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Zelluläre Detoxifikation von Fusarium-Mykotoxinen

Cellular detoxification of Fusarium mycotoxins

Rosa Lemmens-Gruber (ORCID: 0000-0002-4817-6748)
  • Grant-DOI 10.55776/P17089
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2004
  • Projektende 31.07.2007
  • Bewilligungssumme 127.197 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (10%); Gesundheitswissenschaften (20%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (70%)

Keywords

    Mycotoxins, ABC-transporter, Cytotoxicity, Chemoresistance, Resensitisation, Fusarium secondary metabolites

Abstract Endbericht

Die Kontamination von Getreide und deren Produkten mit verschiedenen Fusarium-Spezies ist ein weltweites Problem. Einige der sekundären Fusarium-Stoffwechselprodukte können bei Tier und Mensch hämatologische, biochemische und immunologische Reaktionen auslösen. Bis jetzt sind keine Berichte über eine akute oder chronische Intoxikation von Tieren mit den Cyclohexadepsipeptiden Beauvericin und Enniatinen bekannt, während Moniliformin an einigen Tierarten akut toxisch wirkt und auch als ein auslösendes Agens bei der Keshan Erkrankung gilt. In vitro besitzen Beauvericin und die Enniatine eine zytotoxische, antibiotische, hypolipidämische und ionophore Wirkung. Die ionophore Wirkungskomponente führt zu einem Ungleichgewicht an intrazellulären Ionen und daraus resultiert eine verminderte Kontraktilität, Verkürzung des Aktionspotentials und Depolarisation der Membranruhepotentials. Die Cyclohexadepsipeptide zeigen ähnliche Effekte, was die Kanalbildung, Zellhomöostase sowie Wirkung auf isolierte Herz- und Skelettmuskelpräparate des Meerschweinchens betrifft, unterscheiden sich aber bezüglich Ionenselektivität, Kinetik des Einzelkanalstromes, Potentialabhängigkeit und Wirkungseintritt. Moniliformin, das zyto- bzw. gentoxisch wirkt, wird in Getreideproben meist gemeinsam mit den Cyclohexadepsipetiden nachgewiesen und daher ist eine Interaktion nicht auszuschließen. Moniliformin beeinflusst vor allem den kardialen Metabolismus und damit das Herzgewebe, zeigt aber keine signifikanten Wirkungen auf Einzelkanalströme. Unspezifische und interindividuelle Symptome einer Mykotoxikose lassen auf eine unterschiedliche Empfindlichkeit von Individuen/Zellen schließen. In ersten Versuchen konnten wir zeigen, dass die Wirkung der Cyclohexadepsipeptide auf die Zellhomöostase durch Zugabe von ATP aufgehoben werden konnte, d.h. die Zytotoxizität kann durch ATP-konsumierende Prozesse wie Ionenpumpen oder ABC-Transporter reguliert werden. Prinzipiell kann einer oder beide Mechanismen daran beteiligt sein. Ziel ist es daher, die Rolle der ABC-Transporter bei der Elimination der Fusarium-Mykotoxine zu untersuchen. Von besonderem Interesse ist dabei i) welche ABC-Transporter an der Toxinelimination beteiligt sind, ii) die Rolle der ABC-Transporter beim Schutz des Menschen vor unerwünschten Mykotoxin-Wirkungen, iii) ob eine Mischung aus bestimmten Mykotoxinen die Zelltoxizität verstärkt oder abschwächt, und iv) ob solche Mykotoxine bzw. deren Derivate als Inhibitoren der MDR dienen können. Die Ergebnisse sollen zu einer besseren Risikoabschätzung der untersuchten sekundären Metabolite in Nahrungs- und Futtermitteln beitragen.

Die Kontamination von Getreide und deren Produkten mit verschiedenen Fusarium-Spezies ist ein weltweites Problem. Einige der sekundären Fusarium-Stoffwechselprodukte können bei Tier und Mensch hämatologische, biochemische und immunologische Reaktionen auslösen. Bis jetzt sind keine Berichte über eine akute oder chronische Intoxikation von Tieren mit den Cyclohexadepsipeptiden Beauvericin und Enniatinen bekannt, während Moniliformin an einigen Tierarten akut toxisch wirkt und auch als ein auslösendes Agens bei der Keshan Erkrankung gilt. In vitro besitzen Beauvericin und die Enniatine eine zytotoxische, antibiotische, hypolipidämische und ionophore Wirkung. Die ionophore Wirkungskomponente führt zu einem Ungleichgewicht an intrazellulären Ionen und daraus resultiert eine verminderte Kontraktilität, Verkürzung des Aktionspotentials und Depolarisation der Membranruhepotentials. Die Cyclohexadepsipeptide zeigen ähnliche Effekte, was die Kanalbildung, Zellhomöostase sowie Wirkung auf isolierte Herz- und Skelettmuskelpräparate des Meerschweinchens betrifft, unterscheiden sich aber bezüglich Ionenselektivität, Kinetik des Einzelkanalstromes, Potentialabhängigkeit und Wirkungseintritt. Moniliformin, das zyto- bzw. gentoxisch wirkt, wird in Getreideproben meist gemeinsam mit den Cyclohexadepsipetiden nachgewiesen und daher ist eine Interaktion nicht auszuschließen. Moniliformin beeinflusst vor allem den kardialen Metabolismus und damit das Herzgewebe, zeigt aber keine signifikanten Wirkungen auf Einzelkanalströme. Unspezifische und interindividuelle Symptome einer Mykotoxikose lassen auf eine unterschiedliche Empfindlichkeit von Individuen/Zellen schließen. In ersten Versuchen konnten wir zeigen, dass die Wirkung der Cyclohexadepsipeptide auf die Zellhomöostase durch Zugabe von ATP aufgehoben werden konnte, d.h. die Zytotoxizität kann durch ATP-konsumierende Prozesse wie Ionenpumpen oder ABC-Transporter reguliert werden. Prinzipiell kann einer oder beide Mechanismen daran beteiligt sein. Ziel ist es daher, die Rolle der ABC-Transporter bei der Elimination der Fusarium-Mykotoxine zu untersuchen. Von besonderem Interesse ist dabei i) welche ABC-Transporter an der Toxinelimination beteiligt sind, ii) die Rolle der ABC-Transporter beim Schutz des Menschen vor unerwünschten Mykotoxin-Wirkungen, iii) ob eine Mischung aus bestimmten Mykotoxinen die Zelltoxizität verstärkt oder abschwächt, und iv) ob solche Mykotoxine bzw. deren Derivate als Inhibitoren der MDR dienen können. Die Ergebnisse sollen zu einer besseren Risikoabschätzung der untersuchten sekundären Metabolite in Nahrungs- und Futtermitteln beitragen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 209 Zitationen
  • 3 Publikationen
Publikationen
  • 2013
    Titel Destruxins: Fungal-derived cyclohexadepsipeptides with multifaceted anticancer and antiangiogenic activities
    DOI 10.1016/j.bcp.2013.05.022
    Typ Journal Article
    Autor Dornetshuber-Fleiss R
    Journal Biochemical Pharmacology
    Seiten 361-377
    Link Publikation
  • 2009
    Titel Interactions between ABC-transport proteins and the secondary Fusarium metabolites enniatin and beauvericin
    DOI 10.1002/mnfr.200800384
    Typ Journal Article
    Autor Dornetshuber R
    Journal Molecular Nutrition & Food Research
    Seiten 904-920
  • 2007
    Titel Enniatin Exerts p53-Dependent Cytostatic and p53-Independent Cytotoxic Activities against Human Cancer Cells
    DOI 10.1021/tx600259t
    Typ Journal Article
    Autor Dornetshuber R
    Journal Chemical Research in Toxicology
    Seiten 465-473

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