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Geschichte der Organisation des Wiener Hofes

History of the Organisation of the Vienna Imperial Court

Martin Scheutz (ORCID: 0000-0001-9261-8438)
  • Grant-DOI 10.55776/P20157
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2008
  • Projektende 30.06.2011
  • Bewilligungssumme 108.851 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Geschichte, Archäologie (90%)

Keywords

    Edition, Instruktionen (Dienstanweisungen), Wiener Hof, Intertextualität (von Dienstanweisungen), Organisationsstruktur, Hofämter

Abstract Endbericht

Trotz der Aufmerksamkeit, welche die historische Forschung dem Wiener Hof und anderen europäischen Höfen gerade in jüngster Zeit entgegenbringt, ist der Wiener Kaiserhof in vielen Bereichen geradezu unerforscht geblieben. Eine zentrale Facette des Wiener Hofes, nämlich dessen Organisation in ihrer Struktur und Entwicklung in der Frühen Neuzeit, ist eines dieser Forschungsdesiderate. Das vorliegende Projekt versucht auf der Basis von vier überlieferten Instruktionsbüchern des Wiener Hofes diese Forschungslücke zu schließen. In einem ersten Arbeitsschritt werden die Instruktionsbücher, die auf circa 1.400 Seiten knapp über Hundert Dienstanweisungen (Instruktionen) für Hofämter in sich vereinigen, durch eine Edition der internationalen Forschung zur Verfügung gestellt, in einem zweiten Arbeitsschritt erfolgt ihre Auswertung, die in einem Handbuch über die Organisation des Wiener Hofes in der Frühen Neuzeit veröffentlicht wird. Die Instruktionsbücher bilden in einem Zeitraum von über zweihundert Jahren die jeweils aktuelle Organisationsstruktur des Wiener Hofes ab. Sie bilden zusammen eine intertextuelle Sinneinheit und waren im bürokratischen Alltag des Wiener Hofes wichtige und viel benutzte Arbeitsbehelfe. Deshalb sind die vier Instruktionsbücher und die in ihnen enthaltenen Instruktionen eine geeignete Quelle für dieses Forschungsvorhaben. 114 Texte behandeln rund achtzig verschiedene Hofämter aller Ebenen der Organisationshierarchie des Wiener Hofes. Den Instruktionen bei Hof kann ein hoher Aussagewert zugemessen werden, der mit vielfältigen Auswertungsmöglichkeiten einhergeht: Organisationsstruktur, Tätigkeitsprofile von Hofämtern, Verwaltungshandeln und "gute policey", Zeremoniell und Räume und die durch analytisch-interpretative Auswertung zugängliche "Firmenphilosphie" (Religion, Verhaltensnormierung, Visibilisierung von Rang und Würde, Inszenierung des Kaisers, Hygiene und Sauberkeit, Staatssicherheit, "Kontrollwahn", Wirtschaftlichkeit, Repräsentation) seien exemplarisch genannt. Eine mikrohistorische Herangehensweise wird methodisch verwendet, um über die statische Beschreibung der Organisationsstruktur hinaus ein lebhaftes Bild vom Funktionieren des Wiener Hofes erstellen zu können. Die vorgestellten Forschungen müssen als Grundlagenforschung angesehen werden. Das Projekt wird einen essentiellen Beitrag zur Erforschung des Wiener Hofs in der Frühen Neuzeit leisten, der auch von anderen Forschungsdisziplinen gewinnbringend genutzt werden kann: Die Ergebnisse werden einen wichtigen Beitrag zur Kunstgeschichte, Verwaltungsgeschichte, Organisationssoziologie und -theorie liefern. Die Forschungsergebnisse können auch in breitere Forschungsdiskurse eingebracht werden: Konfessionalisierung, Organisationstheorie, Rationalisierung und Bürokratieforschung, Professionalisierung und Spezialisierung, Absolutismusthese und Wirtschaftsgeschichte seien als nahe liegende Beispiele genannt. Durch die erzielten Ergebnisse kann der Wiener Hof auch vermehrt mit anderen europäischen Höfen verglichen werden, was auf Grund des derzeitigen Forschungsstandes noch nicht ohne weiteres möglich ist. Auf Grund der Aktualität der Fragen um Verwaltungsreform, Organisation und Management können unsere Forschungsergebnisse, da sie lang andauernde Entwicklungsstränge freilegen, das Verständnis in diesen Bereichen vertiefen. Nicht zuletzt kommen die Ergebnisse auch dem Interesse der Öffentlichkeit an dem durch seine architektonische Ausprägung allgegenwärtigen Wiener Hof entgegen. Sie bieten dem Interessierten Hilfestellung bei der Imagination von Vorgängen, die sich in den heute noch erfahrbaren räumlichen Dimensionen ereignet haben.

Trotz der Aufmerksamkeit, welche die historische Forschung dem Wiener Hof und anderen europäischen Höfen gerade in jüngster Zeit entgegenbringt, ist der Wiener Kaiserhof in vielen Bereichen geradezu unerforscht geblieben. Eine zentrale Facette des Wiener Hofes, nämlich dessen Organisation in ihrer Struktur und Entwicklung in der Frühen Neuzeit, ist eines dieser Forschungsdesiderate. Das vorliegende Projekt versucht auf der Basis von vier überlieferten Instruktionsbüchern des Wiener Hofes diese Forschungslücke zu schließen. In einem ersten Arbeitsschritt werden die Instruktionsbücher, die auf circa 1.400 Seiten knapp über Hundert Dienstanweisungen (Instruktionen) für Hofämter in sich vereinigen, durch eine Edition der internationalen Forschung zur Verfügung gestellt, in einem zweiten Arbeitsschritt erfolgt ihre Auswertung, die in einem Handbuch über die Organisation des Wiener Hofes in der Frühen Neuzeit veröffentlicht wird. Die Instruktionsbücher bilden in einem Zeitraum von über zweihundert Jahren die jeweils aktuelle Organisationsstruktur des Wiener Hofes ab. Sie bilden zusammen eine intertextuelle Sinneinheit und waren im bürokratischen Alltag des Wiener Hofes wichtige und viel benutzte Arbeitsbehelfe. Deshalb sind die vier Instruktionsbücher und die in ihnen enthaltenen Instruktionen eine geeignete Quelle für dieses Forschungsvorhaben. 114 Texte behandeln rund achtzig verschiedene Hofämter aller Ebenen der Organisationshierarchie des Wiener Hofes. Den Instruktionen bei Hof kann ein hoher Aussagewert zugemessen werden, der mit vielfältigen Auswertungsmöglichkeiten einhergeht: Organisationsstruktur, Tätigkeitsprofile von Hofämtern, Verwaltungshandeln und "gute policey", Zeremoniell und Räume und die durch analytisch-interpretative Auswertung zugängliche "Firmenphilosophie" (Religion, Verhaltensnormierung, Visibilisierung von Rang und Würde, Inszenierung des Kaisers, Hygiene und Sauberkeit, Staatssicherheit, "Kontrollwahn", Wirtschaftlichkeit, Repräsentation) seien exemplarisch genannt. Eine mikrohistorische Herangehensweise wird methodisch verwendet, um über die statische Beschreibung der Organisationsstruktur hinaus ein lebhaftes Bild vom Funktionieren des Wiener Hofes erstellen zu können. Die vorgestellten Forschungen müssen als Grundlagenforschung angesehen werden. Das Projekt wird einen essentiellen Beitrag zur Erforschung des Wiener Hofs in der Frühen Neuzeit leisten, der auch von anderen Forschungsdisziplinen gewinnbringend genutzt werden kann: Die Ergebnisse werden einen wichtigen Beitrag zur Kunstgeschichte, Verwaltungsgeschichte, Organisationssoziologie und -theorie liefern. Die Forschungsergebnisse können auch in breitere Forschungsdiskurse eingebracht werden: Konfessionalisierung, Organisationstheorie, Rationalisierung und Bürokratieforschung, Professionalisierung und Spezialisierung, Absolutismusthese und Wirtschaftsgeschichte seien als nahe liegende Beispiele genannt. Durch die erzielten Ergebnisse kann der Wiener Hof auch vermehrt mit anderen europäischen Höfen verglichen werden, was auf Grund des derzeitigen Forschungsstandes noch nicht ohne weiteres möglich ist. Auf Grund der Aktualität der Fragen um Verwaltungsreform, Organisation und Management können unsere Forschungsergebnisse, da sie lang andauernde Entwicklungsstränge freilegen, das Verständnis in diesen Bereichen vertiefen. Nicht zuletzt kommen die Ergebnisse auch dem Interesse der Öffentlichkeit an dem durch seine architektonische Ausprägung allgegenwärtigen Wiener Hof entgegen. Sie bieten dem Interessierten Hilfestellung bei der Imagination von Vorgängen, die sich in den heute noch erfahrbaren räumlichen Dimensionen ereignet haben.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Österreichische Geschichtsforschung (seit 01 Jan 2016 Univ Wien) - 100%

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