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Mittelalterliche Glasmalerei - Corpus Vitrearum

Medieval Stained Glass - Corpus Vitrearum

Elisabeth Oberhaidacher (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17210
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2004
  • Projektende 30.06.2006
  • Bewilligungssumme 148.522 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Kunstwissenschaften (90%)

Keywords

    Mittelalterliche Monumentalmalerei, Erhaltungsprobleme, Mittelalterliche Glasmalerei, Kunst - Mittelalter

Abstract Endbericht

Das Projekt ist der Erforschung der mittelalterlichen Glasmalerei in Österreich gewidmet (und setzt das Vorprojekt FWF P 15254 fort). Es handelt sich dabei um die Erfassung und kunstwissenschaftliche Bearbeitung großer Bestände kaum bekannter, dessenungeachtet bedeutender Kunstwerke des Mittelalters. Das Projekt ist Teil des internationalen Forschungsvorhabens "Corpus Vitrearum Medii Aevi", an dem 14 Länder unter dem Patronat der Union Academique Internationale beteiligt sind. Es ist ein Projekt kunsthistorischer Grundlagenforschung zur wissenschaftlichen Dokumentation und Publikation dieser Kunstgattung. In Österreich sind über 3.500 Glasgemälde vom 12. bis in das frühe 16. Jahrhundert von der Ausstattung romanischer und gotischer Sakral- und Profanbauten als kostbare Reste monumentaler Bildkunst erhalten geblieben. Vielfältige kunsthistorisch und ikonographisch interessante Programme und Darstellungen geben Aufschluß über geistige und religiöse Botschaften mittelalterlicher Bilderwelten im Kontext ihres politischen und ökonomischen Umfeldes. Es lag und liegt an den Schwierigkeiten der Zugänglichkeit und der fotografischen Dokumentationsprobleme, dass die Glasmalerei bis heute zu den wenig erforschten Bereichen mittelalterlicher Kunst gehört. Sie ist daher ein Desideratum der Mittelalterforschung. Für die Kunstgeschichte steht insbesondere auch ihre Bedeutung für die Erkenntnis des Stellenwertes der Farbe im Zusammenhang von Bildkunst und Architektur im Mittelpunkt, ein noch weithin offenes Kapitel der Forschung. Sehr wichtig für die Beurteilung des Projektes ist das Faktum, dass die mittelalterliche Glasmalerei heute eine außerordentlich gefährdete Kunstgattung darstellt. Dies deshalb, weil die aktuelle Schadstoffbelastung der Atmosphäre den Verfallsprozeß der Substanz des mittelalterlichen Glases in den letzten Jahrzehnten drastisch verschärft hat und die Kunstwerke dadurch rapide zerstört wurden. Konservierungsmaßnahmen können den Verfall verzögern, aber nicht aufhalten. Die kunsthistorische Dokumentation der noch existierenden Bestände mittelalterlicher Glasgemälde ist daher ein dringendes Desideratum der Forschung. Die Existenzsituation der Kunstwerke macht sie unaufschiebbar.

Als Abschluss des Projektes "Mittelalterliche Glasmalerei - Corpus Vitrearum", das von Mai 2004 bis April 2005 unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Ernst Bacher und von Mai 2005 bis April 2006 unter der Leitung von HR Dr. Elisabeth Oberhaidacher gemeinsam mit den Projektmitarbeitern Mag. Christina Wolf und Mag. Dr. Günther Buchinger durchgeführt wurde, liegen folgende Ergebnisse vor. Ziel des Projektes war die Erfassung und wissenschaftliche Bearbeitung der mittelalterlichen Glasmalerei im Bundesland Steiermark. Ähnlich wie bereits im Vorgängerprojekt 15254-G06, das die wissenschaftliche Bearbeitung der mittelalterlichen Glasmalerei in den Bundesländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg zum Ziel hatte, erbrachte auch bei diesem Projekt die systematische Feldarbeit zur Erfassung aller überlieferten Glasgemälde eine wesentliche Vergrößerung des Bestandes. Statt der bisher bekannten 240 Glasgemälde an 25 Standorten in der Steiermark, sind es nunmehr insgesamt 528 Glasgemälde an 46 Standorten. Alle Glasgemälde wurden in situ bearbeitet und fotografiert. Von jeder Scheibe wurde ein detaillierter Befund des Erhaltungszustandes erstellt. Von den Kirchen wurden Grundrisse und Fensterabwicklungen sowie Detailpläne aufgenommen und gezeichnet. Die historische und kunsthistorische Dokumentation umfasste Fragen der Rekonstruktion, der ursprünglichen Ausstattungsprogramme, stilistische Analysen der Malereien im Kontext der Architektur, Fragen der historischen Voraussetzungen und Stifter sowie der kunst- und kulturgeschichtlichen Zusammenhänge. Das Ergebnis der Arbeit umfasst wesentliche neue Erkenntnisse zum Bild mittelalterlicher Werkstättenzusammenhänge im Alpenraum, wo im Blickwinkel kunsthistorischer Forschung bedeutende Glasgemälde-Bestände über drei Jahrhunderte, von der Spätromanik (zweite Hälfte 13. Jahrhundert), über den späten Zackenstil (die Bestände von St. Walpurgis bei St. Michael etwa erweitern diese wichtige frühgotische Phase der gesamten alpenländischen Malerei wesentlich) und das 14. Jahrhundert ("Erste Judenburger Werkstätte") bis zur zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts vorliegen. Der quantitative Schwerpunkt ist in der Zeit um 1400 anzusetzen. An 20 Standorten sind inklusive des bereits von Ernst Bacher publizierten Bestandes in Straßengel mehr als 300 Glasgemälde aus diesem Zeitraum erhalten geblieben (etwa die herausragenden Werke der höfischen "Herzogswerkstatt" in St. Erhard in der Breitenau). Zu den weiteren wichtigen steirischen Ateliers zu Beginn des 15. Jahrhunderts gehören sowohl die, welche im Umkreis beziehungsweise in der Nachfolge des pictor Johannes aus Stift Rein tätig waren, als auch jene, die die Glasgemälde in der Waasenkirche in Leoben schufen. Gemeinsam mit den Werken in der Magdalenenkirche von Judenburg illustrieren sie den Umfang und die Breite der Produktion etwa zeitgleich arbeitender Glasmalerei-Ateliers. In einigen Fällen sind diese in unmittelbarem Zusammenhang mit Werken der Wandmalerei zu sehen, ein Aspekt der im weiteren für die noch offenen Fragen mittelalterlicher Werkstattpraktiken und die Zusammenhänge von regionalen Kunstlandschaften auszuwerten sein wird. Die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes, die nach Abschluss der Arbeiten im Band V (Steiermark, II. Teil) des Corpus Vitrearum Medii Aevi zusammengefasst werden, können als wichtige Ergänzung zu dem bereits mit den Mitteln des FWF publizierten Bandes des Corpus der mittelalterlichen Wandmalerei in der Steiermark angesehen werden. Gleichzeitig liegt damit ein weiterer wichtiger Beitrag Österreichs im Rahmen des internationalen Forschungsvorhaben Corpus Vitrearum Medii Aevi (CVMA) vor, der die Kunst- und Kulturgeschichte, Ikonographie und Stilgeschichte dieses Landes vervollständigt.

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