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Mentale Wahrscheinlichkeitslogik

Mental Probability Logic

Niki Pfeifer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P20209
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2007
  • Projektende 30.09.2012
  • Bewilligungssumme 191.740 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Informatik (10%); Mathematik (20%); Psychologie (70%)

Keywords

    Human reasoning, Competence model, Defeasible reasoning, Probability logic, Coherence, Interval probabilities

Abstract Endbericht

Im Projekt wird meine Arbeit zur Entwicklung der "Mentalen Wahrscheinlichkeitslogik" fortgesetzt. Sie wird als eine neue psychologische Kompetenztheorie Theorie menschlichen Schließens entwickelt, die besonders unsichere und revidierbare Schlüsse berücksichtigt. Die Theorie postuliert, dass Menschen natürlichsprachliche "wenn-dann" Konstruktionen als hohe bedingte Wahrscheinlichkeiten interpretieren. Schlussfolgerndes Denken basiert auf der Anwendung von probabilistischen Schlussregeln, wie beispielsweise dem Probabilistische Modus Ponens. Die Rationalität menschlicher Schlussfolgerungen wird anhand von "Kohärenz" - der Grundbegriff der subjektiven Wahrscheinlichkeitstheorie - bewertet. Neben der Entwicklung der Theorie werden zehn psychologische Experimente zur empirischen Untersuchung der Vorhersagen der Mentalen Wahrscheinlichkeitslogik durchgeführt. Eine Reihe von prominenten Argument-Formen, sowie ein grundlegendes und zentrales System des "defeasible reasoning" werden empirisch untersucht.

Wie ziehen Menschen Schlussfolgerungen aus unsicheren und unvollständigen Annahmen? Was bedeutet Rationalität beim Schließen unter Unsicherheit? Beide Fragen wurden in einem wahrscheinlichkeitslogischen Rahmen nachgegangen. Wahrscheinlichkeitslogik untersucht wie Schlüsse aus unsicheren und unvollständigen Annahmen gezogen werden können. Die Konklusionswahrscheinlichkeiten liegen üblicherweise zwischen einer unteren und einer oberen Wahrscheinlichkeitsgrenze. Manchmal ist es nicht möglich aus den verfügbaren Annahmen Schlüsse zu ziehen: dann ist jeder Wahrscheinlichkeitswert aus dem Einheitsintervall zulässig. Aus den Wahrscheinlichkeiten, die Versuchspersonen in Experimenten angeben, lässt sich schließen, wie Menschen das Aufgabenmaterial verstehen und insbesondere wie Konditionale (Wenndann Sätze) interpretiert werden. Konditionale werden in der Psychologie und unabhängig davon in der Philosophie erforscht. Das Projekt nützte psychologische und philosophische Ansätze um neue theoretische und empirische Evidenz dafür zu entwickeln, dass unsichere Konditionale am besten als bedingte Wahrscheinlichkeiten aufzufassen sind. Viele Argumentformen wurden im Projekt zum ersten Mal empirisch untersucht: Die Ergebnisse zeigen, dass menschliche Schlussfolgerungen grundlegende Rationalitätsprinzipien welche das Zurückziehen von Konklusionen im Lichte neuer Evidenz regeln erfüllen. Weiters wurden im Projekt erstmals Interpretationsänderungen festgestellt: Während rund die Hälfte der Versuchspersonen bedingte Wahrscheinlichkeiten am Anfang der jeweiligen Experimente angeben, antworten fast alle am Ende mit bedingten Wahrscheinlichkeiten. Pionierarbeit wurde auch bei experimentellen Arbeiten zu Paradoxien des materialen Konditionals geleistet. Hier konnten neue Erklärungen dafür entwickelt werden, warum Menschen diese Paradoxien ablehnen, was wiederum für die bedingte Wahrscheinlichkeitsinterpretation spricht. Wie Menschen Konditionale negieren, wurde im Projekt im Rahmen der jungen Experimentellen Philosophie Bewegung untersucht. Weiters wurde die Rationalität klassischer Trugschlüsse beim Argumentieren unter Unsicherheit wahrscheinlichkeitstheoretisch erklärt sowie ein neues Argumentstärke-Maß entwickelt. All diese Arbeiten bilden die Grundpfeiler einer neuen Kompetenztheorie menschlichen Schließens, welche Mentale Wahrscheinlichkeitslogik (MWL) genannt wird. MWL leistet wichtige Arbeit an der Forschungsfront der aktuellen Psychologie des schlussfolgernden Denkens. Weiters konnten im Projekt grundlegende interdisziplinäre Bezüge hergestellt werden: Philosophie (formale und naturalisierte Erkenntnistheorie), Mathematik (Wahrscheinlichkeitstheorie) und Kognitionswissenschaft (Modellierung von unsicherem Schließen). Ergebnisse des Projekts wurden in 14 Artikeln und 37 Tagungsbeiträgen (davon waren 19 eingeladen) publiziert. Im Rahmen des Projekts wurden eine Doktorarbeit und drei Magisterarbeiten abgeschlossen. Die Projekthauptergebnisse zählen zur Grundlagenforschung. Die gewonnenen Erkenntnisse können in Schulungen zum Umgang mit unsicherem Wissen in verschiedensten Gebieten wie Medizin, Wirtschaft, Erziehung, Recht, Wissenschaft oder Politik umgesetzt werden.

Forschungsstätte(n)
  • Ludwig-Maximilians-Universität München - 100%

Research Output

  • 443 Zitationen
  • 17 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel On Argument Strength
    DOI 10.1007/978-94-007-5357-0_10
    Typ Book Chapter
    Autor Pfeifer N
    Verlag Springer Nature
    Seiten 185-193
  • 2018
    Titel A process model of the understanding of uncertain conditionals
    DOI 10.1080/13546783.2017.1422542
    Typ Journal Article
    Autor Kleiter G
    Journal Thinking & Reasoning
    Seiten 386-422
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Experiments on Aristotle's Thesis: Towards an Experimental Philosophy of Conditionals
    DOI 10.5840/monist201295213
    Typ Journal Article
    Autor Pfeifer N
    Journal The Monist
    Seiten 223-240
  • 2011
    Titel How People Interpret Conditionals: Shifts Toward the Conditional Event
    DOI 10.1037/a0022329
    Typ Journal Article
    Autor Fugard A
    Journal Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition
    Seiten 635-648
  • 2011
    Titel Reporting on historical severe storms: Two examples of Utrecht (1674) and Abtenau (1796)
    DOI 10.1016/j.atmosres.2010.08.007
    Typ Journal Article
    Autor Hauer K
    Journal Atmospheric Research
    Seiten 580-585
  • 2011
    Titel Uncertain deductive reasoning.
    Typ Journal Article
    Autor Kleiter Gd
    Journal K. Manktelow, Over, D. E., and S. Elqayam (Eds.), The science of reason: A Festschrift for Jonathan St B.T. Evans
  • 2011
    Titel Editorial and interview with Wilfrid Hodges.
    Typ Journal Article
    Autor Pfeifer N
    Journal The Reasoner
  • 2011
    Titel Systematic rationality norms provide research roadmaps and clarity. Commentary on Elqayam & Evans: Subtracting "ought" from "is": Descriptivism versus normativism in the study of human thinking.
    Typ Journal Article
    Autor Pfeifer N
  • 2011
    Titel Probabilistic theories of reasoning need pragmatics too: Modulating relevance in uncertain conditionals
    DOI 10.1016/j.pragma.2010.12.009
    Typ Journal Article
    Autor Fugard A
    Journal Journal of Pragmatics
    Seiten 2034-2042
  • 2010
    Titel The conditional in mental probability logic.
    Typ Book Chapter
    Autor Oaksford
  • 2013
    Titel Formal Epistemology and the New Paradigm Psychology of Reasoning
    DOI 10.1007/s13164-013-0165-0
    Typ Journal Article
    Autor Pfeifer N
    Journal Review of Philosophy and Psychology
    Seiten 199-221
  • 2009
    Titel How people interpret an uncertain If.
    Typ Journal Article
    Autor Fugard Ajb
    Journal T. Kroupa & J. Vejnarova (Eds.). Proceedings of the 8th Workshop on Uncertainty Processing, Liblice, CZ.
  • 2008
    Titel A probability logical interpretation of fallacies.
    Typ Book Chapter
    Autor G. Kreuzbauer
  • 2008
    Titel ProbNet09: The Logic of Causal and Probabilistic Reasoning in Uncertain Environments.
    Typ Journal Article
    Autor Kleiter Gd Et Al
    Journal 19-23 February (Summary). The Reasoner
  • 2015
    Titel Genome-Wide Localization Study of Yeast Pex11 Identifies Peroxisome–Mitochondria Interactions through the ERMES Complex
    DOI 10.1016/j.jmb.2015.03.004
    Typ Journal Article
    Autor Ušaj M
    Journal Journal of Molecular Biology
    Seiten 2072-2087
    Link Publikation
  • 2009
    Titel Framing human inference by coherence based probability logic
    DOI 10.1016/j.jal.2007.11.005
    Typ Journal Article
    Autor Pfeifer N
    Journal Journal of Applied Logic
    Seiten 206-217
    Link Publikation
  • 2009
    Titel Mental probability logic
    DOI 10.1017/s0140525x09000442
    Typ Journal Article
    Autor Pfeifer N
    Journal Behavioral and Brain Sciences
    Seiten 98-99

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