Phänotypische Plastizität in Diplotaxis erucoides
Phenotypic plasticity in Diplotaxis erucoides
Wissenschaftsdisziplinen
Biologie (100%)
Keywords
-
Phenotypic Plasticity,
Diplotaxis Erucoides,
Soil Seed Bank,
Molecular Marker,
Brassicaceae,
Adaption
Diplotaxis erucoides ist ein weitverbreitetes mediterranes Ackerunkraut, das im Kernareal eine hohe phänotypische Plastizität aufweist. Das betrifft insbesondere Blühzeitpunkt, sowie die Anatomie und Morphologie der Blätter und des Sprosses. In Sizilien konnte festgestellt werden, dass die unterschiedlichen Phönotypen an denselben Standorten zeitlich nebeneinander vorkommen. Das bedeutet, sie sind auch gleichzeitig in der Diasporenbank vertreten. Dabei handelt es sich um mesophytische Populationen, die während der Winterregen, und xerophytsiche Populationen, die während der Sommertrockenheit auftreten (und Zwischenstadien). Es stellt sich die Frage, ob sich um genetisch unterschiedliche Populationen in der Diasporenbank handelt oder aber um eine reproduktiv geschlossene Population, die diese hohe phänotypische Plastizität zeigt? Deshalb werden im zentralen Mittelmeergebiet (Kernareal) Diasporenpopulationen aus der Samenbank sowie aus den zeitlich verschieden auftretenden rezenten Populationen auf ihre genotypische und adaptive phänotypische Differenzierung untersucht. Hierzu werden morphometrische Analysen, Reproduktionsanalysen, anatomische Untersuchungen, Keiungsexperimente sowie DNA Analysen (AFLSs) und Proteinanalysen (Isoenzyme) zur Abschätzung populationsgenetischer Parameter durchgeführt.
Diplotaxis erucoides ist ein weitverbreitetes mediterranes Ackerunkraut, das im Kernareal eine hohe phänotypische Plastizität aufweist. Das betrifft insbesondere Blühzeitpunkt, sowie die Anatomie und Morphologie der Blätter und des Sprosses. In Sizilien konnte festgestellt werden, dass die unterschiedlichen Phönotypen an denselben Standorten zeitlich nebeneinander vorkommen. Das bedeutet, sie sind auch gleichzeitig in der Diasporenbank vertreten. Dabei handelt es sich um mesophytische Populationen, die während der Winterregen, und xerophytsiche Populationen, die während der Sommertrockenheit auftreten (und Zwischenstadien). Es stellt sich die Frage, ob sich um genetisch unterschiedliche Populationen in der Diasporenbank handelt oder aber um eine reproduktiv geschlossene Population, die diese hohe phänotypische Plastizität zeigt? Deshalb werden im zentralen Mittelmeergebiet (Kernareal) Diasporenpopulationen aus der Samenbank sowie aus den zeitlich verschieden auftretenden rezenten Populationen auf ihre genotypische und adaptive phänotypische Differenzierung untersucht. Hierzu werden morphometrische Analysen, Reproduktionsanalysen, anatomische Untersuchungen, Keiungsexperimente sowie DNA Analysen (AFLSs) und Proteinanalysen (Isoenzyme) zur Abschätzung populationsgenetischer Parameter durchgeführt.