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Personal und Organisation des Wiener Hofes 1715-1806

Personnel and Organization of the Viennese Court 1715-1806

Martin Scheutz (ORCID: 0000-0001-9261-8438)
  • Grant-DOI 10.55776/P23597
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2011
  • Projektende 30.09.2016
  • Bewilligungssumme 321.172 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (65%); Soziologie (35%)

Keywords

    Vienna Imperial Court, Career pattern, Prosopography, Supplication, Organisation, Integration

Abstract Endbericht

Überraschend ungenügend ist die personelle Zusammensetzung des Wiener Hofes - immerhin eines der wichtigen europäischen Entscheidungszentren in der Frühen Neuzeit - erforscht. Detaillierte Untersuchungen über die Organisationsstruktur des wichtigen Obersthofmeisteramtes stehen ebenso aus, wie eine Prosopographie des Wiener Hofes jemals auch nur ansatzweise erarbeitet wurde. Die Prozesse der Entscheidungsfindungen bei Hof sind bislang deshalb kaum untersucht worden - wichtige Grundlagenforschungen für den Wiener Hof stehen daher noch aus. Vor allem auf der Grundlage der "Hofkalender" und der als Supplikationsregister anzusprechenden "Hofparteienprotokolle" versucht das beantragte Projekt einerseits eine Datenbank der Personalstruktur des Wiener Hofes (1715 -1806) mit geschätzten 11.000 Personen in rund 400 verschiedenen Funktionseinheiten, andererseits gestützt auf die Datenbank eine monographische Auswertung des Materials (mit Hilfe von Organigrammen) zu erstellen. Eine erste Pilotstudie (Hofstruktur 1715 -1740) von Mag. Irene Kubiska hat die Machbarkeit der geplanten Projektziele eindrucksvoll belegt. Am Ende des Projektes steht die fundierte Erforschung der Größe, der Sozialstruktur und der Geschlechterverhältnisse des Hofpersonals, eine bessere Kenntnis der Karrieremuster, der Hierarchien, der Gnadenpraxis und der sozialen Netzwerke bei Hof sowie eine Geschichte der Ablauforganisation der Hofverwaltung. Die nunmehr als Edition aufgearbeiteten Instruktionsbücher aus dem 17. und 18. Jahrhundert geben den Rahmen für die inhaltlichen Analysen vor. Die umfangreichen Supplikationsregister am Wiener Hof werden zudem ein neues Bild über den "Dienstgeber" Hof erlauben: Sowohl die diskursiven Strategien der Bewerber um Positionen bei Hof als auch der Hofzentralstellen selbst (etwa bei Pensionierungen, bei Beförderungen, Versorgung von Witwen etc.) sollten durch das beantragte Projekt transparenter werden. Gängige frühneuzeitliche Forschungskonzepte wie Konfessionalisierung, Rationalisierung, Professionalisierung und Spezialisierung können am Beispiel des Wiener Hof damit qualifiziert diskutiert werden. Das hier vorgestellte Forschungsprojekt dient außerdem dazu, den Wiener Hof mit anderen höfischen Institutionen in Europa vergleichbar zu machen, was derzeit aufgrund der mangelnden Kenntnis über seine grundlegenden Prinzipien und Arbeitsweisen kaum möglich ist.

Das Hauptziel des Projektes bestand darin, die Personalstruktur des Wiener Hofes in der Zeit zwischen 1711 und 1806 zu erarbeiten, sodass einerseits das Hofpersonal durch Listen erschlossen und andererseits die Funktionseinheiten in ihrer Zusammensetzung dargestellt werden konnten. Insgesamt 6.229 Personen in 1.085 Ämtern konnten auf diese Weise herausgearbeitet werden, die erstmals einen Überblick über die Entwicklung des adeligen und vor allem nichtadeligen Hofpersonals des Wiener Hofes erlauben. Mehrere Hofstaaten bildeten den Wiener Hof: der Kaiser, die Kaiserin, die Erzherzoge und die Kaiserwitwen gruppierten unterschiedlich große und unterschiedlich strukturierte Hofstaaten um sich herum. Vor allem Männer bildeten das Personal des Wiener Hofes, der Frauenanteil lag bei gerade einmal einem Prozent. Nur im Hofstaat der Kaiserin, der Erzherzoginnen und der Kaiserwitwe fanden sich überproportional viele Frauen.Der Wiener Hof befand sich im 18. Jahrhundert in einer stark wachsenden Stadt, dem Hofpersonal mussten aufgrund der Hofquartierpflicht Wohnungen innerhalb der Stadt offeriert werden. Trotz der aufklärerischen Sparbemühungen gelang es den verschiedenen Herrschern (Karl VI., Maria Theresia, Joseph II., Leopold II. und Franz II.) nicht, das allmähliche Anwachsen des Hofpersonals einzudämmen, obwohl es gerade unter Joseph II. an Versuchen nicht gefehlt hat. Wirkung zeigten die Reformen bei Hof darin, dass die repräsentative Bedeutung des Hofes zugunsten der Versorgung und der Verwaltung reduziert wurde. Musik, Theater und Jagd wurden aus der Hoforganisation ausgelagert und nur mehr bei Bedarf zugekauft. Auch eine Pensionsregelung für Hofbedienstete konnte in dieser Zeit umgesetzt werden.Die Organisation eines Hofstaates der über 2.000 Personen umfasste war eine äußerst schwierige Aufgabe, die eine planmäßige Organisation und Mitarbeiterführung erforderte. Deutlich wird das Uhrwerk Hof am Beispiel von Hofreisen oder gar der Flucht des Hofes anlässlich der Koalitionskriege gegen Napoleon: Die Notfallpläne sahen hier exakte Reiserouten, Ladepläne und eine aufwändige Kutschenorganisation vor.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 2 Zitationen
  • 13 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel „Formalisierte Gnade“. Das Supplikationswesen am Wiener Hof im 18. Jahrhundert am Beispiel supplizierender Reichshofräte
    DOI 10.1553/brgoe2015-2s297
    Typ Journal Article
    Autor Kubiska-Scharl I
    Journal Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs
    Seiten 297-308
    Link Publikation
  • 0
    Titel Maria Theresia und ihr Hof.
    Typ Other
    Autor Kubiska-Scharl I
  • 0
    Titel Enge Verflechtungen. Der Wiener Hof und die Stadt Wien um die Mitte des 18. Jahrhunderts.
    Typ Other
    Autor Scheutz M
  • 2013
    Titel Die Karrieren des Wiener Hofpersonals 1711-1765. Eine Darstellung anhand der Hofkalender und Hofparteienprotokolle (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, Band 58).
    Typ Book
    Autor Kubiska-Scharl I
  • 2013
    Titel "Zwischen Anspruch und Gnade" - Die Altersversorgung Wiener Hofbediensteter und ihrer Witwen und Waisen im 18. Jahrhundert.
    Typ Book Chapter
    Autor István Fazekas - Martin Scheutz - Csaba Szabó - Thomas Winkelbauer (Hg): Frühneuzeitforschung In Der Habsburgermonarchie. Adel Und Wiener Hof - Konfessionalisierung - Siebenbürgen (Publikationen Der Ungarischen Geschichtsforschung In Wien
  • 2013
    Titel Der Witwenstand von fünf Kaiserinnen am Wiener Hof (1637-1750).
    Typ Book Chapter
    Autor István Fazekas - Martin Scheutz - Csaba Szabó - Thomas Winkelbauer (Hg): Frühneuzeitforschung In Der Habsburgermonarchie. Adel Und Wiener Hof - Konfessionalisierung - Siebenbürgen (Publikationen Der Ungarischen Geschichtsforschung In Wien
  • 2015
    Titel Die Elite der hochadeligen Elite. Sozialgeschichtliche Rahmenbedingungen der obersten Hofämter am Wiener Kaiserhof im 18. Jahrhundert.
    Typ Book Chapter
    Autor Gerhard Ammerer - Elisabeth Lobenwein - Martin Scheutz (Hg.): Adel Im 18. Jahrhundert. Umrisse Einer Sozialen Gruppe In Der Krise (Querschnitte 28
  • 2014
    Titel Von kaiserlichen Gnadengaben und untertänigsten Bitten. Das Supplikationswesen am Wiener Hof in der Mitte des 18. Jahrhunderts.
    Typ Book Chapter
    Autor Franz M. Eybl (Hg.): Nebenschauplätze. Ränder Und Übergänge In Geschichte Und Kultur Des Aufklärungsjahrhunderts (Das Achtzehnte Jahrhundert Und Österreich. Jahrbuch Der Österreichischen Gesellschaft Zur Erforschung Des 18. Jahrhunderts 29)
  • 2016
    Titel Die Kaiserinnen Amalia Wilhelmina (1683-1742) und Elisabeth Christine (1691-1750). Handlungsspielräume im Spannungsfeld dynastischer und persönlicher Interessen.
    Typ Book Chapter
    Autor Bettina Braun - Katrin Keller - Mathias Schnettger (Hrsg.): Nur Die Frau Des Kaisers? Kaiserinnen In Der Frühen Neuzeit (Veröffentlichungen Des Instituts Für Österreichische Geschichtsforschung 64)
  • 2016
    Titel Die obersten Hofämter als Wechselstube von sozialem, ökonomischem und symbolischem Kapital. Anforderungsprofile an hohen Amtsträger des Wiener Hofes im 18. Jahrhundert.
    Typ Book Chapter
    Autor Gerhard Ammerer - Jutta Baumgartner - Elisabeth Lobenwein -Thomas Mitterecker (Hg.): Herrschaft In Zeiten Des Umbruchs. Fürstbischof Hieronymus Colloredo (1732-1812) Im Mitteleuropäischen Kontext (Salzburg 2016)
  • 2012
    Titel Kaiserin-Witwen in Konkurrenz zur regierenden Kaiserin am Wiener Hof 1637-1750. Probleme der Forschung.
    Typ Journal Article
    Autor Pölzl M
    Journal Wiener Geschichtsblätter
  • 2012
    Titel Aus allerhöchster Gnade – Das Wiener Hofpersonal in den Hofkalendern und den Hofparteienprotokollen des 18. Jahrhunderts
    DOI 10.7767/miog.2012.120.2.405
    Typ Journal Article
    Autor Kubiska I
    Journal Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung
    Seiten 405-418
  • 2014
    Titel Adelige und bürgerliche Karrierewege bei Hof. Eine Prosopographie des Wiener Hofpersonals 1711-1706.
    Typ Journal Article
    Autor Kubiska-Scharl I
    Journal Mitteilungen der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Neue Folge Stadt und Hof

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