töpferei am Hafen wurden bereits am Beginn des 20. Jahrhunderts von Anton Gnirs freigelegt. Neue Amphorenfunde wurden in den letzten Jahren im Zuge von mannigfachen Bauarbeiten sichergestellt und zudem weitere Töpferöfen freigelegt. Dem Besitz der Familie Laecanius können heute außerdem drei weitere Villen (Val Catena - Vergie Bay, Monte Collisi - Kolci Hill und Castrum) auf Brijuni zugeordnet werden. In diesen Villen wurden jährlich ungefähr 12000 Amphoren mit Olivenöl hergestellt, wobei sich die Produktionszahl aufgrund der entsprechenden Funde aus mehr als 50 Regionen in den Provinzen Cisalpina, Raetia, Noricum und Pannonien erschließen lässt. Olivenöl aus den Betrieben der Laecanius Familie waren in Cisalpina und in den nördlichen Provinzen des römischen Imperiums, die seit augusteischer Zeit schrittweise durch das römische Heer erobert worden waren, von großer Bedeutung. Hier wurde das Olivenöl von Brijuni gleichermaßen von römischen Siedlern wie von den römischen Soldaten täglich konsumiert. Bei ihren Eroberungen in den pannonischen und illyrischen Regionen wurde das römische Heer nicht von den Amphoren überholt, tauchen diese doch erst nach der Eroberung dieser Gebiete auf. So können Amphorenfunde auch wichtige Zeugnisse für die kontinuierliche Eroberung des pannonischen Gebietes darstellen. Durch eine neue und ergänzende Aufarbeitung der Amphoren aus der Laecanius- Produktion wird auch eine noch exaktere chronologische Einordnung möglich werden, zumal sich die Liste der nunmehr bekannten Stempel deutlich vergrößert hat. Zudem können durch das Studium des gesamten Fundmaterials aus der Villa Castrum wohl auch die letzten Fragen zur wirtschaftlichen Rolle der Familie Laecanius bzw. ihrer Besitztümer beantwortet werden.

Das Ziel des Projekts war die Publikation der neuen Laecanius-Amphorenfunde aus der römischen Castrum-Villa auf Brijuni in Kroatien. Antike Quellen Plinius, Martial, Pausanias und Cassiodorus erwähnen die Vorzüge des Olivenöls aus Istrien. Olivenöl aus Istrien war immens wichtig für Norditalien und für die römischen Provinzen (Raetia, Norikum und Pannonia). Auf der ganzen istrischen Halbinsel sind in etlichen Villen Wein- und Olivenölpressen gefunden worden. Die römischen Besitzer verarbeiteten die Oliven auf mehrere Arten und füllten diese in Amphoren ab. Mit eigenen Ölpressen, Kellern zu Aufbewahrung und Töpfereien besaß Istrien eine Industrie. Eine von diesen Werkstätten befand sich in der Stadt Faana, die der Laecanius Familie gehörte. Auch die drei Villen auf der Insel Brioni waren im Familienbesitz. Die aus der Laecanius Töpferei stammenden Amphoren wurden mit zwei Stempeln auf dem Rand versehen: der eine enthielt den Familiennamen Laecanius und der andere den des Produktionsmanagers. Uns sind drei Phasen dieser Werkstatt bekannt: Von der Mitte des ersten Jh. v. Chr. bis 78 n. Chr. wurde der Besitz von der Familie Laecanius betrieben. Nachdem der letzte Laecanius ohne Erben gestorben ist, hat Kaiser Vespasianus selbst das Anwesen in Besitz genommen. Die Werkstatt blieb bis unter Kaiser Hadrian in Betrieb. Ab dem letzten Drittel des zweiten Jh. n. Chr. wird die Werkstatt von M. Aurelius Iustus gemietet. Die Ausgrabungen der Castrum Villa haben ungefähr achttausend gut datierbare Objekte zu Tage gefördert. Bei der Untersuchung dieses Fundmaterials haben wir folgende Erkenntnisse gewonnen:1. Wir müssen unser Wissen und die Chronologie sowohl der Laecanius- als auch der kaiserlichen Amphoren neu bewerten. Die Liste der ca. 1500 Stempel konnte fast täglich aktualisiert werden. Zusätzlich wurden in Italien und auch anderen ehemaligen Provinzen des römischen Reichs weitere Laecanius Amphoren gefunden und aufgearbeitet. Durch petrologische Untersuchungen konnten die Geologen die Zusammensetzung und den Ursprung der Produktionsmaterialien bestimmen und den Herstellungsprozess rekonstruieren. 2. Die große Menge an Amphoren ermöglicht uns den Handel der Castrum Villa nachzuvollziehen. Selten hatten wir die Möglichkeit, eine so große Gruppe von Amphorenfunden aus einem relativ beschränkten Gebiet in der Zeit vom 1. Jh. v. Chr. bis zum 7. Jh. n. Chr. zu untersuchen. Die Insel Brioni mit der Castrum Villa war ein wichtiger Produktionsort von der Mitte des ersten Jh. v. Chr. bis zum Jahr 138 n. Chr. Wir haben viel weniger Informationen über die Zeit danach, obwohl die Amphorenfunde auf eine kontinuierliche Nutzung hindeuten. In der unruhigen spätrömischen Epoche wurden die Mauern der Villa aus Verteidigungsgründen befestigt. Möglicherweise hat dies mit der erhöhten militärischen Präsenz im Gebiet zu tun. Die Zahl der importierten Amphoren stieg drastisch an: speziell Wein, Olivenöl und Fischsaucen wurden von der Iberischen Halbinsel, Nordafrika und aus dem östlichen Mittelmeer konsumiert.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel The Laecanius amphorae.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Bezeczky T
    Konferenz G. Lipovac Vrkljan, B. Šiljeg, I. Ožanic Roguljic and A. Konestra (eds.) Rimske keramicarske I staklarske radionice. Proizvodnja I trogovina na Jadranskom prostoru/ Roman Ceramic and Glass Manufacture, Production and Trade in the Adriatic region. Proc

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