Papyrologischer Kommentar zum 1. und 2. Thessalonikerbrief
Papyrological Commentary on First and Second Thessalonians
Wissenschaftsdisziplinen
Geschichte, Archäologie (50%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)
Keywords
-
Thessalonischerbriefe,
Paulus,
Papyri,
Vereine,
Pseudepigraphie,
Sozialgeschichte
Das Forschungsprojekt "Papyrologischer Kommentar zum 1. und 2. Thessalonikerbrief" hat sich zur Aufgabe gestellt, weltweit veröffentlichte Papyri und Ostraka nach ihrem Vergleichswert für die beiden neutestamentlichen Briefe zu prüfen und auszuwerten. Mit dem Vorhaben wird insofern wissenschaftliches Neuland betreten, als dokumentarische Papyri und Ostraka im Hinblick auf die beiden Thessalonikerbriefe gesichtet, ausgewertet und kommentiert werden sollen, um so auf dem Hintergrund der Papyri die Sprache, die Textsorten, die Themen, die zeitgeschichtliche und soziale Situation eingehend zu beleuchten und - teilweise neu - zu kommentieren. Der Papyrologische Kommentar stellt somit eine wichtige Ergänzung zu traditionellen bibelwissenschaftlichen Kommentaren dar. Es geht uns um eine Analyse verschiedener Typen von vergleichbaren Texten und Aspekten, um jenes dokumentarische Material darzubieten und zu kommentieren, das zu den Thessalonikerbriefen, ihren Textsorten, Formeln, inhaltlichen Zusammenhängen und grammatikalischen Eigenheiten als paralleles Material angesehen werden kann. Das Ziel dieses Projektes ist ein fortlaufender und vollständiger Kommentar zu den beiden neutestamentlichen Briefen auf dieser Grundlage. Außerdem soll für jeden der beiden Briefe ein spezifischer Aspekt ausführlich behandelt werden, und zwar ebenfalls auf der Grundlage dokumentarischer Papyri und Ostraka: für den 1. Thessalonikerbrief, den die moderne Forschung übereinstimmend als den ältesten Brief des Paulus von Tarsus sieht und somit als ältestes Schreiben des Neuen Testaments, ist dies der Einfluss griechisch-römischer Vereine auf die Strukturen frühchristlicher Gemeinden; für den 2. Thessalonikerbrief, der einem Schüler des Paulus zugeschrieben wird, soll erstmals anhand der zahlreichen Papyrusarchive untersucht werden, ob sich eindeutige stilistische Kriterien erheben lassen, aufgrund derer ein bestimmter Brief einem bestimmten Verfasser zugeschrieben oder abgesprochen werden kann (Thema Pseudepigraphie).
Das Forschungsprojekt "Papyrologischer Kommentar zum 1. und 2. Thessalonikerbrief" hat sich zur Aufgabe gestellt, weltweit veröffentlichte Papyri und Ostraka nach ihrem Vergleichswert für die beiden neutestamentlichen Briefe zu prüfen und auszuwerten. Mit dem Vorhaben wird insofern wissenschaftliches Neuland betreten, als dokumentarische Papyri und Ostraka im Hinblick auf die beiden Thessalonikerbriefe gesichtet, ausgewertet und kommentiert werden sollen, um so auf dem Hintergrund der Papyri die Sprache, die Textsorten, die Themen, die zeitgeschichtliche und soziale Situation eingehend zu beleuchten und - teilweise neu - zu kommentieren. Der Papyrologische Kommentar stellt somit eine wichtige Ergänzung zu traditionellen bibelwissenschaftlichen Kommentaren dar. Es geht uns um eine Analyse verschiedener Typen von vergleichbaren Texten und Aspekten, um jenes dokumentarische Material darzubieten und zu kommentieren, das zu den Thessalonikerbriefen, ihren Textsorten, Formeln, inhaltlichen Zusammenhängen und grammatikalischen Eigenheiten als paralleles Material angesehen werden kann. Das Ziel dieses Projektes ist ein fortlaufender und vollständiger Kommentar zu den beiden neutestamentlichen Briefen auf dieser Grundlage. Außerdem soll für jeden der beiden Briefe ein spezifischer Aspekt ausführlich behandelt werden, und zwar ebenfalls auf der Grundlage dokumentarischer Papyri und Ostraka: für den 1. Thessalonikerbrief, den die moderne Forschung übereinstimmend als den ältesten Brief des Paulus von Tarsus sieht und somit als ältestes Schreiben des Neuen Testaments, ist dies der Einfluss griechisch-römischer Vereine auf die Strukturen frühchristlicher Gemeinden; für den 2. Thessalonikerbrief, der einem Schüler des Paulus zugeschrieben wird, soll erstmals anhand der zahlreichen Papyrusarchive untersucht werden, ob sich eindeutige stilistische Kriterien erheben lassen, aufgrund derer ein bestimmter Brief einem bestimmten Verfasser zugeschrieben oder abgesprochen werden kann (Thema Pseudepigraphie).
- Universität Salzburg - 100%