Wiener Architekten-Lexikon (1880-1945)
Lexicon of Vienna Architects (1880-1945)
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (20%); Bauwesen (80%)
Keywords
-
Architektenbiografien,
Österreich,
Österreichische Monarchie,
Wien,
19. Jahrhundert,
20. Jahrhundert
Im Bereich der Architektur des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wird die Forschung nach wie vor beträchtlich erschwert durch die äußerst mangelhafte wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Zeit. Zwar wurden einige Architekten in eigenen Monographien bearbeitet, doch standen vor allem die bekanntesten Künstlerpersönlichkeiten der Frühen Moderne im Mittelpunkt des Interesses bzw. die wenigen herausragenden Architekten der Ringstraßenära. Sucht man hingegen Informationen zu einem weniger prominenten Architekten, so ist man - nach wie vor - auf das Künstlerlexikon angewiesen, das ab dem Jahr 1907 in 37 Bänden von Thieme-Becker herausgegeben worden war (Allg. Lexikon der bild. Künstler). So dankenswert dieses Unterfangen bleibt, ist dieses Lexikon doch aufgrund des damaligen Wissensstandes zum Teil lückenhaft, zum Teil in seinen Einträgen aber auch schlichtweg fehlerhaft. Trotzdem werden die aus diesem Werk gewonnenen Daten noch heute in fundamentalen Zusammenhängen verarbeitet, das heißt die bestehenden Fehler und Ungenauigkeiten werden nach wie vor reproduziert. Das gleiche gilt für die Daten bezüglich der Architekten der Frühen Moderne, die Marco Pozzetto in dem Band Die Schule Otto Wagners vorlegt. Das hier vorgestellte Projekt hat sich daher zur Aufgabe gemacht, einerseits Fehler auszumerzen, andererseits aber und vor allem auch Informationen zu bislang unberücksichtigten Architektenpersönlichkeiten zugänglich zu machen. Der Zeitrahmen wurde von 1880 bis 1945 festgelegt. Es wird in diesem Architekten-Lexikon daher ungefähr mit 700 Einträgen zu rechnen sein. Aufgenommen wurden jene Architekten, die in Wien mehrere Projekte oder zumindest ein öffentliches Monumentalgebäude realisieren konnten, aber auch solche Architekten, die vorwiegend in anderer Hinsicht, etwa als Lehrer oder Theoretiker, wirksam waren. Neben den persönlichen Daten der jeweiligen Architekten, der erfolgten Ausbildung, dem Umkreis der Tätigkeit bzw. Einfluss auf das architektonische Umfeld wird in kurzen Zügen auch die individuelle stilistische Gestaltungsweise charakterisiert. Grundsätzliche architekturtheoretische Thesen, welche die jeweilige Arbeitsweise entscheidend prägten bzw. in den damaligen Fachkreisen besondere Beachtung fanden, werden ebenso zur Darstellung gebracht wie ein Überblick über die bedeutendsten ausgeführten Bauten bzw. bedeutende nicht realisierte Projekte. Schließlich folgen Literaturangaben, die sowohl wichtige Quellenliteratur als auch ausgewählte Sekundärliteratur berücksichtigen. Die Ergebnisse der Recherchen werden laufend in einer Online-Datenbank zur Verfügung gestellt. Derzeit sind bereits 270 Lexikoneintragungen abrufbar, im Herbst 2006 ist mit insgesamt rund 400 Eintragungen zu rechnen. (www.architektenlexikon.at) Nach einem Folgeprojekt wird das Architektenlexikon Ende 2007 rund 700 Eintragungen enthalten.
Im Bereich der Architektur des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wird die Forschung nach wie vor beträchtlich erschwert durch die äußerst mangelhafte wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Zeit. Zwar wurden einige Architekten in eigenen Monographien bearbeitet, doch standen vor allem die bekanntesten Künstlerpersönlichkeiten der Frühen Moderne im Mittelpunkt des Interesses bzw. die wenigen herausragenden Architekten der Ringstraßenära. Sucht man hingegen Informationen zu einem weniger prominenten Architekten, so ist man - nach wie vor - auf das Künstlerlexikon angewiesen, das ab dem Jahr 1907 in 37 Bänden von Thieme-Becker herausgegeben worden war (Allg. Lexikon der bild. Künstler). So dankenswert dieses Unterfangen bleibt, ist dieses Lexikon doch aufgrund des damaligen Wissensstandes zum Teil lückenhaft, zum Teil in seinen Einträgen aber auch schlichtweg fehlerhaft. Trotzdem werden die aus diesem Werk gewonnenen Daten noch heute in fundamentalen Zusammenhängen verarbeitet, das heißt die bestehenden Fehler und Ungenauigkeiten werden nach wie vor reproduziert. Das gleiche gilt für die Daten bezüglich der Architekten der Frühen Moderne, die Marco Pozzetto in dem Band Die Schule Otto Wagners vorlegt. Das hier vorgestellte Projekt hat sich daher zur Aufgabe gemacht, einerseits Fehler auszumerzen, andererseits aber und vor allem auch Informationen zu bislang unberücksichtigten Architektenpersönlichkeiten zugänglich zu machen. Der Zeitrahmen wurde von 1880 bis 1945 festgelegt. Es wird in diesem Architekten-Lexikon daher ungefähr mit 700 Einträgen zu rechnen sein. Aufgenommen wurden jene Architekten, die in Wien mehrere Projekte oder zumindest ein öffentliches Monumentalgebäude realisieren konnten, aber auch solche Architekten, die vorwiegend in anderer Hinsicht, etwa als Lehrer oder Theoretiker, wirksam waren. Neben den persönlichen Daten der jeweiligen Architekten, der erfolgten Ausbildung, dem Umkreis der Tätigkeit bzw. Einfluss auf das architektonische Umfeld wird in kurzen Zügen auch die individuelle stilistische Gestaltungsweise charakterisiert. Grundsätzliche architekturtheoretische Thesen, welche die jeweilige Arbeitsweise entscheidend prägten bzw. in den damaligen Fachkreisen besondere Beachtung fanden, werden ebenso zur Darstellung gebracht wie ein Überblick über die bedeutendsten ausgeführten Bauten bzw. bedeutende nicht realisierte Projekte. Schließlich folgen Literaturangaben, die sowohl wichtige Quellenliteratur als auch ausgewählte Sekundärliteratur berücksichtigen. Die Ergebnisse der Recherchen werden laufend in einer Online-Datenbank zur Verfügung gestellt. Derzeit sind bereits 270 Lexikoneintragungen abrufbar, im Herbst 2006 ist mit insgesamt rund 400 Eintragungen zu rechnen. (www.architektenlexikon.at) Nach einem Folgeprojekt wird das Architektenlexikon Ende 2007 rund 700 Eintragungen enthalten.
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