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Experimente zu Geschlechterunterschieden in Wettbewerben

Gender differences in competition - Experimental studies

Matthias Sutter (ORCID: 0000-0002-6143-8706)
  • Grant-DOI 10.55776/P22772
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2010
  • Projektende 30.09.2015
  • Bewilligungssumme 286.304 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Wirtschaftswissenschaften (100%)

Keywords

    Competition, Gender differences, Experiment, Affirmative action, Efficiency

Abstract Endbericht

Trotz zahlreicher Fortschritte sind Frauen auch heute noch im Berufsleben in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Beispielsweise sind Frauen in Spitzenpositionen unterrepräsentiert (etwa im Management von Unternehmen) und im Schnitt verdienen Frauen selbst dann weniger als Männer, wenn sie eine gleiche Qualifikation vorweisen können. Als mögliche Erklärungen für diese Geschlechterunterschiede werden in der Literatur verschiedene Faktoren diskutiert (etwa Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unterschiedliche Präferenzen von Frauen oder auch Diskriminierung von Frauen). Neueste Forschungsergebnisse aus der Volkswirtschaftslehre zeigen, dass ein weiterer Faktor von besonderer Bedeutung ist: nämlich die geringere Wettbewerbsorientierung von Frauen. Frauen setzen sich selbst bei gleicher Qualifikation weniger gern einer Wettbewerbssituation aus als Männer. Dieser Geschlechterunterschied leistet einen wichtigen Erklärungsbeitrag für die geringeren Aufstiegschancen von Frauen im Berufsleben. In diesem Projekt werden mit experimentellen Methoden die Ursachen für diese Geschlechterunterschiede, die Konsequenzen derselben als auch mögliche Interventionen zur Kompensierung dieser Unterschiede untersucht. Aus ökonomischer Sicht kann die geringere Wettbewerbsorientierung von Frauen hohe Effizienzkosten haben, wenn hochqualifizierte Frauen sich dem Wettbewerb (etwa um Leitungspositionen) nicht stellen. Mithilfe ökonomischer Experimente wird unter kontrollierten Laborbedingungen untersucht, ob diese Unterschiede existieren und ob Risikopräferenzen oder strategisches Denken die Ursachen sind. Dann werden verschiedenste Interventionsformen untersucht, ob sie die Geschlechterunterschiede in Wettbewerben kompensieren oder gar beseitigen können. Dabei wird das Verhalten von Frauen und Männern in Wettbewerben experimentell untersucht, in denen Frauen gefördert werden durch Maßnahmen wie (a) die Einführung von Frauenquoten bei der Bestimmung der Gewinner in Wettbewerben, (b) Bevorzugung bei gleicher Qualifikation, (c) Wiederholung des Wettbewerbs, wenn zu wenige Frauen unter den Gewinnern sind, oder (d) Bevorzugung von Frauen selbst bei geringerer Qualifikation dann Männer. Während Maßnahme (a) bereits untersucht wurde in der Literatur, sind die Maßnahmen (b) bis (d) hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Verhalten von Frauen und Männern noch nicht unter kontrollierten Bedingungen untersucht worden. Dies ist aber wichtig, um wirtschaftspolitische Interventionen zur Förderung von Frauen richtig einschätzen und dann auch einsetzen zu können. Im Gegensatz zur Literatur zu Maßnahme (a) untersucht dieses Projekt nicht nur die Auswirkungen von Maßnahmen (a) bis (d) auf das Verhalten von Männern und Frauen während eines Wettbewerbs, sondern auch wie die Maßnahmen (a) bis (d) das Verhalten von Männern und Frauen nach einem Wettbewerb beeinflussen. Häufig müssen nämlich im Wettbewerb zueinander stehende Personen danach auch wieder zusammenarbeiten (wenn auch oft auf unterschiedlichen hierarchischen Ebenen). Die Erkenntnisse aus diesem Projekt sind bedeutsam für ein besseres Verständnis des unterschiedlichen Wettbewerbsverhaltens von Männern und Frauen und möglichen Interventionen wirtschaftspolitischer Art. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis und zur Beseitigung von Geschlechterunterschieden auf Arbeitsmärkten.

Geschlechterunterschiede in der Bereitschaft, sich einem Wettbewerb auszusetzen, sind einer der wichtigsten Gründe für nach wie vor bestehende Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf Arbeitsmärkten. Aus diesem Grund hat dieses Projekt solche Unterschiede untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf sogenannten Affirmative action-Politikinterventionen, wie etwa Quotenregelungen, Bestimmungen zur Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation oder der Wiederholung eines Wettbewerbs, wenn zu wenige Frauen zum Zug kamen. Das wichtigste Projektergebnis zur Wirkung solcher Interventionen wurde 2012 in der Zeitschrift Science publiziert: Politikinterventionen, wie die genannten, (i) führen zu einer höheren Bereitschaft von Frauen, sich einem Wettbewerb zu stellen, (ii) beeinträchtigen in keiner Weise die Leistungsfähigkeit der SiegerInnen in Wettbewerben (weil vor allem die besten Frauen starker in den Wettbewerb eintreten), und (iii) führen auch zu keinen Verlusten in der Kooperationsbereitschaft nach einem Wettbewerb mit Interventionen.Dieselben Resultate sind auch für Kinder und Jugendliche repliziert worden (im Druck bei Experimental Economics). Aktuell noch laufende Studien untersuchen, wie sich solche Politikinterventionen endogen herausbilden. Insgesamt unterstützen die Projektergebnisse den Einsatz von Politikinterventionen, um Frauen starker zu Wettbewerbsverhalten zu motivieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 819 Zitationen
  • 18 Publikationen
  • 2 Datasets & Models
Publikationen
  • 2020
    Titel SSHOC D4.18 SSHOC Reference Ontology (beta version)
    DOI 10.5281/zenodo.3744861
    Typ Other
    Autor Bekiari C
    Link Publikation
  • 2020
    Titel SSHOC D4.18 SSHOC Reference Ontology (beta version)
    DOI 10.5281/zenodo.3744860
    Typ Other
    Autor Bekiari C
    Link Publikation
  • 2021
    Titel D4.19 linked files
    DOI 10.5281/zenodo.5106460
    Typ Other
    Autor Kritsotaki A
    Link Publikation
  • 2021
    Titel D4.19 Mapping of two indicative selected standards to the SSHOCro
    DOI 10.5281/zenodo.4457495
    Typ Other
    Autor Kritsotaki A
    Link Publikation
  • 2021
    Titel D4.19 Mapping of two indicative selected standards to the SSHOCro
    DOI 10.5281/zenodo.4457496
    Typ Other
    Autor Kritsotaki A
    Link Publikation
  • 2021
    Titel D4.19 linked files
    DOI 10.5281/zenodo.5106461
    Typ Other
    Autor Kritsotaki A
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Sabotage in Tournaments: Evidence from a Natural Experiment
    DOI 10.1111/kykl.12000
    Typ Journal Article
    Autor Balafoutas L
    Journal Kyklos
    Seiten 425-441
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Distributional preferences and competitive behavior
    DOI 10.1016/j.jebo.2011.06.018
    Typ Journal Article
    Autor Balafoutas L
    Journal Journal of Economic Behavior & Organization
    Seiten 125-135
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Strive to be first or avoid being last: An experiment on relative performance incentives
    DOI 10.1016/j.geb.2015.08.008
    Typ Journal Article
    Autor Dutcher E
    Journal Games and Economic Behavior
    Seiten 39-56
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Cancelling out early age gender differences in competition: an analysis of policy interventions
    DOI 10.1007/s10683-015-9447-y
    Typ Journal Article
    Autor Sutter M
    Journal Experimental Economics
    Seiten 412-432
  • 2018
    Titel ENDOGENOUS ROLE ASSIGNMENT AND TEAM PERFORMANCE
    DOI 10.1111/iere.12313
    Typ Journal Article
    Autor Cooper D
    Journal International Economic Review
    Seiten 1547-1569
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Strategic sophistication of individuals and teams. Experimental evidence
    DOI 10.1016/j.euroecorev.2013.06.003
    Typ Journal Article
    Autor Sutter M
    Journal European Economic Review
    Seiten 395-410
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Affirmative Action Policies Promote Women and Do Not Harm Efficiency in the Laboratory
    DOI 10.1126/science.1211180
    Typ Journal Article
    Autor Balafoutas L
    Journal Science
    Seiten 579-582
  • 2012
    Titel Sabotage in Tournaments: Evidence from a Natural Experiment
    DOI 10.2139/ssrn.2003629
    Typ Preprint
    Autor Balafoutas L
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Decision time and steps of reasoning in a competitive market entry game
    DOI 10.1016/j.econlet.2013.10.019
    Typ Journal Article
    Autor Lindner F
    Journal Economics Letters
    Seiten 7-11
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Strive to Be First or Avoid Being Last: An Experiment on Relative Performance Incentives
    DOI 10.2139/ssrn.2663760
    Typ Preprint
    Autor Dutcher G
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Gender Differences in the Willingness to Compete Emerge Early in Life and Persist
    DOI 10.1287/mnsc.2014.1981
    Typ Journal Article
    Autor Sutter M
    Journal Management Science
    Seiten 2339-2354
  • 2013
    Titel Level- k reasoning and time pressure in the 11–20 money request game
    DOI 10.1016/j.econlet.2013.06.005
    Typ Journal Article
    Autor Lindner F
    Journal Economics Letters
    Seiten 542-545
    Link Publikation
Datasets & Models
  • 2020 Link
    Titel D4.18 SSHOCro_v.1.0_beta version
    DOI 10.5281/zenodo.3744926
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2020 Link
    Titel D4.18 SSHOCro_v.1.0_beta version
    DOI 10.5281/zenodo.3744925
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link

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