Österreichische und deutsche illuminierte Hss ca. 1410-1500
Austrian and German illuminated mss. ca. 1410-1500
Wissenschaftsdisziplinen
Kunstwissenschaften (80%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (5%); Philosophie, Ethik, Religion (5%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)
Keywords
-
Gotische Buchmalerei,
Handschriftenkunde,
Illuminierte Handschriften u. Inkunabeln,
Österreichische Nationalbibliothek
Bei der mittlerweile bis in das Spätmittelalter fortgeschrittenen Erschließung der Bestände der Handschriftenabteilung der Österreichischen Nationalbibliothek sollen in dem beantragten Projekt nun die bisher noch nicht erfassten Objekte der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bearbeitet werden, die im mitteleuropäischen Raum entstanden sind. Der Schwerpunkt wird wie bei den Vorgängerprojekten auf in Deutschland und Österreich entstandenen Codices liegen. Zu der Bearbeitung von Handschriften treten in dieser Erschließungsphase nun auch die Inkunabeln, die in großer Anzahl für einen kunsthistorisch orientierten Katalog relevanten Buchschmuck enthalten. Analog zu der Vorgehensweise in den bereits erschienenen Bänden dieser Reihe wird bei den Drucken jedoch nur diejenige Ausstattung zu berücksichtigen sein, die nicht drucktechnisch ausgeführt wurde und einen über die Kolorierung hinaus gehenden handgemalten Schmuck aufweisen. Die Aufnahme von Inkunabeln wird die Möglichkeiten der Einordnung und Klassifizierung der Handschriften unterstützen, da die Wiegendrucke vielfach datiert bzw. datierbar sind und der meist ebenfalls bekannte Druckort auch einen Hinweis auf die Entstehung der Ausstattung gibt. In dem Projekt sollen zudem die im Vorläuferprojekt (P 14403-ARS; Mitteleuropäische Schulen Bd. V und VI; Handschriften von 1410-1450) begonnenen Katalogisierungsarbeiten zu einem Abschluß gebracht werden. Aufgrund der großen Materialfülle werden die Beschreibungen auf je zwei Doppelbände (Text-und Tafelband) aufgeteilt. Diese Kataloge werden im Rahmen dieses Projektes zur Druckreife gebracht und der innerhalb dieses Zeitraumes zu erwartende Druck betreut. In einem parallel zu diesem Projekt verlaufenden Forschungsvorhaben (P 14347-G06) werden die Handschriften des östlichen Mitteleuropa (vorwiegend Codices böhmischer Entstehung) beschrieben. Diese gleichzeitige Bearbeitung ist deshalb besonders wünschenswert, weil sich viele Verwandtschaften zwischen den Handschriften der beiden Projekte ergeben. Als weitere Ergänzung zu der Aufarbeitung der gotischen illuminierten Handschriften in Österreich ist schließlich noch das ebenfalls am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien angesiedelte Projekt der Erschließung der Codices der Universitätsbibliothek Graz anzuführen (P 15189). Die gute Zusammenarbeit zwischen allen diesen Forschungsvorhaben gewährleistet eine umfassende, über die Aufarbeitung von Einzelbständen hinaus gehende wissenschaftliche Erschließung, die Österreich auf diesem Gebiet auch weiterhin eine Vorrangstellung sichert.
Bei der mittlerweile bis in das Spätmittelalter fortgeschrittenen Erschließung der Bestände der Handschriftenabteilung der Österreichischen Nationalbibliothek sollen in dem beantragten Projekt nun die bisher noch nicht erfassten Objekte der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bearbeitet werden, die im mitteleuropäischen Raum entstanden sind. Der Schwerpunkt wird wie bei den Vorgängerprojekten auf in Deutschland und Österreich entstandenen Codices liegen. Zu der Bearbeitung von Handschriften treten in dieser Erschließungsphase nun auch die Inkunabeln, die in großer Anzahl für einen kunsthistorisch orientierten Katalog relevanten Buchschmuck enthalten. Analog zu der Vorgehensweise in den bereits erschienenen Bänden dieser Reihe wird bei den Drucken jedoch nur diejenige Ausstattung zu berücksichtigen sein, die nicht drucktechnisch ausgeführt wurde und einen über die Kolorierung hinaus gehenden handgemalten Schmuck aufweisen. Die Aufnahme von Inkunabeln wird die Möglichkeiten der Einordnung und Klassifizierung der Handschriften unterstützen, da die Wiegendrucke vielfach datiert bzw. datierbar sind und der meist ebenfalls bekannte Druckort auch einen Hinweis auf die Entstehung der Ausstattung gibt. In dem Projekt sollen zudem die im Vorläuferprojekt (P 14403-ARS; Mitteleuropäische Schulen Bd. V und VI; Handschriften von 1410-1450) begonnenen Katalogisierungsarbeiten zu einem Abschluß gebracht werden. Aufgrund der großen Materialfülle werden die Beschreibungen auf je zwei Doppelbände (Text-und Tafelband) aufgeteilt. Diese Kataloge werden im Rahmen dieses Projektes zur Druckreife gebracht und der innerhalb dieses Zeitraumes zu erwartende Druck betreut. In einem parallel zu diesem Projekt verlaufenden Forschungsvorhaben (P 14347-G06) werden die Handschriften des östlichen Mitteleuropa (vorwiegend Codices böhmischer Entstehung) beschrieben. Diese gleichzeitige Bearbeitung ist deshalb besonders wünschenswert, weil sich viele Verwandtschaften zwischen den Handschriften der beiden Projekte ergeben. Als weitere Ergänzung zu der Aufarbeitung der gotischen illuminierten Handschriften in Österreich ist schließlich noch das ebenfalls am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien angesiedelte Projekt der Erschließung der Codices der Universitätsbibliothek Graz anzuführen (P 15189). Die gute Zusammenarbeit zwischen allen diesen Forschungsvorhaben gewährleistet eine umfassende, über die Aufarbeitung von Einzelbständen hinaus gehende wissenschaftliche Erschließung, die Österreich auf diesem Gebiet auch weiterhin eine Vorrangstellung sichert.