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Archetypen-basierte Elektronische Gesundheitsakte

Archetype based Electronic Health Record

Elske Ammenwerth (ORCID: 0000-0002-3244-6918)
  • Grant-DOI 10.55776/P21396
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2010
  • Projektende 31.12.2011
  • Bewilligungssumme 251.422 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften (100%)

Keywords

    Electronic Health Record (EHR), Information overload, Information filtering, IHE-XDS, Archetype-based EHR, EN/ISO 13606

Abstract Endbericht

Angehörige von Gesundheitsberufen können unter Verwendung der Elektronischen Patientenakte (EPA) immer besser auf eine zunehmende Menge an patientenbezogener Information und klinischem Wissen zugreifen. Durch die EPA werden eine Reihe klinischer und ökonomischer Vorteile erwartet, gleichzeitig wächst aber auch die Gefahr von Informationsüberflutung - die benötigte Information, die ein Kliniker sucht, kann in der Unmenge an Informationen in der EPA verborgen sein. Wir sehen daher einen dringenden Bedarf, EPA-Nutzer in der gezielten Suche nach jener Information zu unterstützen, die in ihrem jeweiligen Suchkontext relevant ist. Metadaten, welche die Dokumente beschreiben, reichen hierfür oft nicht aus. EPA-Architekturen, die auf dem Zweimodellansatz basieren und damit Archetypen verwenden, versprechen dagegen eine bessere Unterstützung. Es ist aber unklar, ob sie dieses Versprechen auch halten können. Insgesamt scheint es unklar, welche Informationsbedürfnisse Kliniker haben, und ob und wie man diese effizient mit EPA-Architekturen, die auf dem Zweimodellansatz basieren, unterstützen kann. Die Ziele dieses Forschungsprojekts sind daher: 1. Die Informationsbedürfnisse von Klinikern bei der Verwendung der EPA unter Berücksichtigung ihres jeweiligen Suchkontexts zu identifizieren. 2. Konzepte zu entwickeln, um diese Informationsbedürfnisse zu unterstützen durch eine Kombination von Dokumenten-Metadaten und Archetypen. 3. Die entwickelten Konzepte in einer Testimplementierung zu evaluieren. Dieses Projekt ist innovativ, da erstmalig klinische Informationsbedürfnisse (und nicht nur Zugriffsmuster) analysiert werden. Außerdem werden wir Konzepte für eine Kombination von Metadaten- und Archetyp-basierten Suchen in EPAs vorstellen. Die Konzepte bauen auf internationalen, zukunftsträchtigen Standards wie IHE XDS auf und ermöglichen so generische, hersteller-unabhängige Lösungen. Für die Archetyp-basierte Suche werden wir sowohl EN/ISO 13606 als auch HL7 CDA berücksichtigen, welche beide wichtige internationale EPA-Standards darstellen. Als "Proof of concept" werden wir auf die Informationsbedürfnisse in der Diabetesbehandlung fokussieren. Bei der Behandlung einer derartigen chronischen Erkrankung entsteht ja in der Regel eine Vielzahl an Information verschiedener Quellen, was die Identifikation relevanter Information erschwert. Die Informationsbedarfsanalyse wird auf Interviews und Beobachtungen von EPA-Nutzern und der Analyse klinischer Leitlinien beruhen. Als Ergebnisse werden Informationsbedarfsmuster ermittelt. Diese Muster stellen dann die Basis für einen generischen, herstellerunabhängigen Document Crawler dar. Dieser soll EPA-Benutzen helfen, relevante Informationen effizient zu finden. In einer Testimplementierung des Document Crawler soll evaluiert werden, wie sich Präzision und Recall der Informationssuche in der EPA verändern. Außerdem wird die Benutzerzufriedenheit untersucht. Die Ergebnisse des Projekts werden zu einem besseren Wissen über Informationsbedürfnisse klinischer EPA- Benutzer führen - der initale Analysebereich "Diabetes" kann in Folgeprojekten erweitert werden - und in einem Konzept und einer Testimplementierung münden. Wir erwarten, dass unsere Arbeiten auch Einfluss nehmen auf Teile der verwendeten Standards wie IHE XDS.

Die Elektronische Gesundheitsakte, welche sich derzeit in Österreich vor der Einführung befindet, wird durchaus kontrovers diskutiert. Angehörige klinische Berufsgruppen (z.B. ÄrztInnen) fürchten unter anderem, dass die Elektronische Gesundheitsakte zu viele Informationen enthalten wird, so dass das gezielte Suchen und Finden einzelner Informationen, zum Beispiel zur Vorgeschichte oder zu Allergien des Patienten, zu aufwändig oder sogar unmöglich wird. Im Rahmen des EHR Arche-Projekts wurde ein Konzept entwickelt und auch als Prototyp realisiert, welches es ÄrztInnen erlaubt, sehr viel gezielter als bisher nach Informationen in der Gesundheitsakte zu suchen. In einer Evaluationsstudie mit ÄrztInnen zeigte sich, dass dies tatsächlich die Geschwindigkeit und auch die Qualität der Suche deutlich beschleunigt. Der für das Projekt gewählte klinische Kontext ist die Behandlung von Diabetes-Patienten, da bei dieser chronischen Erkrankung eine Vielzahl an Dokumenten anfällt, welche sich in Zukunft in der elektronischen Gesundheitsakte befinden werden. Dazu wurden im Projekt durch Beobachtungen von Patientenkontakten in Kliniken, Befragungen von Diabetes- FachärztInnen sowie Analysen vorhandener Dokumentationssysteme zunächst die konkreten Informationsbedürfnisse von ÄrztInnen analysiert und formalisiert. Es wurde deutlich, dass diese Informationsbedürfnisse vom jeweiligen klinischen Kontext abhängen bei einer Routinekontrolle werden andere Informationen in der elektronischen Gesundheitsakte gesucht als bei einem Notfallkontakt. Diese Informationsbedürfnisse wurden dann in Form von Suchanfragen in einem Prototyp abgebildet, welcher auf internationalen Standards aufsetzte und technisch in die zukünftige Gesundheitsakte in Tirol einbindbar wäre. In einer kontrollierten Evaluationsstudie wurden dann die bisherigen Suchmöglichkeiten in der Gesundheitsakte mit den neuen Suchmöglichkeiten im Prototyp verglichen. Dabei zeigte sich, dass sich relevante Informationen über den Patient (z.B. über Allergien, frühere Operationen, aktuelle Medikation) nun schneller und besser finden lassen. Alle acht ärztlichen TeilnehmerInnen an der Evaluationsstudie begrüßten diese neuen Suchmöglichkeiten sehr. Das Projekt bietet erste Erkenntnisse, wie die Elektronische Gesundheitsakte in Österreich so gestaltet werden kann, dass es nicht zu einer Informations-Überflutung der ÄrztInnen kommt, sondern Informationen schnell und präzise auffindbar sind. Dies wird in Zukunft dazu beitragen, dass durch die Gesundheitsakte die Qualität der Versorgung verbessert werden kann.

Forschungsstätte(n)
  • Priv.-Univ. für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik - 62%
  • Medizinische Universität Wien - 38%
Nationale Projektbeteiligte
  • Georg Duftschmid, Medizinische Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 31 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2013
    Titel The EHR-ARCHE project: Satisfying clinical information needs in a Shared Electronic Health Record System based on IHE XDS and Archetypes
    DOI 10.1016/j.ijmedinf.2013.08.002
    Typ Journal Article
    Autor Duftschmid G
    Journal International Journal of Medical Informatics
    Seiten 1195-1207
    Link Publikation

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