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Franz Brentanos Erkenntnistheorie in seiner Wiener Periode

Franz Brentano´s Epistemology in the Vienna Period

Johannes Brandl (ORCID: 0000-0002-3842-7814)
  • Grant-DOI 10.55776/P19157
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2006
  • Projektende 31.01.2010
  • Bewilligungssumme 220.432 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Mathematik (10%); Philosophie, Ethik, Religion (90%)

Keywords

    Franz Brentano, Theory Of Judgment, Austrian Philosophy, Mediate And Immediate Knowledge, Epistemology, Induction And Probability

Abstract Endbericht

Das Projekt zielt darauf ab, erstmals eine eingehende Untersuchung von Brentanos erkenntnistheoretischen Auffassungen vorzulegen, so wie er sie zwischen 1880 und 1890 in seinem letzten Logik-Kurs (Nachlasssignatur EL 80) dargelegt hat. Im Rahmen dieser Untersuchung soll auch eine kritische Edition des Textes dieser Vorlesung vorgelegt werden. Darüber hinaus wird eine Würdigung der Bedeutung von Brentanos Logik-Vorlesung für die moderne Erkenntnistheorie vorgenommen sowie der Nachweis der vielfältigen Einflüsse erbracht, die Brentanos Logik-Vorlesungen auf die frühe Phase der österreichischen Philosophie ausübte. Das Projekt ist in all diesen Aspekten innovativ. Es berücksichtigt zum ersten Mal wesentliche Entwicklungen in Brentanos Logik-Vorlesungen und macht diese für den Leser auch nachvollziehbar. Es widmet sich spezifischen Fragen der Erkenntnistheorie, wie dem Problem der Induktion, die in der Brentano-Literatur bisher kaum Berücksichtigung gefunden haben. Und es verwendet bei der Edition die neuen Techniken und Prinzipien der Text Encoding Initiative, die inzwischen internationale Verbreitung gefunden haben. Die als unzuverlässig bekannte Edition von Teilen von Brentanos Logik-Vorlesung in dem von Franziska Meyer-Hillebrand edierten Band Die Lehre vom richtigen Urteil (1956) kann damit endlich als überholt gelten. Es wird gezeigt, warum Brentanos Logik-Vorlesung einen so zentralen Platz in seinem Werk einnimmt und von seinen Schülern (darunter Edmund Husserl, Alexius Meinong und Anton Marty) besonders geschätzt war. Brentano versteht unter "Logik" die Kunst des Urteilens, deren Ziel und Zweck es ist, uns zu korrekten Urteilen, d.h. zu Erkenntnissen, zu verhelfen. Aus diesem Grund finden sich die wesentlichen Teile seiner Erkenntnislehre in der Logik-Vorlesung. Dazu gehören seine Ansichten über die Bildung von Gedanken und deren Ausdruck in der Sprache, wobei er besonderen Wert legt auf die Unterscheidung zwischen Vorstellungen und Urteilen. Davon ausgehend behandelt Brentano dann die verschiedenen Typen von Erkenntnissen, allen voran die mittelbaren und die unmittelbaren Erkenntnisse. Die mittelbaren Erkenntnisse unterteilt Brentano in solche, die auf Deduktion, und solche, die auf Induktion beruhen. Da er sich bei den deduktiv gewonnenen Erkenntnissen auf seine Theorie stützt, gemäß der alle Urteile die Form von Existentialurteilen haben, unterscheidet sich seine Behandlung deduktiver Schlüsse wesentlich von traditionellen Erklärungen solcher Schlüsse. Bei der Analyse der mittelbaren Erkenntnisse untersucht Brentano das induktive Schließen aus der Sicht der Wahrscheinlichkeitstheorie. Diese Verbindung ist der vermutlich wichtigste Beitrag, den Brentano zur modernen Erkenntnistheorie geleistet hat. Deshalb wird diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Das Projekt zielt darauf ab, erstmals eine eingehende Untersuchung von Brentanos erkenntnistheoretischen Auffassungen vorzulegen, so wie er sie zwischen 1880 und 1890 in seinem letzten Logik-Kurs (Nachlasssignatur EL 80) dargelegt hat. Im Rahmen dieser Untersuchung soll auch eine kritische Edition des Textes dieser Vorlesung vorgelegt werden. Darüber hinaus wird eine Würdigung der Bedeutung von Brentanos Logik-Vorlesung für die moderne Erkenntnistheorie vorgenommen sowie der Nachweis der vielfältigen Einflüsse erbracht, die Brentanos Logik-Vorlesungen auf die frühe Phase der österreichischen Philosophie ausübte. Das Projekt ist in all diesen Aspekten innovativ. Es berücksichtigt zum ersten Mal wesentliche Entwicklungen in Brentanos Logik-Vorlesungen und macht diese für den Leser auch nachvollziehbar. Es widmet sich spezifischen Fragen der Erkenntnistheorie, wie dem Problem der Induktion, die in der Brentano-Literatur bisher kaum Berücksichtigung gefunden haben. Und es verwendet bei der Edition die neuen Techniken und Prinzipien der Text Encoding Initiative, die inzwischen internationale Verbreitung gefunden haben. Die als unzuverlässig bekannte Edition von Teilen von Brentanos Logik-Vorlesung in dem von Franziska Meyer-Hillebrand edierten Band Die Lehre vom richtigen Urteil (1956) kann damit endlich als überholt gelten. Es wird gezeigt, warum Brentanos Logik-Vorlesung einen so zentralen Platz in seinem Werk einnimmt und von seinen Schülern (darunter Edmund Husserl, Alexius Meinong und Anton Marty) besonders geschätzt war. Brentano versteht unter "Logik" die Kunst des Urteilens, deren Ziel und Zweck es ist, uns zu korrekten Urteilen, d.h. zu Erkenntnissen, zu verhelfen. Aus diesem Grund finden sich die wesentlichen Teile seiner Erkenntnislehre in der Logik-Vorlesung. Dazu gehören seine Ansichten über die Bildung von Gedanken und deren Ausdruck in der Sprache, wobei er besonderen Wert legt auf die Unterscheidung zwischen Vorstellungen und Urteilen. Davon ausgehend behandelt Brentano dann die verschiedenen Typen von Erkenntnissen, allen voran die mittelbaren und die unmittelbaren Erkenntnisse. Die mittelbaren Erkenntnisse unterteilt Brentano in solche, die auf Deduktion, und solche, die auf Induktion beruhen. Da er sich bei den deduktiv gewonnenen Erkenntnissen auf seine Theorie stützt, gemäß der alle Urteile die Form von Existentialurteilen haben, unterscheidet sich seine Behandlung deduktiver Schlüsse wesentlich von traditionellen Erklärungen solcher Schlüsse. Bei der Analyse der mittelbaren Erkenntnisse untersucht Brentano das induktive Schließen aus der Sicht der Wahrscheinlichkeitstheorie. Diese Verbindung ist der vermutlich wichtigste Beitrag, den Brentano zur modernen Erkenntnistheorie geleistet hat. Deshalb wird diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 25%
  • Universität Salzburg - 75%
Nationale Projektbeteiligte
  • Alfred Schramm, Universität Graz , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Immanent and Real States of Affairs in Husserl’s Early Theory of Judgement: Reflections on Manuscripts from 1893/1894 and Their Background in the Logic of Brentano and Stumpf
    DOI 10.1007/978-94-007-5137-8_9
    Typ Book Chapter
    Autor Rollinger R
    Verlag Springer Nature
    Seiten 133-150

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