HPV E7 Onkoproteine zur Früherkennung
E7 oncoproteins of high-risk HPV types in cervical cancer
Wissenschaftsdisziplinen
Gesundheitswissenschaften (20%); Klinische Medizin (40%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (40%)
Keywords
-
Papillomavirus,
Immunohistochemistry,
Cervical Carcinoma,
ELISA,
E7 oncoprotein
In dem hier vorliegenden Projekt soll die Detektion der E7-Onkoproteine von humanen Papillomviren (HPV) der sog. "high-risk"-Gruppe als diagnostisches Kriterium für das Auftreten von Vorstufen des Zervixkarzinoms genutzt werden. Diese Strategie beruht auf dem Befund, dass alle Zervixkarzinome, und auch alle mittelschweren Läsionen, die zum Zervixkarzinom führen, Zellen enthalten, welche das E7-Onkoprotein eines "high-risk" HPV- Typs exprimieren. Zur Detektion der jeweiligen E7-Proteine sollen zwei unabhängige Verfahren entwickelt werden. Zum einen soll ein immunhistochemischer Nachweis von E7 etabliert werden, basierend auf monoklonalen Antikörpern aus Kaninchen, welche im Labor des Antragstellers erarbeitet und charakterisiert worden sind. Mit diesen Reagenzien ist es erstmals möglich, E7-Onkoproteine verschiedener high-risk HPVs in der Immunhistochemie verlässlich nachzuweisen. In einem zweiten Ansatz soll, basierend auf denselben Antikörpern, ein Sandwich-ELISA aufgebaut werden, welcher das Auftreten von Spuren des E7-Proteins in Zelllysaten aus Zervixabstrichen ermöglicht. Die Detektionsgrenze des E7-ELISA liegt derzeit im Bereich von wenigen Pikogramm. Es ist geplant, die Sensitivität und Spezifität des Verfahrens weiter signifikant zu erhöhen, um die für die klinische Routine notwendige Detektionsgrenze im Femtogramm-Bereich zu erreichen. Das Ziel dieses Vorhabens besteht darin, neue diagnostische Nachweisverfahren zu entwickeln, mit denen E7-Proteine der wichtigsten high-risk HPV Typen in Zervixabstrichen sicher erkannt werden können. Sowohl das immunhistochemische Verfahren als auch der E7 ELISA soll im Rahmen des Projekts klinisch validiert werden.
In dem hier vorliegenden Projekt soll die Detektion der E7-Onkoproteine von humanen Papillomviren (HPV) der sog. "high-risk"-Gruppe als diagnostisches Kriterium für das Auftreten von Vorstufen des Zervixkarzinoms genutzt werden. Diese Strategie beruht auf dem Befund, dass alle Zervixkarzinome, und auch alle mittelschweren Läsionen, die zum Zervixkarzinom führen, Zellen enthalten, welche das E7-Onkoprotein eines "high-risk" HPV- Typs exprimieren. Zur Detektion der jeweiligen E7-Proteine sollen zwei unabhängige Verfahren entwickelt werden. Zum einen soll ein immunhistochemischer Nachweis von E7 etabliert werden, basierend auf monoklonalen Antikörpern aus Kaninchen, welche im Labor des Antragstellers erarbeitet und charakterisiert worden sind. Mit diesen Reagenzien ist es erstmals möglich, E7-Onkoproteine verschiedener high-risk HPVs in der Immunhistochemie verlässlich nachzuweisen. In einem zweiten Ansatz soll, basierend auf denselben Antikörpern, ein Sandwich-ELISA aufgebaut werden, welcher das Auftreten von Spuren des E7-Proteins in Zelllysaten aus Zervixabstrichen ermöglicht. Die Detektionsgrenze des E7-ELISA liegt derzeit im Bereich von wenigen Pikogramm. Es ist geplant, die Sensitivität und Spezifität des Verfahrens weiter signifikant zu erhöhen, um die für die klinische Routine notwendige Detektionsgrenze im Femtogramm-Bereich zu erreichen. Das Ziel dieses Vorhabens besteht darin, neue diagnostische Nachweisverfahren zu entwickeln, mit denen E7-Proteine der wichtigsten high-risk HPV Typen in Zervixabstrichen sicher erkannt werden können. Sowohl das immunhistochemische Verfahren als auch der E7 ELISA soll im Rahmen des Projekts klinisch validiert werden.
- Andreas Widschwendter, Medizinische Universität Innsbruck , assoziierte:r Forschungspartner:in
Research Output
- 72 Zitationen
- 4 Publikationen
-
2014
Titel Depletion of the cdk Inhibitor p16INK4a Differentially Affects Proliferation of Established Cervical Carcinoma Cells DOI 10.1128/jvi.03817-13 Typ Journal Article Autor Pauck A Journal Journal of Virology Seiten 5256-5262 Link Publikation -
2011
Titel The human papillomavirus type 16 E7 oncoprotein targets Myc-interacting zinc-finger protein-1 DOI 10.1016/j.virol.2011.10.027 Typ Journal Article Autor Morandell D Journal Virology Seiten 242-253 Link Publikation -
2010
Titel Subcellular localization of the human papillomavirus 16 E7 oncoprotein in CaSki cells and its detection in cervical adenocarcinoma and adenocarcinoma in situ DOI 10.1016/j.virol.2010.09.024 Typ Journal Article Autor Dreier K Journal Virology Seiten 54-68 Link Publikation -
2011
Titel Detection of Human Papillomavirus Type 18 E7 Oncoprotein in Cervical Smears: a Feasibility Study DOI 10.1128/jcm.01108-11 Typ Journal Article Autor Ehehalt D Journal Journal of Clinical Microbiology Seiten 246-257 Link Publikation