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Theater des Expressionismus in Wien

Theatre of Expressionism in Vienna

Wolfgang Greisenegger (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P19368
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2007
  • Projektende 31.12.2009
  • Bewilligungssumme 65.415 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Theater, Expressionismus, Wien

Abstract Endbericht

Es gilt, eine Epoche des Theaters, die aus verschiedensten Gründen bisher nur geringe Beachtung fand, kritisch- analytisch aufzuarbeiten, vor allem aber auch darzustellen, warum dieser blinde Fleck der Forschung entstehen konnte. Das expressionistische Theater ist in seiner Wirkung durch politische, ökonomische und tradtionsbedingte Beschränkungen aus der Erinnerung weitgehend gelöscht, hat aber Fernwirkungen bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und muß als eine der künstlerisch bedeutsamsten Theaterepochen Wiens angesehen werden. Hier soll die erste zusammenfassende - das heißt, eine Vielzahl von Bühnen einbeziehende - Theatergeschichte des Expressionismus in Wien geleistet werden. Eine umfassende Erschließung und Sicherstellung des Archivmaterials im Zusammenhang mit einer kritischen Aufarbeitung der Forschungsliteratur soll einer Neudeutung des expressionistischen Theaters im Kontext der politischen Situation dienen und zur Entwicklung neuer methodischer Ansätze in der Theatergeschichte Wiens führen. Eine Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte der österreichischen und der bedeutendsten deutschen Dramen und Musikdramen des Expressionismus, sowie der stilprägenden Szenengestaltungen soll ein Bild von der Entfaltung des Stils in Wien bieten. Die Rezeption des expressionistischen Theaters findet - ähnlich wie die der Malerei - zwischen den Polen von >Apologie und Diffamierung< (Rainer Fuchs) statt. Dem Anspruch auf ethische und ästhetische Erneuerung, der vor allem in der Sozialdemokratie Widerhall findet, steht ästhetischer Konservativismus, Antisemitismus und Antiintellektualismus der politischen Konservativen und Rechten entgegen. Hier soll eine Chronik der Zensurverbote und Skandale, der Diskussionen um das politische Engagement der Dramatiker und ihrer persönlichen Fehden gegeben werden. Weiters sollen die theoretischen Reflexionen der Theaterschaffenden, wie sie in den expressioni-stischen Zeitschriften Wiens dokumentiert sind, analysiert und der Reflexionsstand der Zeit kritisch hinterfragt werden. Die Aussagen zur gesellschaftspolitischen Funktion des Theaters, zu einer Poetik des Dramas, zu einer Theorie der Regie, des Bühnenbildes und den Mitteln der Darstellung, sowie zur Fragen des Gesamtkunstwerks sollen untersucht und damit das Klischee der Theorieferne der Österreicher im Gegensatz zum deutschen Expressionismus in Frage gestellt werden. Die Dramatik soll hier von einem spezifisch theaterwissenschaftlichen Standpunkt analysiert werden, bei dem die Spielplangestaltung der Wiener Theater und die Bewertung der Themen aus Sicht der zeitgenössischen Kritik im Zentrum stehen. Die zentralen Themen des Expressionismus bestimmen auch die Spielpläne der Wiener Theater: Krieg und Revolution, der Generations-konflikt, der >Kampf der Geschlechter<, die Krise des Subjekts, die Frage nach der >messianischen Sendung< des einzelnen und nach dem Schicksal der Juden. Nach den isoliert bleibenden programmatischen Entwürfen eines expressionistischen Bühnen-kunstwerkes durch Kokoschka und Schönberg erfolgt auch in Wien am Ende des Ersten Weltkriegs der Durchbruch zum Expressionismus in Regie, Bühnenbild und den Mitteln der Darstellung. Hier gilt es, die einzelnen Aufführungen zu dokumentieren und einer stilkritischen Analyse zu unterziehen, um auf dieser Grundlage die Frage nach einem Gesamtbild des Stiles und seiner Entwicklung zu stellen. Die Resultate dieses Projekts sollen in den Beiheften zu Maske und Kothurn publiziert werden und in das geplante Internet-Portal für die Erforschung des österreichischen Theaters der Ersten Republik am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft integriert werden. Dieses Projekt will einen Beitrag zu einer Neueinschätzung dieses Abschnitts der österreichi-schen Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, in dem Österreich auf künstlerischem Gebiet der Anschluß an die internationale Avantgarde gelang, leisten. Darüber hinaus soll die Erinnerung an die >jüdisch-österreichische Kultursymbiose<, die durch den weiteren historischen Verlauf zerstört wurde, wach gehalten und an den Verlust an schöpferischen Kräften, den Wien durch die Vertreibung bedeutender Theaterschaffender erlitten hat, erinnert werden.

Eine der Hauptstädte des Bühnenexpressionismus war Wien. Das hat die Theatergeschichtsschreibung lange nicht in ihrer vollen Bedeutung gewürdigt, da man vor allem Berlin und München, aber auch Frankfurt und Mannheim, als Hochburgen expressiver Kunst und Essayistik sich anzusehen gewöhnt hatte. Dass Wien in der bildenden Kunst, in der Essayistik und in frühen szenischen Versuchen als wesentlicher Wegbereiter anzusehen ist, begann man erst nach und nach für die bildenden Künste wie für die Musik zuzugestehen. Dass das Szenische - in der Theaterstadt Wien - einen wesentlichen Anteil an der Durchsetzung der neuen Weltsicht hatte, erkannte man lange nicht. Die nun vorgelegte Untersuchung vermag nicht nur zu zeigen, wie viele, in späteren Jahren in Deutschland stilprägende Künstlerpersönlichkeiten in Wien vor und nach dem Ersten Weltkrieg tätig waren, sondern auch wie viele Theater und kurzlebige Spielgemeinschaften in Wien in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts am "Experiment Weltuntergang" beteiligt waren. Die Breite, Tiefe und Vielgestaltigkeit szenischer Versuche und ihre Öffentlichkeitswirksamkeit stellt die Untersuchung dar. Es wird aber auch gezeigt, wie viele Künstlerpersönlichkeiten des Expressionismus nicht nur aus den Kronländern nach Wien kamen, sondern auch, wie der Schauspieler, Regisseur und Burgtheaterdirektor Albert Heine aus Braunschweig oder der Regisseur und Bühnenbildner Karlheinz Martin aus Freiburg im Breisgau. Darüber hinaus soll die Erinnerung an die >jüdisch- österreichische Kultursymbiose<, die durch den weiteren historischen Verlauf zerstört wurde, wach gehalten und an den Verlust an schöpferischen Kräften, den Wien durch die Vertreibung bedeutender Theaterschaffender erlitten hat, erinnert werden. Die Forschungsarbeit leistet eine zusammenfassende - das heißt, eine Vielzahl von Bühnen einbeziehende - Theatergeschichte des Expressionismus in Wien. Eine umfassende Erschließung von Quellen im Zusammenhang mit einer kritischen Aufarbeitung der Forschungsliteratur dient als Grundlage für eine neue Bewertung des expressionistischen Theaters in Wien. Ergänzt wird die Arbeit durch die Erstellung von zwei Datenbanken, welche die während der Recherche aufgearbeiteten Fakten der Forschung zugänglich machen sollen. Basierend auf einer Spielplananalyse der Wiener Theater wurde eine chronologische Dokumentation von mehr als 100 Aufführungen in Form einer Microsoft Works-Datenbank erstellt. In einer zweiten Datenbank werden die Aufführungen durch Kritiken repräsentativer Wiener Tageszeitungen - Arbeiter-Zeitung, Neuen Freie Presse, Reichspost - sowie der in Berlin erscheinenden Weltbühne dokumentiert. Diese Datenbanken werden sowohl als Dokumentenband und als DVD der Institutsbibliothek des Institutes für Theater-, Film- und Medienwissenschaft zur Verfügung gestellt als auch über eine Website zugänglich gemacht.

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