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Kunst gegen Gewalt

Art against Violence

Erika Thurner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17272
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2004
  • Projektende 31.07.2006
  • Bewilligungssumme 77.049 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Philosophie, Ethik, Religion (20%); Politikwissenschaften (70%)

Keywords

    Political Theory of the Arts, Art and political culture and ethics, Art and Violence, Art and political activity, Art critical conflict and peace studies, Art and epistemology

Abstract Endbericht

`Kunst gegen Gewalt` ist eines der Slogans, welches international arbeitende KünstlerInnenkollektive im Jahr 2002 verwendeten, um mit Hilfe ihrer Künste weltweit auf physische, strukturelle und kulturelle Gewalt aufmerksam zu machen. Diese Tatsache wirft insbesondere für die Politikwissenschaft eine Reihe von Fragen auf, die im vorliegenden Projekt aus einer gender Perspektive entfaltet, systematisiert und beantwortet werden sollen. In diesem Projekt wird erstmals versucht, die Philosophie der Kunst und des Lebens, der amerikanischen Philosophin Susanne K. Langer für eine politische Theorie der Künste fruchtbar zu machen. Dazu wird mindestens in zweifacher Weise wissenschaftliches Neuland betreten. Ein erstes Novum besteht darin, dass durch die zentrale These Langers, nämlich dass alle Künste artikulierte Präsentationen innerer - auf Erfahrung und konkretem Erleben aufbauender - subjektiver Erkenntnis darstellen, den Künsten ein inhärenter erkenntnistheoretischer Charakter zugesprochen wird. Dadurch kann (kulturelle) Semantik auch jenseits von Sprache und Wissenschaften in allen lebensweltlichen Artikulations- bzw. Repräsentationsformen, wie es etwa die Künste darstellen, gedacht werden. Ein zweites Novum besteht darin, dass es in der rezenten Forschung noch keine systematische Thematisierung einer `Philosophie der Künste` aus der Perspektive der politischen Philosophie gibt. Der theoretische Teil des Projekts wird durch einen empirischen Teil abgesichert. Fünf KünstlerInnenkollektive aus unterschiedlichen ethnischen, kulturellen, sozialen und religiösen Kontexten, welche international arbeiten und durch ihre Künste politische Inhalte transportieren, beteiligen sich am Projekt. Die Interviews fokussieren folgende Themenbereiche: (A) Die Künste als Medium der Vermittlung von sinnlich-emotionalem `intuitivem Wissen`. (B) Die Künste als ein Medium der Reflexion von Gewalterfahrungen und einer damit verbundenen Kultivierung von Gefühlen, respektive von subjektiven ethischen Haltungen. (C) Die Künste als Instrument der Förderung politischer Aktivitäten gegen alle Formen von Gewalt, insbesondere der Gewalt an Frauen. Das Ziel des Projekts ist die Formulierung der Grundlagen für eine politische Theorie der Künste. Mit Hilfe dieser Theorie soll die Bedeutung der Künste für Gender studies, Friedens- und Konfliktforschung, Entwicklungspolitik, Menschenrechtsforschung und internationale Politik hervorgehoben werden. Die Ergebnisse der Empirie sollen zeigen wie die Künste in den genannten Bereichen, für politische Aktivitäten von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), verwendet werden können.

Das Forschungsprojekt "Kunst gegen Gewalt" hatte zum Ziel, eine erste Grundlage für eine neue, geschlechtersensible und politische Theorie der Künste zu schreiben. Dies ist insofern gelungen, als erstmals die Kunstphilosophie der US-amerikanischen Philosophin Susanne K. Langer und deren Theorie des Lebendigen und des Geistes mit der politischen Philosophie von Hannah Arendt verbunden wurde. Beide Theorien, die keinen geschlechterspezifischen Ansatz kennen, wurden aus dieser Perspektive gelesen und entsprechend erweitert. Die daraus entstandene Grundlage für eine neue, geschlechtersensible Theorie der Künste grenzt sich explizit von der als patriarchal definierten Kunst und Ästhetik der abendländischen Mainstream-Philosophie ab, wie wir sie seit der griechischen Antike (Platon und Aristoteles) kennen. Einerseits kennt die Kunstkreation und -artikulation (in der hier vorgestellten Begriffsdefinition) kein a priori vorgegebenes Geschlecht (sie ist also weder essentialistisch noch biologistisch zu deuten). Andererseits umfasst Ästhetik alle drei Bereiche der klassischen Philosophie: Ontologie, Erkenntnistheorie und Ethik. Dies deshalb, da Kunst und Ästhetik hier (in Anlehnung an Susanne K. Langer) als ein logischer Ausdruck der "Morphologie der Gefühle" interpretiert werden, deren Implikationen für alle drei Bereiche fundamental sind. Langers neu etablierter Begriff der "psychischen Phase", die sie anhand der "Morphologie der Gefühle", artikuliert in den Künsten, zu beweisen sucht, überwindet die Leib-Seele Dualität. Sie schafft die Basis für eine neue Theorie der Erkenntnis in der Verstand und Gefühl nicht mehr hierarchisiert und normativ gewertet sind, sondern äquivalent zueinander stehen. Betrachtet man diesen Ansatz aus der Geschlechterperspektive, ist Langers Theorie revolutionär. Sie transzendiert die Geschlechterfrage insofern, als letztere für die Entwicklung von kognitiven und emotiven, d.h. mentalen Fähigkeiten gänzlich unrelevant wird. Womit alle realpolitischen Konsequenzen dieser, insbesondere noch für die Gefühle gültigen, Annahme ad absurdum geführt sind. Auf ihre kunsttheoretischen Erkenntnisse aufbauend entwickelt Langer ihre "aktdynamische Theorie des Lebendigen und des Geistes" deren Prinzipien in diesem Projekt mit der politischen Philosophie Hannah Arendts verglichen werden. Auf faszinierende Weise schreibt Arendt, z.B. in ihren Begriffen der Natalität, Performativität, Spontaneität, Pluralität oder Freiheit, Langers aktdynamische Prinzipien für die politische Theorie fort. Arendts primär "geschlechtsneutrale" Begriffsdefinitionen bestätigen sich wiederum in der feministischen Kunsttheorie und -praxis des 20. Jahrhunderts. Womit der wichtige (politische) Stellenwert der Künste nicht nur (a) als Seismograph gesellschaftspolitischer Zustände, sondern auch (b) als eigenständige Form der Erkenntnis und (c) als Grundlage für eine neue politische Anthropologie und einer darauf aufbauenden Ethik bestätigt wird.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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