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Wissenschaft und Volkstumspolitik in Südmitteleuropa

Scholarship and Politics, Reshaping South-Central Europe

Josef Ehmer (ORCID: 0000-0001-6684-0254)
  • Grant-DOI 10.55776/P22895
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2011
  • Projektende 30.09.2014
  • Bewilligungssumme 199.468 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (75%); Philosophie, Ethik, Religion (25%)

Keywords

    Humanities And Social Sciences, History Of, Alpine.Adriatic Region, 1939-1945, Austria, National Socialism, Minorities And Ethnopolitics, Italy, Fascism, Population Science

Abstract Endbericht

Mit historiographischer Interpretationsmethode und komparatistischem Ansatz untersucht das Projekt Bevölkerungswissenschaften und -politiken im faschistischen Italien und nationalsozialistischen Deutschland. Es analysiert bevölkerungspolitische Theorien und Konzepte, ferner deren Einfluss auf decision und policy making, Wege ihrer poltischen Umsetzung sowie Auswirkungen auf die Bevölkerung als Objekt gouvernementaler Interventionen. Das zentrale Problemfeld der Entwicklung, Bereitstellung und Anwendung von Herrschaftswissen verlangt eine Analyse des Schnittstellenbereiches zwischen (politikberatenden) Expertennetzwerken der Wissenschaft, von Funktionseliten der Verwaltung und politischen Entscheidungsträgern sowie eine Untersuchung des jeweiligen Interessen- und Handlungshintergrundes. Das Projekt versteht sich als Fallstudie zum Beziehungsgeflecht von Wissenschaft und Politik als "Ressourcen für einander" (M. Ash). Damit wird ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte - insbesondere der Geistes- und Sozialwissenschaften - in Italien und Deutschland im 20. Jahrhundert angestrebt. Es werden ferner Analogien, Divergenzen und singuläre Merkmale interventionistischer Sozialtechniken beider Regime in den Blick genommen. Paradigmatisch bezieht sich das Projekt auf expansionspolitische Raumplanungskonzepte und ethnisch-soziale Neuordnungsstrategien in besetzten und annektierten Gebieten Südmitteleuropas (Slowenien, Dalmatien und Norditalien), das zwischen 1939 und 1945 Schauplatz von Expansion und volkstumspolitischer Intervention beider Mächte wurde. Das Untersuchungsvorhaben verortet sich in aktuellen Forschungsbezügen zum italienischen Faschismus (Funktion und Wirkungsmacht rassistischer Komponenten; theoretische Grundlagen faschistischer Ethnopolitik und social engineerings; Rolle Italiens als Besatzungsmacht) und zum Nationalsozialismus (Rolle von Sozial- und Geisteswissenschaften bei der Bereitstellung von Herrschaftswissen). Die auf den Nationalsozialismus bezogene Fallstudie (für welche Vorarbeiten bereits geleistet wurden) eröffnet einen speziell österreichischen Analysezusammenhang, der Wissenschaftsmilieus und Nationalsozialismus in Österreich in den Mittelpunkt rückt. In verschiedenen Arbeitsschritten untersucht das Projekt die sozial- und geisteswissenschaftlichen Milieus der 1930/40er Jahre, die mit Bevölkerungs-, Raumordnungs- und Siedlungsmaßnahmen befaßten Technokratien aus Verwaltung und Politik sowie die Folgen sozio-ethnischer Neuordnung in Südmitteleuropa. Die Arbeitsergebnisse aus den Fallstudien zu Faschismus und Nationalsozialismus werden in einem abschließenden Analyseschritt in komparativer Perspektive zusammengeführt. Das Projekt legt seinen Forschungsertrag in einer Monographie vor.

Der sozio-ethnische Umbau und die Etablierung neuer Raumordnungen in den von Deutschland und Italien während des Zweiten Weltkrieges besetzten Gebieten wirft die Frage nach Entwicklung und Bereitstellung des hierfür unverzichtbaren Fachwissens auf. Welche Fachkreise ermöglichten mit ihren Expertisen ethnopolitische Interventionen und Entnationalisierungspolitiken? Auf welche Gesinnungs- und Wissenschaftsmilieus gehen Grundlinien dieser Maßnahmen zurück?Hinsichtlich der deutsch besetzten Gebiete West-, insbesondere aber Osteuropas ist diesen Fragestellungen in jüngerer Zeit verstärkt nachgespürt worden. Aggressive bevölkerungspolitische Interventionen im ethnisch stark heterogenen Südmitteleuropa sind dabei weithin unberücksichtigt geblieben, obgleich sowohl das Deutsche Reich wie Italien in den Alpen-Adria-Raum expandierten und hier als ethnopolitische Akteure auftraten; damit eröffnet sich aus geschichtswissenschaftlicher Sicht die Chance einer vergleichenden raumbezogenen Analyse nationalsozialistischen und faschistischen social engineerings.Der Untersuchungsraum erweist sich jedoch im Vergleich zu anderen Analysekontexten insofern als Sonderfall, als dass er zwar gemeinsames Interventionsgebiet der verbündeten Achsen-Mächte war, hier zugleich aber gegenseitiges Misstrauen und Rivalitäten aufeinandertrafen. Diese (geo)politischen Besonderheiten beeinflussten in hohem Maße die Planung und Umsetzung von sozioethnischen Interventionen.Die in der Nachfolge des Jugoslawien-Krieges von 1941 erfolgte italienische Annexion von Teilen Sloweniens (Unterkrain) ging auf einen hastig, aus dem Moment heraus getroffenen Entschluss der politischen Führung des Landes zurück, mit dem das Deutsche Reich an der Umsetzung weiterreichender geostrategischer Planungen im unmittelbaren Vorfeld der italienischen Ostgrenze gehindert werden sollte. Die deutsche Okkupation Sloweniens (Oberkrain und Untersteiermark), die nachfolgenden Maßnahmen sozialer und rassischer Selektion sowie die Umsiedlungs- und Entnationalisierungsprogramme folgten dagegen seit längerem angelaufenen Planungen, die maßgeblich von österreichischen (zumal steirischen und Kärntner) Wissenschafts- und Volkstumsmilieus ausgearbeitet und gegenüber den politischen Entscheidungsträgern im Wesentlichen durchgesetzt wurden. Mehrfach gingen vor Ort zentrale Planungs- und Verwaltungsfunktionen der beabsichtigten sozio-ethnischen Neuordnung an Volkstumswissenschaftler mit sozial-, rassen- und geisteswissenschaftlichem Hintergrund, die über Fachinstitute vernetzt waren. Dass die eingeleiteten bevölkerungspolitischen Maßnahmen in der Untersteiermark intensiver griffen als in Oberkrain, ist nicht zuletzt auf dort zuvor durchgeführte sozio-demographische Forschungen und statistische Erhebungen zurückzuführen.Wie die Interventionen in Slowenien, so gerieten auch die bereits 1940 begonnenen Südtiroler Umsiedlungsprogramme rasch ins Stocken. Im Vergleich beider Regime weisen die jeweiligen Sozialraumplanungen deutliche Unterschiede auf: Obwohl in beiden Fällen Exponenten einschlägiger Wissenschaftsmilieus und Volkstumsbürokraten in die Arbeiten einbezogen wurden, überließ das faschistische Regime die anstehenden sozioökonomischen und bevölkerungspolitischen Planungen überwiegend langjährigen Agrarwirtschaftsexperten, die auf vorausgegangene geoanthropologische und soziologische Erhebungen und Sozialraumplanungen zurückgreifen konnten. Anders als das im deutschen Beispielfall dominierende Kriterium eines racial engineering stand hier nach wie vor in Fortsetzung der faschistischen Italianisierungspolitik die Sanierung tradierter sozioökonomischer Strukturprobleme in der Agrarwirtschaft und eine damit verbundene Lösung demographisch-volksbiologischer Fragen im Vordergrund. Der politikleitende Einfluss von konkreten bevölkerungswissenschaftlichen Konzeptionen muss somit für Sozialraumplanungen und Bevölkerungsmanagement des Faschismus geringer veranschlagt werden als für parallele Planungen und Interventionen des NS-Regimes.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 10 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Das 'Dritte Reich' und die 'bleichen Berge': Entwürfe und Implementierung nationalsozialistischer Volksgruppenpolitik in Ladinien.
    Typ Journal Article
    Autor Wedekind M
    Journal Ladinia. Revista scientifica dl Istitut Ladin Micurà de Rü [San Martino di Badia]
  • 2012
    Titel Kunstschutz und Kunstraub im Zeichen von Expansionsstreben und Revanche: Nationalsozialistische Kulturpolitik in den Operationszonen 'Alpenvorland' und 'Adriatisches Küstenland' 1943-1945.
    Typ Book Chapter
  • 2011
    Titel Znanost i politika. Restrukturiranje Slovenije, 1939.-1945.
    Typ Book Chapter
    Autor Drago Roksandic / Ivana Cvijovic Javorina (Eds.)
  • 2019
    Titel Die Besetzung der Vergangenheit: Archäologie, Frühgeschichte und NS-Herrschaftslegitimation im Alpen-Adria-Raum, 1939-1945
    Typ Book
    Autor Michael Wedekind
    Verlag Studien Verlag
  • 2018
    Titel Von Fabelwesen und Führerrassen: Der Tiroler Alpenforscher Karl Felix Wolff
    Typ Journal Article
    Autor Michael Wedekind
    Journal Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv 37
    Seiten 113-148
  • 2018
    Titel Michael Wedekind: Tra scienza e politica: tendenze e correnti della storiografia tirolese tra Ottocento e Novecento
    Typ Book
    Autor Michael Wedekind
  • 2018
    Titel Michael Wedekind: Riordinare e rimaneggiare: >spazio< e >popolazione< in area alpina nell'epoca dei totalitarismi
    Typ Book
    Autor Michael Wedekind
  • 2012
    Titel 'Volksgemeinschaft', NS-Raumpolitik und Migrationsverhältnisse: Südtiroler Umsiedlungsplanungen (1939-1945).
    Typ Book Chapter
    Autor Jochen Oltmer (Ed.)
  • 2012
    Titel Besatzungsregime, Volkstumspolitik und völkische Wissenschaftsmilieus: Auf dem Weg zur Neuordnung des Alpen-Adria-Raumes (1939-1945).
    Typ Book Chapter
    Autor Brigitte Entner / Valentin Sima (Eds.)
  • 2012
    Titel Franz Huter (1899-1997): Verfügen Sie über mich, wann immer Sie im Kampfe um die Heimat im Gedränge sind.
    Typ Book Chapter
    Autor Karel Hruza (Ed.)

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