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Konstruktion von Chimera Baeyer-Villiger Biokatalysatoren

Designing Chimera Baeyer-Villiger Biooxidation Catalysts

Marko D. Mihovilovic (ORCID: 0000-0002-5438-8368)
  • Grant-DOI 10.55776/P18945
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.08.2006
  • Projektende 14.08.2010
  • Bewilligungssumme 282.860 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (50%); Chemie (50%)

Keywords

    Biocatalysis, Thermostability, Enzyme Modification, Asymmetric Synthesis, Gene Shuffling

Abstract Endbericht

Oxygenasen katalysieren die chemo-, regio- und stereoselektive Inkorporation von molekularem Sauerstoff in organische Moleküle. Bedingt durch die Natur des Oxidationsmittels (O2 ) sowie die Abbaubarkeit von Enzymkatalysatoren repräsentiert dieser Ansatz eine grüne und nachhaltige Methodik für umweltfreundliche Oxidationsreaktionen. Die stereoselektive Baeyer-Villiger Oxidation von Ketonen zu den entsprechenden Lactonen ist ein prominentes Beispiel für die Überlegenheit von Enzymen als Katalysatorsysteme gegenüber artifiziellen Organometall-Katalysatoren, v.a. hinsichtlich ihrer Selektivität. Allerdings haben die Abhängigkeit von Kofaktoren und deren Recyclierung sowie die geringe Stabilität von Baeyer-Villiger Monooxygenasen (BVMOs) bislang eine weitere Verbreitung unter Synthesechemikern verhindert. Kürzlich konnten wir zeigen, dass Ganz-Zell-katalysierte Baeyer-Villiger Biooxidationen mit Hilfe rekombinanter Organismen durchgeführt werden können. Derartige mikrobilelle Expressionsstämme für die benötigten Enzyme sind einfach in der Handhabung und erlauben die Synthese chiraler Lactone als Schlüsselintermediate bei der Darstellung von Naturprodukten und bioaktiven Verbindungen im Gramm-Maßstab im Labor. Ziel dieses Projektes ist es, das letzte Hauptproblem bei der Anwendung von BVMOs im Routinelaborbetrieb durch die Entwicklung thermostabiler Chimera-Enzyme zu lösen. Derartige -BVMOs sollen aus der Verbindung eines thermostabilen Enzyms aus einem moderat thermophilen Organismus (PAMO) mit BVMOs bakteriellen Ursprungs hervorgehen. Da PAMO selbst lediglich ein sehr enges Substratprofil zeigt wodurch es zu einem ungeeigneten Kandidaten für einen umfassend anwendbaren Katalysator wird versprechen zahlreiche andere BVMOs mit breiter und gut beschriebener Substratakzeptanz höhere Erfolgsaussichten, v.a. da diese Enzyme auch die Darstellung enantiokomplementärer Produkte erlauben. Durch die Kombination von PAMO und bakteriellen BVMOs als Elterngeneration sollen neue -BVMOs entstehen, aus welchen in Hochdurchsatzverfahren mittels Fluorescenztests Kandidaten mit den gewünschten Eigenschaften ausgewählt werden. In einer zweiten Phase werden diese neuen Biokatalysatoren durch den Einsatz von Zufallsund rationaler Verfahren aus der Molekularbiologie weiter optimiert werden. Am Ende dieses Prozesses steht eine Palette von -BVMOs, welche die gewünschte breite ubstratakzeptanz und Selektivität mit verbesserter Thermostabilität verknüpfen. Dies wird zur Etablierung der chiralen Baeyer-Villiger Biooxidation als Methode in der enantioselectiven Synthese beitragen. Darüber hinaus können weitere Rückschlüsse auf jene Enzymregionen gezogen werden, die generell wesentlichen Beitrag an der Effizienz dieser Biocatalysatoren haben, und somit unser Verständnis dieser faszinierenden Enzymfamilie vertieft werden.

Biokatalyse bietet eine umweltverträgliche Alternative für "grüne" Oxidationsprozesse aufgrund der biologischen Verfügbarkeit und Abbaubarkeit der beteiligten Katalysatoren (Enzyme, Mikroorganismen). Biooxygenierungsreaktionen sind besonders wertvoll, zumal molekularer Sauerstoff als primäres Oxydans eingesetzt wird, welches leicht verfügbar und auch ökonomisch attraktiv ist. Allerdings stellt die geringe Stabilität von Oxygenasen unter Prozessbedingungen zusammen mit der Notwendigkeit, die biokatalytische Aktivität ständig an neue Substrate anpassen zu müssen, eine wesentliche Limitierung im Einsatz dieser Enzyme dar. Dieses Projekt zielte daher auf die Entwicklung von Lösungsstrategien für diese Schlüsselaspekte anhand der Untergruppen von Baeyer-Villiger Monooxygenasen (BVMOs), welche die namensgebende Reaktion in hoher Chemo-, Regio- und Stereoselektivität erlauben. Erfolge hinsichtlich einer möglichst vielseitigen Anwendbarkeit von BVMOs in der organischen Synthesechemie wurden in folgenden Bereichen erzielt: (i) Signifikante Verbesserung der Lager- und Reaktionsstabilität von BVMOs exemplarisch dargelegt an einem Modellvertreter. Dieser Projektteil erforderte tiefgreifende Veränderungen der Proteinstruktur sowie die Entwicklung von zuverlässigen Testmethoden. (ii) Erstellung von Substratprofilen für neue Wild-typ-Enzyme und Mutanten Bibliotheken zur Identifikation neuartiger Umsetzungen hinsichtlich Substratakzeptanz und Regioselektivität (insbes. anhand von bislang vernachlässigten Substratgruppen). (iii) Anwendung von BVMOs in neuartigen Biotransformationen in der Darstellung von neuen chiralen Bausteinen und Produkten. Eine Hauptstoßrichtigung des Projektes zielte auf die Identifikation von Schlüsselstrukturelementen des Peptidgerüstes zur Verbesserungen der thermischen Stabilität. Mehrere Ansätze wurden hierbei untersucht und schließlich führte eine wissensbasierte Strategie unter Nutzung von Konsenssequenzbereichen und Strukturinformationen aus Röntgendiffraktion zum Erfolg. Dieser Projektabschnitt erforderte darüber hinaus die Entwicklung und Validierung von geeigneten Testungsverfahren für das Enzym-Engineering. In einer parallelen Forschungsausrichtung wurden Anwendungen von Wild-typ und genetisch modifizierten BVMOs untersucht. Umfangreiche Substrateprofile von zwei neuen Wild-type BVMOs wurden erstellt und vergleichende Screenings hinsichtlich Stereoselektivität von zwei Mutantenbibliotheken wurden durchgeführt. Zusätzlich konnten zwei neue Anwendungsbereiche von BVMOs in der Synthesechemie erarbeitet werden, wonach ein neuartiger Zugang zu Duftstoffen sowie zu ß-Aminosäuren als wertvolle Zwischenstufen für pharmazeutische Produkte gelang.

Forschungsstätte(n)
  • Technische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 261 Zitationen
  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2018
    Titel Novel concurrent redox cascades of (R)- and (S)-carvones enables access to carvo-lactones with distinct regio- and enantioselectivity
    DOI 10.1016/j.tet.2018.11.005
    Typ Journal Article
    Autor Iqbal N
    Journal Tetrahedron
    Seiten 7389-7394
  • 2012
    Titel Quantitative Comparison of Chiral Catalysts Selectivity and Performance: A Generic Concept Illustrated with Cyclododecanone Monooxygenase as Baeyer–Villiger Biocatalyst
    DOI 10.1002/adsc.201200453
    Typ Journal Article
    Autor Fink M
    Journal Advanced Synthesis & Catalysis
    Seiten 3491-3500
  • 2008
    Titel Biocatalyst assessment of recombinant whole-cells expressing the Baeyer-Villiger monooxygenase from Xanthobacter sp. ZL5
    DOI 10.1016/j.molcatb.2007.09.001
    Typ Journal Article
    Autor Rial D
    Journal Journal of Molecular Catalysis B: Enzymatic
    Seiten 61-68
  • 2008
    Titel Stereoselective Desymmetrizations by Recombinant Whole Cells Expressing the Baeyer–Villiger Monooxygenase from Xanthobacter sp. ZL5: A New Biocatalyst Accepting Structurally Demanding Substrates
    DOI 10.1002/ejoc.200700872
    Typ Journal Article
    Autor Rial D
    Journal European Journal of Organic Chemistry
    Seiten 1203-1213
  • 2010
    Titel Durch Nutzen der Regioselektivität von Baeyer-Villiger- Monooxygenasen zu ß-Aminosäuren und ß-Aminoalkoholen
    DOI 10.1002/ange.201000511
    Typ Journal Article
    Autor Rehdorf J
    Journal Angewandte Chemie
    Seiten 4609-4611
  • 2010
    Titel Exploiting the Regioselectivity of Baeyer–Villiger Monooxygenases for the Formation of ß-Amino Acids and ß-Amino Alcohols
    DOI 10.1002/anie.201000511
    Typ Journal Article
    Autor Rehdorf J
    Journal Angewandte Chemie International Edition
    Seiten 4506-4508
  • 2010
    Titel Enzymatic Synthesis of Enantiomerically Pure ß-Amino Ketones, ß-Amino Esters, and ß-Amino Alcohols with Baeyer–Villiger Monooxygenases
    DOI 10.1002/chem.201001480
    Typ Journal Article
    Autor Rehdorf J
    Journal Chemistry – A European Journal
    Seiten 9525-9535

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