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Mittelalterliche und neuzeitliche Keramik in Oberösterreich

Medieval and Later Ceramics in Upper Austria

Harald Stadler (ORCID: 0000-0002-5729-6784)
  • Grant-DOI 10.55776/P16978
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2004
  • Projektende 30.06.2007
  • Bewilligungssumme 175.270 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (70%)

Keywords

    Medieval And Later Ceramics, Reportoire Of Shapes, Upper Austria, Cultural-Historical Context, Course Of Development

Abstract Endbericht

Das heutige Bundesland Oberösterreich ist historisch bis in das 19. Jh. eng mit Bayern und Salz-burg verflochten. Die Zusammenstellung der bislang erschienen Literatur zu mittelalterlicher und neuzeitlicher Keramik in Oberösterreich zeigt, daß überwiegend Laien und Volkskundler zu einzelnen Teilbereichen nur kursorisch Stellung genommen haben, Interesse der Archäologie an Fundmaterialien dieser Zeitstellung war bis in jüngste Zeit kaum vorhanden. Deshalb stellt vor allem die Gebrauchskeramik der Neuzeit ein weißes Feld nicht nur innerhalb der oberösterreichi-schen, sondern auch der gesamtösterreichischen wissenschaftlich fundierten Keramikforschung dar. Der Forschungsstand im benachbarten Bayern ist bereits wesentlich weiter fortgeschritten, so daß derzeit Vergleiche in der dort erschienenen Literatur gesucht werden müssen. Ziel der Arbeit ist die bundeslandweite Dokumentation der regionalen Formen- und Materialgruppen-Spektren der Keramik des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit auf der Basis aller in Oberösterreich vorhandenen Materialkomplexe, deren Datierungsrahmen durch einen terminus ante quem der Verfüllung oder durch Münzen eingegrenzt ist. Dabei handelt es sich um Depotbestände aus dem Museum in Enns, wie dem Hafnerabfall vom Steilufer der Enns aus der 2.Hälfte des 14.Jhs., der Latrinenverfüllung des Johanniterhospitales aus der 1. Hälfte des 15.Jhs. sowie um eine Gewölbe- aufschüttung mit Küchenkeramik des späten 15. und 16.Jhs. Aus dem ehem. Benediktinerkloster von Mondsee sind zwei Grubenverfüllungen mit Keramik ab dem 16.Jh. bis 1775 relevant. Von der Ruine Oberwallsee wurde im Zuge des Einsturzes eines Teiles der Ringmauer eine Abwurf- grube aufgedeckt, die durch Münzen in das späte 16. und frühe 17.Jh. datiert wird. Küchen- und Tischkeramik von der Ruine Wildenstein bei Bad Ischl läßt sich archivalisch auf die Zeit von 1419 bis 1715 eingrenzen. Ergänzt wird die Gesamtbearbeitung durch die Fundmaterialien aus den Grabungen des OÖ. Landesmuseums im Schloß Traun und die Funde aus den Abwurfkegeln der Ruine Alt-Scharnstein. Auf der Basis dieser Bestände werden die regionalen Entwicklungsabläufe hinsichtlich des Formenrepertoires und der unterschiedlichen Technologien dokumentiert und ausgewertet. Die aussagekräftigen Scherbentypen der einzelnen Fundkomplexe werden natur- wissenschaftlich untersucht. Im kulturhistorischen Kontext ergibt sich daraus der Nachweis unter-schiedlicher Verbrauchergewohnheiten verschiedener sozialer Schichten. Weiterführend wird Belegen diverser Gefäßformen auf zeitgenössischen Bildquellen nachgegangen. Durch die Aufar-beitung und Vorlage dieser Bestände muß dann nicht mehr bei der Bearbeitung archäologisch geborgener Fundmaterialien sowie musealer Objekte Oberösterreichs auf Literatur aus dem derzeit vergleichsrelevanten Ausland (z.B. Bayern) zurückgegriffen werden. Es wird ein Grundraster für die Einbindung weiterer Materialien gelegt, der Vorbildfunktion für andere Bundesländer hat.

Das heutige Bundesland Oberösterreich ist historisch bis in das 19. Jh. eng mit Bayern und Salzburg verflochten. Die Zusammenstellung der bislang erschienen Literatur zu mittelalterlicher und neuzeitlicher Keramik in Oberösterreich zeigt, daß überwiegend Laien und Volkskundler zu einzelnen Teilbereichen nur kursorisch Stellung genommen haben, Interesse der Archäologie an Fundmaterialien dieser Zeitstellung war bis in jüngste Zeit kaum vorhanden. Deshalb stellt vor allem die Gebrauchskeramik der Neuzeit ein weißes Feld nicht nur innerhalb der oberösterreichi-schen, sondern auch der gesamtösterreichischen wissenschaftlich fundierten Keramikforschung dar. Der Forschungsstand im benachbarten Bayern ist bereits wesentlich weiter fortgeschritten, so daß derzeit Vergleiche in der dort erschienenen Literatur gesucht werden müssen. Ziel der Arbeit ist die bundeslandweite Dokumentation der regionalen Formen- und Materialgruppen-Spektren der Keramik des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit auf der Basis aller in Oberösterreich vorhandenen Materialkomplexe, deren Datierungsrahmen durch einen terminus ante quem der Verfüllung oder durch Münzen eingegrenzt ist. Dabei handelt es sich um Depotbestände aus dem Museum in Enns, wie dem Hafnerabfall vom Steilufer der Enns aus der 2.Hälfte des 14.Jhs., der Latrinenverfüllung des Johanniterhospitales aus der 1. Hälfte des 15.Jhs. sowie um eine Gewölbeaufschüttung mit Küchenkeramik des späten 15. und 16.Jhs. Aus dem ehem. Benediktinerkloster von Mondsee sind zwei Grubenverfüllungen mit Keramik ab dem 16.Jh. bis 1775 relevant. Von der Ruine Oberwallsee wurde im Zuge des Einsturzes eines Teiles der Ringmauer eine Abwurf- grube aufgedeckt, die durch Münzen in das späte 16. und frühe 17.Jh. datiert wird. Küchen- und Tischkeramik von der Ruine Wildenstein bei Bad Ischl läßt sich archivalisch auf die Zeit von 1419 bis 1715 eingrenzen. Ergänzt wird die Gesamtbearbeitung durch die Fundmaterialien aus den Grabungen des OÖ. Landesmuseums im Schloß Traun und die Funde aus den Abwurfkegeln der Ruine Alt-Scharnstein. Auf der Basis dieser Bestände werden die regionalen Entwicklungsabläufe hinsichtlich des Formenrepertoires und der unterschiedlichen Technologien dokumentiert und ausgewertet. Die aussagekräftigen Scherbentypen der einzelnen Fundkomplexe werden naturwissenschaftlich untersucht. Im kulturhistorischen Kontext ergibt sich daraus der Nachweis unterschiedlicher Verbrauchergewohnheiten verschiedener sozialer Schichten. Weiterführend wird Belegen diverser Gefäßformen auf zeitgenössischen Bildquellen nachgegangen. Durch die Aufarbeitung und Vorlage dieser Bestände muß dann nicht mehr bei der Bearbeitung archäologisch geborgener Fundmaterialien sowie musealer Objekte Oberösterreichs auf Literatur aus dem derzeit vergleichsrelevanten Ausland (z.B. Bayern) zurückgegriffen werden. Es wird ein Grundraster für die Einbindung weiterer Materialien gelegt, der Vorbildfunktion für andere Bundesländer hat.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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