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Kartographie und Raumforschung in Österreich 1918-1945

Cartography and Spatial Research in Austria 1918-1945

Mitchell G. Ash (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P19189
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2006
  • Projektende 31.08.2009
  • Bewilligungssumme 167.353 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (30%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)

Keywords

    Wissenschaft/Nationalsozialismus, Arbeitsgemeinschaft für Raumforschung, Universitätskartographie, Südostdeutsche Forschungsgemeinschaft, Hugo Hassinger, BEV / HVA XIV

Abstract Endbericht

Das Projekt hat zum Ziel, die Kontinuitäten und Wandlungen innerhalb der staatlichen und akademischen Kartographie in Österreich von der Ersten Republik bis zur Besatzungszeit zu untersuchen. Damit soll zu den folgenden, mit einander verschränkten wissenschafts- und allgemeinhistorischen Themenfeldern beigetragen werden: Geschichte der Kartographie im 20. Jahrhundert; Geschichte der interdisziplinären Regionalforschung sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften vor und während der Nazizeit. Das Thema "Raum" ist in letzter Zeit immer mehr in den Mittelpunkt der historischen Forschung gerückt; dabei wird der Raum, wie in dieser Studie auch, als komplexes kulturelles Konstrukt erkannt. Im Rahmen der Erforschung der Geschichte der interdisziplinären Raumforschung vor und während der NS-Zeit beschäftigt sich nun das hier vorgestellte Projekt im speziellen mit der Kartographie. Diese hat der geistes- und sozialwissenschaftlichen Raumforschung Basisdaten zur Verfügung gestellt, aber auch von dieser einen wesentlichen Einfluss selbst erfahren. Groß angelegte Kartenprojekte haben insbesondere während der NS-Zeit unter Obhut der "Südostforschung" ganz bewusst eine interdisziplinäre Ausrichtung erfahren; neben Geographen waren auch Ethnographen, Soziologen, Bodenkundler, Historiker, sowie auch wissenschaftliche Autodidakten daran beteiligt. In der Studie soll deshalb eine interdisziplinäre Herangehensweise zur Geltung kommen, in deren Rahmen Methoden der Geschichtswissenschaft, der allgemeinen Wissenschaftsgeschichte und der Geographie miteinander verbunden werden. Schwerpunkte der Studie sollen die Kontinuitäten und Wandlungen innerhalb der kartenproduzierenden Institutionen (staatliche Kartographie, Verlags- und Universitätskartographie) sowie die Gestaltungswandlungen der von 1918 bis 1945 hergestellten Karten selbst sein. Die forschungsleitende Hypothese ist, dass es mit der Übernahme der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich im Jahre 1938 weniger zu einer grundlegenden Wandlung innerhalb der österreichischen Kartographie gekommen ist, als zu einer Intensivierung vieler Tendenzen, die sich bereits vorher abgezeichnet haben und insbesondere zu einer bemerkenswerten Zunahme der vom Staat zur Verfügung gestellten humanen, materiellen und finanziellen Ressourcen für die Kartographie sowie für interdisziplinäre Regional- und Raumforschung. Geändert hat sich dabei das Verhältnis von Wissenschaft, Politik und Staat, wobei die Initiative eher von Wissenschaftlern wie dem Wiener Geographen Hugo Hassinger in Zusammenarbeit mit Verbündeten im Staat und in der NSDAP ausgegangen ist, so dass die Rede von einer einseitigen Indienstnahme der Wissenschaften durch die Politik hier wie in anderen Fällen in Frage gestellt werden muss. Inwiefern in diesem Fall einem der Kernprojekte des Nationalsozialismus - die Erringung der Herrschaft in Europa - mithilfe der Kartographie zugearbeitet wurde, und welche Folgen dies für die Qualität der kartographischen Arbeit hatte, sind weitere zentrale Fragestellungen der Projektarbeit.

Das Projekt hat zum Ziel, die Kontinuitäten und Wandlungen innerhalb der staatlichen und akademischen Kartographie in Österreich von der Ersten Republik bis zur Besatzungszeit zu untersuchen. Damit soll zu den folgenden, mit einander verschränkten wissenschafts- und allgemeinhistorischen Themenfeldern beigetragen werden: Geschichte der Kartographie im 20. Jahrhundert; Geschichte der interdisziplinären Regionalforschung sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften vor und während der Nazizeit. Das Thema "Raum" ist in letzter Zeit immer mehr in den Mittelpunkt der historischen Forschung gerückt; dabei wird der Raum, wie in dieser Studie auch, als komplexes kulturelles Konstrukt erkannt. Im Rahmen der Erforschung der Geschichte der interdisziplinären Raumforschung vor und während der NS-Zeit beschäftigt sich nun das hier vorgestellte Projekt im speziellen mit der Kartographie. Diese hat der geistes- und sozialwissenschaftlichen Raumforschung Basisdaten zur Verfügung gestellt, aber auch von dieser einen wesentlichen Einfluss selbst erfahren. Groß angelegte Kartenprojekte haben insbesondere während der NS-Zeit unter Obhut der "Südostforschung" ganz bewusst eine interdisziplinäre Ausrichtung erfahren; neben Geographen waren auch Ethnographen, Soziologen, Bodenkundler, Historiker, sowie auch wissenschaftliche Autodidakten daran beteiligt. In der Studie soll deshalb eine interdisziplinäre Herangehensweise zur Geltung kommen, in deren Rahmen Methoden der Geschichtswissenschaft, der allgemeinen Wissenschaftsgeschichte und der Geographie miteinander verbunden werden. Schwerpunkte der Studie sollen die Kontinuitäten und Wandlungen innerhalb der kartenproduzierenden Institutionen (staatliche Kartographie, Verlags- und Universitätskartographie) sowie die Gestaltungswandlungen der von 1918 bis 1945 hergestellten Karten selbst sein. Die forschungsleitende Hypothese ist, dass es mit der Übernahme der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich im Jahre 1938 weniger zu einer grundlegenden Wandlung innerhalb der österreichischen Kartographie gekommen ist, als zu einer Intensivierung vieler Tendenzen, die sich bereits vorher abgezeichnet haben und insbesondere zu einer bemerkenswerten Zunahme der vom Staat zur Verfügung gestellten humanen, materiellen und finanziellen Ressourcen für die Kartographie sowie für interdisziplinäre Regional- und Raumforschung. Geändert hat sich dabei das Verhältnis von Wissenschaft, Politik und Staat, wobei die Initiative eher von Wissenschaftlern wie dem Wiener Geographen Hugo Hassinger in Zusammenarbeit mit Verbündeten im Staat und in der NSDAP ausgegangen ist, so dass die Rede von einer einseitigen Indienstnahme der Wissenschaften durch die Politik hier wie in anderen Fällen in Frage gestellt werden muss. Inwiefern in diesem Fall einem der Kernprojekte des Nationalsozialismus - die Erringung der Herrschaft in Europa - mithilfe der Kartographie zugearbeitet wurde, und welche Folgen dies für die Qualität der kartographischen Arbeit hatte, sind weitere zentrale Fragestellungen der Projektarbeit.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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