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Neue Biokatalytische Methode zur C-C Bindungsknüpfung

Novel Biocatalytic D-D Bond Formation for Organic Synthesis

Wolfgang Kroutil (ORCID: 0000-0002-2151-6394)
  • Grant-DOI 10.55776/P20903
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2008
  • Projektende 30.04.2010
  • Bewilligungssumme 128.110 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (20%); Chemie (40%); Physik, Astronomie (40%)

Keywords

    Biocatalysis, C-C bond formation, Berberine Bridge Enzyme, Activation With Oxygen

Abstract Endbericht

Organische Reaktionen zur C-C Bindungsknüpfung stellen das Herzstück der organischen Chemie dar, um das Kohlenstoffgrundgerüst der organische Verbindungen aufzubauen. Überraschenderweise, gibt es nur eine sehr geringe Anzahl von enzymatischen C-C Knüpfungsreaktionen, die in der Organischen Chemie Anwendung finden. Das Enzyme BBE (berberine bridge enzyme) katalysiert die Bildung einer äußerst bemerkenswerten intra- molekularen C-C Bindung. Für diese enzymatische Umsetzung gibt es bis jetzt noch kein vergleichbares organisch- chemisches Äquivalent. Das einzige Reagenz, welches für die Aktivierung benötigt wird, ist molekularer Sauerstoff. Seit wenigen Monaten ist es nun möglich dieses Enzym in ausreichenden Mengen herzustellen, was nun eine intensive Untersuchung des Substratspektrums und des Mechanismus der Reaktion ermöglicht. Eine Optimierung der Reaktionsbedingungen (O2 -Druck, Katalase, Licht) wird eine Durchführung von präparativen Reaktionen mit diesem außergewöhnlichen Enzym ermöglichen. Eine Änderung des Substitutionsmusters von N- Methyl zu N-Ethyl wird eine mögliche chirale Induktion an einem neuen Kohlenstoff-Zentrum aufklären. Schließlich soll untersucht werden, inwieweit anstatt der intra-molekularen eine inter-molekulare C-C Bindungsknüpfung möglich ist. Als Beispiel dient hier eine Knüpfung zwischen N-Methyl isoquinolin mit Phenol Derivaten. Hinweise für einen modifizierten Mechanismus werden aus Struktur-Funktions-Studien erhalten. Dieses Projekt könnte neue Möglichkeiten aufzeigen, um enzymatische Umsetzungen in der organischen Synthese auszunutzen. Speziell die Anwendung von molekularem Sauerstoff als Aktivierungsreagenz zeigt welche unglaublich interessanten Möglichkeiten die Natur für Reaktionen besitzt, für die es bis jetzt in der Chemie keine vergleichbaren Reaktionen gibt.

Das Ziel dieses Projektes war die Synthese von Isochinolin-Alkaloiden unter Zuhilfenahme eines Enzyms, dem Berberine Bridge Enzym aus kalifornischem Goldmohn. Isochinolin-Alkaloide sind Substanzen, die in der Natur - hauptsächlich in Pflanzen - weit verbreitet sind und mannigfaltige Anwendungen in der Medizin finden. Die Isolierung dieser Substanzen aus Pflanzen gestaltet sich schwierig, da große Mengen an Rohmaterial gebraucht werden, jedoch die Ausbeuten an reiner isolierter Substanz nur sehr gering sind. Auch die chemischen Synthesen sind aufwendig und komplex. Viele Reaktionsschritte sind notwendig und die Ausbeuten sind gering, so dass die rein chemische Synthese ökonomisch und ökologisch nicht erstrebenswert ist. Das hier verwendete Enzym wurde aus Mohn isoliert und ist in der Lage eine chemisch einzigartige Reaktion durchzuführen: Es katalysiert die Bildung einer neuen Verknüpfung (Bindung) zwischen zwei Kohlenstoffatomen; das einzige Reagenz, das dafür notwenig ist, ist molekularer Sauerstoff. Es konnte im Projekt gezeigt werden, dass das Enzym neben seinem natürlichen Substrat auch verschiedene nicht natürliche Substrate umsetzt und so einen Zugang zu neuen Isochinolin-Derivaten ermöglicht. Um die Eigenschaften des Enzyms genauer zu studieren, wurden die Reaktionsbedingungen optimiert. Hier wurden zum Beispiel die optimale Reaktionstemperatur, das pH-Optimum und die Auswirkung von organischen Co-Lösungsmitteln bestimmt. Tests mit verschiedenen organischen Co- Lösungsmitteln zeigten, dass das Enzym erstaunlich stabil ist; Pflanzenenzyme zeigen häufig eine geringe Toleranz gegenüber organischen Lösungsmitteln. Das von uns untersuchte Enzyme zeigte jedoch sogar bei höheren Konzentrationen an Lösungsmittel (70% v/v Toluol) volle Aktivität. Selbst bei einer Konzentration von 99.4% v/v an Toluol konnte immer noch eine gute Aktivität beobachtet werden. Diese Stabilität ermöglichte die Verwendung von Toluol zum Lösen von größeren Mengen an Substrat, so dass die Substrate bei einer Konzentration von 20 g/L erfolgreich umgesetzt werden konnten. Das Enzym arbeitet enantioselektiv; das heißt, dass nur das (S)-Enantiomer zum entsprechenden Produkt umgesetzt wurde. Dies ermöglicht die Isolierung des (S)-Produkts und des verbleibenden (R)-Substrates; beides sind interessante Verbindungen. Weiters wurden 10 nicht natürliche Substrate synthetisiert, um das Substratspektrum des Enzyms zu testen. Die vier besten Substrate wurden im 500 mg Maßstab erfolgreich umgesetzt. Die Produkte und Substrate wurden mit verschiedenen analytischen Methoden genau charakterisiert (HPLC, GC, GC-MS, HR-MS, NMR).

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

Research Output

  • 558 Zitationen
  • 9 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Deracemisation of benzylisoquinoline alkaloids employing monoamine oxidase variants
    DOI 10.1039/c4cy00642a
    Typ Journal Article
    Autor Schrittwieser J
    Journal Catalysis Science & Technology
    Seiten 3657-3664
  • 2011
    Titel Novel carbon–carbon bond formations for biocatalysis
    DOI 10.1016/j.copbio.2011.02.002
    Typ Journal Article
    Autor Resch V
    Journal Current Opinion in Biotechnology
    Seiten 793-799
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Recent biocatalytic oxidation–reduction cascades
    DOI 10.1016/j.cbpa.2010.11.010
    Typ Journal Article
    Autor Schrittwieser J
    Journal Current Opinion in Chemical Biology
    Seiten 249-256
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Controlling stereoselectivity by enzymatic and chemical means to access enantiomerically pure (1S,3R)-1-benzyl-2,3-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydroisoquinoline derivatives
    DOI 10.1016/j.tetasy.2013.05.003
    Typ Journal Article
    Autor Orden A
    Journal Tetrahedron: Asymmetry
    Seiten 744-749
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Inverting the Regioselectivity of the Berberine Bridge Enzyme by Employing Customized Fluorine-Containing Substrates
    DOI 10.1002/chem.201201895
    Typ Journal Article
    Autor Resch V
    Journal Chemistry – A European Journal
    Seiten 13173-13179
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Deracemization By Simultaneous Bio-oxidative Kinetic Resolution and Stereoinversion
    DOI 10.1002/anie.201400027
    Typ Journal Article
    Autor Schrittwieser J
    Journal Angewandte Chemie International Edition
    Seiten 3731-3734
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Biocatalytic Organic Synthesis of Optically Pure (S)-Scoulerine and Berbine and Benzylisoquinoline Alkaloids
    DOI 10.1021/jo201056f
    Typ Journal Article
    Autor Schrittwieser J
    Journal The Journal of Organic Chemistry
    Seiten 6703-6714
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Biocatalytic Enantioselective Oxidative C?C Coupling by Aerobic C?H Activation
    DOI 10.1002/anie.201006268
    Typ Journal Article
    Autor Schrittwieser J
    Journal Angewandte Chemie International Edition
    Seiten 1068-1071
  • 2011
    Titel Biocatalytic Oxidative C?C Bond Formation Catalysed by the Berberine Bridge Enzyme: Optimal Reaction Conditions
    DOI 10.1002/adsc.201100233
    Typ Journal Article
    Autor Resch V
    Journal Advanced Synthesis & Catalysis
    Seiten 2377-2383

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