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Die Rolle des BH3-only Proteins PUMA in der Tumorsuppression

Role of the BH3-only protein PUMA in tumorsuppression

Alexander Egle (ORCID: 0000-0003-0648-4416)
  • Grant-DOI 10.55776/P19481
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2006
  • Projektende 31.10.2011
  • Bewilligungssumme 375.952 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (15%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (85%)

Keywords

    Tumor suppression, PUMA, P53, P21 Waf1, Apoptosis, Gene targeting

Abstract Endbericht

Der Tumorsuppressor p53 ist in über 50% humaner Tumoren ausgeschaltet, dennoch ist der genaue Mechniasmus für die Tumorsuppressionsfunktion unbekannt. Derzeit gängige Modelle argumentieren, dass eine Kombination von Zell-Zyklus Arrest und Zelltod Signalen unterhalb von p53 seine Tumorsuppressorfunktion erklären. Wichtige molekulare Ziele von p53 sind dabei identifiziert worden: p21Waf1 is essentiell wichtig für die Zellzyklusregulation (aber nicht die Apoptose) und PUMA is essentiell für die Zelltodregulation (aber nicht für den Zell-Zyklusarrest) nach Aktivierung von p53. Interessanterweise sind jedoch bei Mäusen denen eines dieser beiden Gene fehlte keine Tumorinzidenzen beobachtet worden, die mit jenen von p53-defizienten Mäusen vergleichbar sind. Die Annahme, dass die zwei Effektor-Wege von p53 für einander im Kontext der Tumorsuppression substituieren können, wurde zuletzt von in vitro Daten, aus ES Zellen, unterstützt. Ein Beweis dieses Prinzips in einem physiologischeren Kontext wäre jedoch sehr wichtig für die Entwicklung von Strategien zu dessen intelligenter Nutzung im therapeutischen Ansatz. Das vorgeschlagene Projekt wird die Rolle des "BH3-only" Proteins PUMA als Tumorsuppressor untersuchen. Zwei Hauptfragen werden gestellt: 1) Ist es möglich den Tumor Phänotyp von p53-defizienten Mäusen zu rekonstitutieren, indem Mäuse mit gleichzeitiger Defizienz für PUMA und p21Waf1 hergestellt werden? und 2) Ist Überexpression von PUMA unter physiologischer Kontrolle in der Lage zu einem Tumorsuppressor Phänotyp, wie dem von super-p53 Mäusen zu führen? Teil eins des Projekts wird p21Waf1- und PUMA-defiziente Mäuse auf einem reinen C57BL/6 genetischen Hintergrund kreuzen um Doppel-defiziente Mäuse zu erhalten. Die Beobachtung der erhaltenen Tumor-Inzidenz wird ebenso interessant sein wie die möglichen Einsichten in die Muster von Verlust von Hererozygotie in Tumoren aus doppel-heterozygoten Mäusen. Zusätzlich erlaubt die Studie die Gewinnung von Einsichten über allfällig residuelle Tumorsuppressor Aktivitäten durch andere p53 Zielstrukturen. Teil zwei des Projektes wird Mäuse erzeigen, die zusätzliche PUMA Kopien mit den flankierenden genomischen Regulationssequenzen enthalten. Diese Mäuse sollten verstärktes Ansprechen auf p53-abhängige Zelltodreize zeigen. Als solche könnten Sie die Eigenschaften der super-p53 Mäuse duplizieren, welche eine erhöhte Resistenz gegen Tumor-Induktion aufweisen. Diese Experiment kann also PUMA in einem nahe-physiologischen Kontext als Tumor-Target validieren.

Der Tumorsuppressor p53 ist in über 50% humaner Tumoren ausgeschaltet, dennoch ist der genaue Mechniasmus für die Tumorsuppressionsfunktion unbekannt. Derzeit gängige Modelle argumentieren, dass eine Kombination von Zell-Zyklus Arrest und Zelltod Signalen unterhalb von p53 seine Tumorsuppressorfunktion erklären. Wichtige molekulare Ziele von p53 sind dabei identifiziert worden: p21Waf1 is essentiell wichtig für die Zellzyklusregulation (aber nicht die Apoptose) und PUMA is essentiell für die Zelltodregulation (aber nicht für den Zell-Zyklusarrest) nach Aktivierung von p53. Interessanterweise sind jedoch bei Mäusen denen eines dieser beiden Gene fehlte keine Tumorinzidenzen beobachtet worden, die mit jenen von p53-defizienten Mäusen vergleichbar sind. Die Annahme, dass die zwei Effektor-Wege von p53 für einander im Kontext der Tumorsuppression substituieren können, wurde zuletzt von in vitro Daten, aus ES Zellen, unterstützt. Ein Beweis dieses Prinzips in einem physiologischeren Kontext wäre jedoch sehr wichtig für die Entwicklung von Strategien zu dessen intelligenter Nutzung im therapeutischen Ansatz. Das vorgeschlagene Projekt wird die Rolle des "BH3-only" Proteins PUMA als Tumorsuppressor untersuchen. Zwei Hauptfragen werden gestellt: 1) Ist es möglich den Tumor Phänotyp von p53-defizienten Mäusen zu rekonstitutieren, indem Mäuse mit gleichzeitiger Defizienz für PUMA und p21Waf1 hergestellt werden? und 2) Ist Überexpression von PUMA unter physiologischer Kontrolle in der Lage zu einem Tumorsuppressor Phänotyp, wie dem von super-p53 Mäusen zu führen? Teil eins des Projekts wird p21Waf1- und PUMA-defiziente Mäuse auf einem reinen C57BL/6 genetischen Hintergrund kreuzen um Doppel-defiziente Mäuse zu erhalten. Die Beobachtung der erhaltenen Tumor-Inzidenz wird ebenso interessant sein wie die möglichen Einsichten in die Muster von Verlust von Hererozygotie in Tumoren aus doppel-heterozygoten Mäusen. Zusätzlich erlaubt die Studie die Gewinnung von Einsichten über allfällig residuelle Tumorsuppressor Aktivitäten durch andere p53 Zielstrukturen. Teil zwei des Projektes wird Mäuse erzeigen, die zusätzliche PUMA Kopien mit den flankierenden genomischen Regulationssequenzen enthalten. Diese Mäuse sollten verstärktes Ansprechen auf p53-abhängige Zelltodreize zeigen. Als solche könnten Sie die Eigenschaften der super-p53 Mäuse duplizieren, welche eine erhöhte Resistenz gegen Tumor-Induktion aufweisen. Diese Experiment kann also PUMA in einem nahe- physiologischen Kontext als Tumor-Target validieren.

Forschungsstätte(n)
  • Paracelsus Med.-Priv.-Univ. Salzburg / SALK - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Andreas Strasser, The Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research - Australien
  • Manuel Serrano , Spanish National Cancer Center - Spanien

Research Output

  • 816 Zitationen
  • 11 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Actinomycin D induces p53-independent cell death and prolongs survival in high-risk chronic lymphocytic leukemia
    DOI 10.1038/leu.2012.147
    Typ Journal Article
    Autor Merkel O
    Journal Leukemia
    Seiten 2508-2516
  • 2011
    Titel Development of CLL in the TCL1 transgenic mouse model is associated with severe skewing of the T-cell compartment homologous to human CLL
    DOI 10.1038/leu.2011.111
    Typ Journal Article
    Autor Hofbauer J
    Journal Leukemia
    Seiten 1452-1458
  • 2013
    Titel Protein Kinase C-ß-Dependent Activation of NF-?B in Stromal Cells Is Indispensable for the Survival of Chronic Lymphocytic Leukemia B Cells In Vivo
    DOI 10.1016/j.ccr.2012.12.003
    Typ Journal Article
    Autor Lutzny G
    Journal Cancer Cell
    Seiten 77-92
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Bid-ding for mercy: twisted killer in action
    DOI 10.1038/cdd.2013.40
    Typ Journal Article
    Autor Egle A
    Journal Cell Death & Differentiation
    Seiten 847-849
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Differential Bone Marrow Homing Capacity of VLA-4 and CD38 High Expressing Chronic Lymphocytic Leukemia Cells
    DOI 10.1371/journal.pone.0023758
    Typ Journal Article
    Autor Brachtl G
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation
  • 2009
    Titel Molecular and cellular mechanisms of CLL: novel therapeutic approaches
    DOI 10.1038/nrclinonc.2009.72
    Typ Journal Article
    Autor Pleyer L
    Journal Nature Reviews Clinical Oncology
    Seiten 405-418
  • 2008
    Titel Bim and Bmf in tissue homeostasis and malignant disease
    DOI 10.1038/onc.2009.42
    Typ Journal Article
    Autor Piñon J
    Journal Oncogene
    Link Publikation
  • 2009
    Titel PKCß is essential for the development of chronic lymphocytic leukemia in the TCL1 transgenic mouse model: validation of PKCß as a therapeutic target in chronic lymphocytic leukemia
    DOI 10.1182/blood-2008-06-160713
    Typ Journal Article
    Autor Holler C
    Journal Blood
    Seiten 2791-2794
  • 2010
    Titel microRNA-34a expression correlates with MDM2 SNP309 polymorphism and treatment-free survival in chronic lymphocytic leukemia
    DOI 10.1182/blood-2009-07-234823
    Typ Journal Article
    Autor Asslaber D
    Journal Blood
    Seiten 4191-4197
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Fludarabine modulates composition and function of the T cell pool in patients with chronic lymphocytic leukaemia
    DOI 10.1007/s00262-010-0920-3
    Typ Journal Article
    Autor Gassner F
    Journal Cancer Immunology, Immunotherapy
    Seiten 75-85
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Apoptosis of leukocytes triggered by acute DNA damage promotes lymphoma formation
    DOI 10.1101/gad.1940210
    Typ Journal Article
    Autor Labi V
    Journal Genes & Development
    Seiten 1602-1607
    Link Publikation

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