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Visualisierung von Familie, Geschlecht und Körper

Visualizing family, gender and the body in the Balkans

Karl Kaser (ORCID: 0000-0002-9991-0295)
  • Grant-DOI 10.55776/P22104
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 02.08.2010
  • Projektende 01.08.2014
  • Bewilligungssumme 336.462 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Soziologie (50%)

Keywords

    Balkan, Geschlechterbeziehungen, Fotografie, Körper

Abstract Endbericht

Erkenntnisgewinne in den Disziplinen Geschichte, Ethnologie und Kulturanthropologie beruhen noch immer primär auf textlichen und mündlichen Quellen. Die Fotografie wird bestenfalls zu Illustrationszwecken genutzt. Obwohl der "pictorial turn" in den Soziawissenschaften Einzug gehalten hat, wird sie als autochthone historische Quelle in der Forschung noch kaum anerkannt. Dies bedeutet, dass ein wesentlicher Bestand an Primärquellen einfach negiert wird. Die Balkangebiete gehören zu jenen Regionen in der Welt, die von einer vergleichsweisen Armut an schriftlichen Quellen gekennzeichnet sind. Dieses Defizit wirkt sich insbesondere in Forschungsbereichen wie Familiengeschichte, Geschichte von Geschlechterbeziehungen und körperlichen Repräsentationen aus, die an sich schwer erforschbar sind. Das übergeordnete Ziel des Forschungsprojekts besteht daher darin, die Fotografie als Primärquelle zusätzlich zu den bestehenden Quellenkorpora in die historisch-anthropologische Balkanforschung einzubeziehen. Das Projekt konzentriert sich auf drei Forschungsfragen: 1) Die Erforschung der Repräsentation und Selbstrepräsentation von Familie, der Geschlechterbeziehungen und des Körpers. 2) Als genuiner Beitrag für die Geschichtswissenschaften werden Modernisierungsprozesse untersucht. 3) Der Beitrag für die Weiterentwicklung der "visual studies" besteht in der Beantwortung der Frage, ob vor dem muslimisch-orthodoxen Balkanhintergrund mit Bildern anders umgegangen wurde als im westlichen Europa. Das Projekt orientiert sich an einer Kombination von seriell-ikonografischer Methode und der Tiefenanalyse einzelner Bilder und beruht auf zwei grundlegenden Operationen: 1) der Arbeit in Fotoarchiven und 2) der Analyse und Interpretation von ausgewählten Fotos. Fotosammlungen sowohl von "indigenen" (bosnischen, serbischen, bulgarischen) Fotografen als auch von zwei österreichisch-ungarischen Ethnografen werden berücksichtigt. Es werden zwei Fotokategorien unterschieden: Fotos für den privaten (Familien-, Hochzeits- und Bestattungsfotos) und solche für den öffentlichen Gebrauch (Dokumentarfotos, cartes de visite, Postkarten). Den Kern der Disseminationsstrategie bildet der Aufbau einer fotografischen Datenbank, bestehend aus analysierten und interpretierten Fotografien in Analogie zu schriftlichen Quelleneditionen. Dies stellt einen weiteren Schritt in Richtung des Aufbaus eines "Visuellen Archivs des südöstlichen Europa" dar und wird sowohl der Scientific Community als auch anderen interessierten Organisationen zugänglich sein. Fragen in Zusammenhang mit Familie, Geschlechterbeziehungen und Körpergeschichte nehmen international an Bedeutung zu. Daher kann das vorgeschlagene Forschungsprojekt einerseits davon profitieren und andererseits auch einen spezifischen Beitrag zur Weiterentwicklung des Forschungsfeldes leisten.

Das Hauptziel des Projektes Visualisierung von Familie, Geschlecht und Körper. Der Balkan von etwa 1860 bis 1950 war es, die Beschäftigung mit visuellen Quellen in der Südosteuropäischen Geschichte und Anthropologie voranzutreiben, denn Bildquellen wie Fotografien und Bildpostkarten waren bis dato kaum im Zentrum der historischen Forschung in und über das südöstliche Europa. Wie das Projekt zeigen konnte, erschließen sich in der Beschäftigung mit dem Bildlichen Erkenntnisse, die schwer oder gar nicht über schriftliche Quellen zu erfassen sind. Im Projekt standen die Analyse von Familien- und Geschlechterbeziehungen, von generationellen Auseinandersetzungen und Hierarchien sowie die Disziplinierung des Körpers im Mittelpunkt. Durch die Beschreibung und Interpretation der visuellen Ausdrucksformen wurde der aktuelle Forschungsstand zu diesen Fragestellungen, der ausschließlich auf schriftlichen Quellen basiert hatte, erweitert und manchmal sogar in Frage gestellt. Es wurde klar, dass die Veränderungen von Familien- und Geschlechterbeziehungen, Generationenbeziehungen und in der Disziplinierung des Körpers ohne ihre visuelle Kontextualisierung nicht voll erfasst werden können. Diese Kontextualisierung stand im Mittelpunkt des Projekts, und das Projektteam konnte essentielle Beiträge zu den einschlägigen Diskussionen darüber leisten. Darüber hinaus war es dem Projektteam möglich, rund 2500 digitalisierte Bilder, die in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Serbien und Österreich gesammelt wurden, sicherzustellen. Diese Sammlung bildet die Grundlage für das Online-Archiv VASE (gams.uni-graz.at/vase), das im Verlauf des Projekts entwickelt wurde. Die Bilder wurden mit Metadaten versetzt. Das Archiv ist frei zugänglich und steht nun Interessierten und ForscherInnen für ihre jeweils eigenen Fragestellungen zur Verfügung. Der Bilderpool zeugt von einer Vielfalt an Bildtypen und Institutionen, die ihre Bilder bereitgestellt haben. Es konnte gezeigt werden, dass die technisch hergestellten Bilder als soziale und politische Phänomene zu verstehen sind, die in Diskurse der Modernisierung und Europäisierung eingebettet sind. Darauf wies das Projektteam auch in zahlreichen Präsentationen, Publikationen und Lehrveranstaltungen hin. Die Projektmitarbeiterinnen haben herausgearbeitet, dass Bilder aus und über Bulgarien, Bosnien-Herzegowina und Serbien als Klassen- und Gesellschaftsphänomene zu verstehen sind, die in sich vielfach überlappende und widersprüchliche Diskurse eingebettet sind. In den untersuchten Bildern wird das Eigene gegenüber dem Fremden ausverhandelt, und es manifestieren sich Diskurse des ausgehenden 19. Jahrhunderts über Nationalismus, Europäisierung, Modernisierung und Fortschritt sowie Machtverhältnisse und sozialer Stratifizierung. In Bezug auf Körperdarstellungen zeugen die Bilder von visuellen Regimen, die klar kommunizieren, was ein schöner und gesunder Körper ist.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Husnija Kamberovic, Universitet Sarajevo - Bosnien
  • Marijana Piskovska, South-West University "N. Rilski" - Bulgarien
  • Anelia Kasabova, University of Sofia - Bulgarien
  • Simona Cupic, University of Belgrade - Serbien
  • Patricia Hayes, University of the Western Cape - Südafrika

Research Output

  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Identities in frame. Photography and the Construction of a 'National Body' in Bulgaria (approx. 1860 to WW I).
    Typ Book Chapter
    Autor Hristov
  • 2012
    Titel Tagungsbericht.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Djordjevic A
    Konferenz Kulturgeschichtetag Innsbruck
  • 2012
    Titel Travelling, Balkanism, Orientalism and the Photograph in 19th and Early 20th Century.
    Typ Book Chapter
    Autor Hristov
  • 2012
    Titel Kinder mit Behinderungen in der bulgarischen Pressefotografie: Visualisierungen als Strategie zur Aufdeckung oder zur Vertuschung sozialer Probleme.
    Typ Journal Article
    Autor Kassabova A
    Journal Ethnologia Balkanica
  • 2013
    Titel Andere Blicke. Religion und visuelle Kultur auf dem Balkan und im Nahen Osten.
    Typ Book
    Autor Kaser K
  • 2013
    Titel Visuelle Kulturen im südöstlichen Europa. Elemente dezentrierter Theoriebildung.
    Typ Journal Article
    Autor Kaser K
  • 2013
    Titel Text und Bild - bleibt die Südosteuropaforschung auf einem Auge blind.
    Typ Journal Article
    Autor Kaser K
    Journal Südosteuropäische Hefte 2 (1), 68-75

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