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Fungaler Komplementfaktor H Rezeptor und Virulenz

Fungal complement factor H receptor and virulence

Reinhard Würzner (ORCID: 0000-0001-6804-442X)
  • Grant-DOI 10.55776/P17043
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2004
  • Projektende 30.04.2008
  • Bewilligungssumme 98.936 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Gesundheitswissenschaften (70%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (30%)

Keywords

    In the century of transplantation and, Complement, Factor H, Evasion, Knock-out mutant

Abstract Endbericht

Im Zeitalter der Transplantationen und Chemotherapien, ist Candida eine der häufigsten Ursachen für eine opportunistische Infektion bei immunsupprimierten Personen. In der Immunabwehr gegen Candida spielt die angeborene Immunität (insbesondere polymorphkernige Leukozyten und Komplement) eine weit größere Rolle als die erworbene Immunität, welches die weit schwereren Krankheitsverläufe bei Patienten mit Immundefekten im Phagozytensystem erklärt. Komplement vermittelt sowohl die Chemotaxis der Phagozyten als auch die Opsonisierung des Mikroorga-nismus und wird eng kontrolliert von verschiedenen Komplementregulatoren, wie Faktor H und FHL-1 (letzteres eine aminoterminal trunkierte, alternativ ge"splice"te Variante von Faktor H). Obwohl das geschwächte Immunsystem des Individuums sicherlich ausschlaggebend für das Ausbrechen einer Pilzerkrankung ist, spielen Virulenzfaktoren der Hefe auch eine Rolle. Letztere umfassen Moleküle mit denen Candida sich an Wirtszellen anheften und in diese eindringen kann, aber auch Strukturen, die es der Hefe erlauben der Wirtsabwehr, insbesondere Komplement, zu entkommen. Zu beidem sind insbesondere Oberflächenproteine geeignet, die sowohl als Adhäsine als auch Komplementrezeptoren agieren können, wie z.B. zellgebundener Faktor H oder FHL-1. Es ist daher keine Überraschung, dass viele pathogene Mikroorganismen ihrer Abtötung durch Bindung an Faktor H und FHL-1 entgehen. Wir haben kürzlich entdeckt, dass Faktor H und FHL-1 auch an die Oberfläche von C. albicans binden können. Wahrscheinlich gibt es sogar zwei verschiedene Rezeptoren bei C. albicans; die eng verwandte Hefe C. dubliniensis kann auch Faktor H binden. Zuerst ist geplant die Faktor H-Rezeptoren auf C. albicans und C. dubliniensis und deren Gene zu identifizieren, indem C. albicans Expressionsbanken mit gereinigtem Faktor H beschickt werden, gefolgt von PCR Methoden, um das korrespondierende Rezeptorgen in C. dubliniensis zu charakterisieren. Simultan soll versucht werden, eine biochemische Reinigung dieses Rezeptors über Immunaffini- tätssäulen (mit an Sepharosekügelchen adsorbiertem Faktor H) zu erreichen. Die Relevanz dieser Rezeptoren für die Immunevasion von Candida soll letztlich mit Hilfe von zu generierenden Deletionsmutanten evaluiert werden, die auf ihre Faktor H / FHL-1 Bindungsfähigkeit und Resistenz gegenüber Komplement-vermittelter Phagozytose hin ausgetestet werden. Andere fun-gale Virulenzeigenschaften, wie die Sekretion von Aspartatproteasen oder die Adhesion an Wirts-zellen, werden mit Hilfe der im Labor des Antragstellers etablierten Methoden ausgetestet. Letzt-lich sollen die Deletionsmutanten im Mausmodell evaluiert werden. Das der Charakterisierung der Rezeptoren folgende Design von blockierenden Substanzen könnte zu einer Überwindung der fungalen Evasionsstrategien und so zu einem Meilenstein der antimykotischen Therapie werden.

Im Zeitalter der Transplantationen und Chemotherapien, ist Candida eine der häufigsten Ursachen für eine opportunistische Infektion bei immunsupprimierten Personen. In der Immunabwehr gegen Candida spielt die angeborene Immunität (insbesondere polymorphkernige Leukozyten und Komplement) eine weit größere Rolle als die erworbene Immunität, welches die weit schwereren Krankheitsverläufe bei Patienten mit Immundefekten im Phagozytensystem erklärt. Komplement vermittelt sowohl die Chemotaxis der Phagozyten als auch die Opsonisierung des Mikroorga-nismus und wird eng kontrolliert von verschiedenen Komplementregulatoren, wie Faktor H und FHL-1 (letzteres eine aminoterminal trunkierte, alternativ ge"splice"te Variante von Faktor H). Obwohl das geschwächte Immunsystem des Individuums sicherlich ausschlaggebend für das Ausbrechen einer Pilzerkrankung ist, spielen Virulenzfaktoren der Hefe auch eine Rolle. Letztere umfassen Moleküle mit denen Candida sich an Wirtszellen anheften und in diese eindringen kann, aber auch Strukturen, die es der Hefe erlauben der Wirtsabwehr, insbesondere Komplement, zu entkommen. Zu beidem sind insbesondere Oberflächenproteine geeignet, die sowohl als Adhäsine als auch Komplementrezeptoren agieren können, wie z.B. zellgebundener Faktor H oder FHL-1. Es ist daher keine Überraschung, dass viele pathogene Mikroorganismen ihrer Abtötung durch Bindung an Faktor H und FHL-1 entgehen. Wir haben kürzlich entdeckt, dass Faktor H und FHL-1 auch an die Oberfläche von C. albicans binden können. Wahrscheinlich gibt es sogar zwei verschiedene Rezeptoren bei C. albicans; die eng verwandte Hefe C. dubliniensis kann auch Faktor H binden. Zuerst ist geplant die Faktor H-Rezeptoren auf C. albicans und C. dubliniensis und deren Gene zu identifizieren, indem C. albicans Expressionsbanken mit gereinigtem Faktor H beschickt werden, gefolgt von PCR Methoden, um das korrespondierende Rezeptorgen in C. dubliniensis zu charakterisieren. Simultan soll versucht werden, eine biochemische Reinigung dieses Rezeptors über Immunaffini- tätssäulen (mit an Sepharosekügelchen adsorbiertem Faktor H) zu erreichen. Die Relevanz dieser Rezeptoren für die Immunevasion von Candida soll letztlich mit Hilfe von zu generierenden Deletionsmutanten evaluiert werden, die auf ihre Faktor H / FHL-1 Bindungsfähigkeit und Resistenz gegenüber Komplement-vermittelter Phagozytose hin ausgetestet werden. Andere fun-gale Virulenzeigenschaften, wie die Sekretion von Aspartatproteasen oder die Adhesion an Wirts-zellen, werden mit Hilfe der im Labor des Antragstellers etablierten Methoden ausgetestet. Letzt-lich sollen die Deletionsmutanten im Mausmodell evaluiert werden. Das der Charakterisierung der Rezeptoren folgende Design von blockierenden Substanzen könnte zu einer Überwindung der fungalen Evasionsstrategien und so zu einem Meilenstein der antimykotischen Therapie werden.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Peter F. Zipfel, Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung - Deutschland
  • Raimund Eck, Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung - Deutschland

Research Output

  • 285 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2011
    Titel Candida albicans Hgt1p, a Multifunctional Evasion Molecule: Complement Inhibitor, CR3 Analogue, and Human Immunodeficiency Virus–Binding Molecule
    DOI 10.1093/infdis/jir455
    Typ Journal Article
    Autor Lesiak-Markowicz I
    Journal Journal of Infectious Diseases
    Seiten 802-809
    Link Publikation
  • 2008
    Titel Basidiomycete metabolites attenuate virulence properties of Candida albicans in vitro
    DOI 10.1111/j.1439-0507.2008.01515.x
    Typ Journal Article
    Autor Falkensammer B
    Journal Mycoses
    Seiten 505-514
    Link Publikation
  • 2007
    Titel Absent reduction by HIV protease inhibitors of Candida albicans adhesion to endothelial cells
    DOI 10.1111/j.1439-0507.2006.01353.x
    Typ Journal Article
    Autor Falkensammer B
    Journal Mycoses
    Seiten 172-177
    Link Publikation
  • 2007
    Titel Immune evasion by acquisition of complement inhibitors: The mould Aspergillus binds both factor H and C4b binding protein
    DOI 10.1016/j.molimm.2007.08.011
    Typ Journal Article
    Autor Vogl G
    Journal Molecular Immunology
    Seiten 1485-1493
    Link Publikation
  • 2007
    Titel Tetracycline-Inducible Expression of Individual Secreted Aspartic Proteases in Candida albicans Allows Isoenzyme-Specific Inhibitor Screening
    DOI 10.1128/aac.01072-07
    Typ Journal Article
    Autor Staib P
    Journal Antimicrobial Agents and Chemotherapy
    Seiten 146-156
    Link Publikation
  • 2006
    Titel Complement escape of human pathogenic bacteria by acquisition of complement regulators
    DOI 10.1016/j.molimm.2005.06.016
    Typ Journal Article
    Autor Kraiczy P
    Journal Molecular Immunology
    Seiten 31-44

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