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Merkmalslernen bei Tauben

Feature learning in pigeons

Ludwig Huber (ORCID: 0000-0002-0217-136X)
  • Grant-DOI 10.55776/P17157
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2004
  • Projektende 30.06.2006
  • Bewilligungssumme 208.040 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (50%); Psychologie (50%)

Keywords

    Categorization, Features, Object recognition, Perception, Cognition, Pigeon

Abstract Endbericht

Kategorisierung ist zweifellos eine der grundlegendsten Errungenschaften der kognitiven Evolution. Man kann sie als Schnittstelle zwischen Wahrnehmung und Kognition ansehen, weil sie einen Prozess darstellt, durch den wir Objekte und Ereignisse als bedeutungsvolle Entitäten der visuellen Welt erkennen. In diesem Projekt wollen wir die Fähigkeiten von Tauben, die visuelle Welt zu kategorisieren, weiter erforschen. Genauer gesagt, wollen wir versuchen, weitere empirische Belege für unsere unlängst vorgeschlagene Modifizierte Merkmalstheorie der Kategorisierung (Huber & Aust, 2003) zu finden. Dieses Modell basiert auf einer zehnjährigen Forschungsarbeit in unserem Taubenlabor, in deren Verlauf wir mehr und mehr Beweise für die rasche und flexible Verwendung von kategoriespezifischen Merkmalen zur Lösung komplexer, natürlicher Kategorisierungsaufgaben bei Tauben gefunden haben. Indirekte Unterstützung erhält diese merkmalsbasierte Kategorisierung durch kognitive neurowissenschaftliche Untersuchungen bei Affen und Menschen, sowie durch Computermodelle von Wahrnehmung und Kognition. In diesem Projekt wollen wir unsere Forschung fortsetzen, indem wir untersuchen, ob Merkmalslernen, im Gegensatz zum reinen Erinnern von Klassenvertretern oder der Bildung abstrakter Repräsentationen, auch an extrem schneller Kategorisierung, an blickwinkelunabhängigem Wiedererkennen, an der Kategorisierung prototypischer Klassen und am 2D-3D-Transfer beteiligt ist. Weiters wollen wir die Rolle von Vorerfahrung mit Menschen in einer "Person-anwesend/Person-abwesend"-Kategorisierung untersuchen. Diese Aufgabe wurde vor rund 40 Jahren als Beweis für visuelle Kategorisierung bei Tauben herangezogen. Der Langzeiterfahrung, die eine Taube während ihres Lebens sammelt, wurde in psychologischen Labors nur wenig Aufmerksamkeit zuteil. In diesem Projekt werden wir nicht nur, wie schon Herrnstein vor vielen Jahren, die Rolle von Langzeiterfahrung indirekt mittels künstlicher Bildklassen (Fisch/Nicht-Fisch) untersuchen, sondern auch direkt, indem wir die visuelle Erfahrung von Tauben mit den Zielobjekten (Menschen) einer später präsentierten Kategorisierungsaufgabe kontrollieren. Die Leistung von derart "eingeschränkten" Tauben bei dieser Aufgabe kann dann mit jener von Tauben verglichen werden, die normalen visuellen Kontakt mit Menschen hatten, nämlich Tierpflegern und Experimentatoren.

In diesem Projekt haben wir die Fähigkeit von Tauben, die sie umgebende visuelle Welt zu kategorisieren, weiter erforscht. Diese Fähigkeit der Kategorisierung ist zweifellos eine ganz zentrale, grundlegende Errungenschaft der kognitiven Evolution der Lebewesen. Man kann sie deshalb als Schnittstelle zwischen Wahrnehmung und Kognition auffassen, weil sie einen Prozess darstellt, durch den wir Objekte und Ereignisse als bedeutungsvolle Entitäten der visuellen Welt erkennen. Im Verlaufe dieses Projektes konnten wir nun weitere empirische Belege für die von uns unlängst vorgeschlagene "Modifizierte Merkmalstheorie" der Kategorisierung bei Tauben (Huber & Aust, 2006) finden. Die Grundlage für dieses kognitionswissenschaftliche Modell stellt eine mittlerweile mehr als zwölfjährige experimentelle Forschungsarbeit in unserem Taubenlabor dar, in deren Verlauf wir mehr und mehr Beweise für die bemerkenswert rasche und flexible Verwendung von kategoriespezifischen Merkmalen zur erfolgreichen Lösung komplexer, natürlicher Kategorisierungsaufgaben bei Tauben gefunden haben. Wie es nun scheint, reicht diese kognitive Verwendung von Merkmalen aus zweidimensionalen Bildern bemerkenswerter Weise sogar soweit, dass Tauben etwa in zweidimensionalen Bildern (d.h., vom Computer generierten Gesichtsmodellen) von Menschen tatsächlich eine Art Repräsentation dreidimensionaler Objekte (nämlich von Menschen) erkennen können; sie scheinen also wirklich "Menschen" auf dem Bildschirm zu erkennen. Dieses Projekt hat nicht zuletzt auch unser methodisches Instrumentarium erweitert. Es ermöglichte die Entwicklung (i) eines umfassenden Computer-Programms ("CognitionLab") für das Trainieren und Testen von Tauben und anderen Tieren im Forschungslabor, (ii) einer neuartigen Futtermaschine für Tauben ("GrainLifter"), und (iii) die Errichtung einer speziellen, weltweit einzigartigen Tauben-Versuchsanlage, mit deren Hilfe die visuelle Erfahrung (beispielsweise mit Menschen) von heranwachsenden Tauben spezifisch "eingeschränkt" werden kann. So werden wir in zukünftigen Projekten durch den Vergleich "erfahrungseingeschränkter" und weniger bzw. überhaupt nicht "erfahrungs-eingeschränkter" Tauben gezielt und systematisch untersuchen können, welche Rolle die bisherige visuelle Erfahrung bei diesen Kategorisierungsleistungen spielt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 39 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel The Vienna comparative cognition technology (VCCT): An innovative operant conditioning system for various species and experimental procedures
    DOI 10.3758/s13428-012-0198-9
    Typ Journal Article
    Autor Steurer M
    Journal Behavior Research Methods
    Seiten 909-918
    Link Publikation

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