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Effekt von Histamin auf den Blutfluss am Auge

Effect of intravenous histamin on ocular blood flow

Gerhard Garhöfer (ORCID: 0000-0001-5547-5669)
  • Grant-DOI 10.55776/P16514
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2003
  • Projektende 15.06.2005
  • Bewilligungssumme 82.439 €

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (25%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (75%)

Keywords

    Histamine, Histamin-Antagonists, Ocular Blood Flow, Humans

Abstract Endbericht

Histamin ist eine stark vasoaktive Substanz, die je nach Spezies, Organ und Gefässbett zu einer Erweiterung oder Verengung der Gefässe führen kann. Histamin konnte in mehreren Tierversuchen in der Netzhaut in ähnlicher Konzentration wie im Gehirn nachgewiesen werden. Dies legt den Schluss nahe, dass Histamin - ähnlich wie im Gehirn - eine modulierende Wirkung auf die Durchblutung im Auge hat. So wurde diskutiert, dass Histamin eine Rolle bei der Entwicklung der diabetischen Retinopathie spielt. Der genaue Einfluss von Histamin auf die Durchblutung in der Netzhaut und in der Aderhaut im Menschen ist jedoch noch ungeklärt. Unsere Arbeitsgruppe konnte bereits in einer vorangegangenen Studie nachweisen, dass intravenös verabreichtes Histamin bei gesunden Probanden eine Erhöhung der Blutflussgeschwindigkeit in der Arteria Ophthalmica um 25% und eine 10%ige Steigerung der Funduspulsationsamplitude bewirkt, womit wir zeigen konnten, dass Histamin eine Gefässerweiterung im Auge bewirkt. In der folgenden Studie wollen wir die Wirkung von Histamin auf die Durchblutung im menschlichen Auge im Detail untersuchen. Diese Studie besteht aus 3 Teilen (Studie A, B und C). Die gesamte Studie wird an gesunden männlichen Probanden durchgeführt. Die Messungen sind nicht-invasiv und schmerzfrei. In Studie A wird die Wirkung von intravenös verabreichtem Histamin auf die Augendurchblutung untersucht. In dieser doppelblinden, zweifach crossover Studie wird die Substanz in 3 verschiedenen Dosierungen infundiert und in jeder Stufe sowohl die choroidale als auch die retinale Durchblutung gemessen. In den Teilen B und C wird ein selektiver Histamin1- (Studie B) bzw. Histamin2- (Studie C) Rezeptorblocker vor der Histamininfusion verabreicht, um die spezifische Wirkung des Rezeptors identifizieren zu können. Der retinale und choroidale Blutfluss werden mit Laser Doppler Velocimetrie bzw. mit Laser Doppler Flowmetrie bestimmt. Die Ergebnisse der vorliegenden Studien werden helfen, die physiologischen und möglichen pathophysiologischen Wirkungen des Histaminsystems auf die okuläre Blutflussregulation und auf vaskuläre Augenerkrankungen zu klären.

Die Rolle von Histamin in Allergien, Entzündungen und Überempfindlichkeitsreaktionen jeglicher Art ist schon seit langer Zeit bekannt und nachwievor ein wichtiges Thema in der Forschung. Auch am Auge wurde nachgewiesen daß gerade bei allergischen Reaktionen Histamin eine wichtige Rolle als Botenstoff spielt. Ob Histamin auch eine Rolle in der Durchblutungsregulation am Auge spielt ist derzeit jedoch noch unklar. Die große Dichte von Histamin-Rezeptoren an den Gefäßen der Netzhaut und/oder Aderhaut weist jedoch darauf hin, daß Histamine an dieser Regulation beteiligt sein könnte. Wir haben im Rahmen dieses Forschungsprojektes die Wirkung von intravenös verabreichtem Histamin auf die Durchblutung des Auges gemessen und versucht zu beschreiben, welche der bekannten Histamin Rezeptoren für Histamin für diese Wirkung verantwortlich zeichnet. Dazu wurden 3 verschiedene Studien an jungen, gesunden Probanden durchgeführt. Studie A hat den Effekt von intravenös verabreichten Histamin auf die Durchblutung des Auges untersucht. Dabei zeigte sich, daß die Aderhautdurchblutung, jedoch nicht die Durchblutung der Netzhaut steigt. In Studie B wurde untersucht, ob Cimetidine, ein Stoff der die Wirkung von Histamin an den sogenannten H2 Rezeptoren hemmt, diese Histaminwirkung verhindert. Die gewonnen Daten weisen jedoch darauf hin, das H2 Rezeptorblocker den von Histamin ausgelösten Anstieg in der Aderhautdurchblutung nicht verhindern kann. Das bedeutet, daß aller Wahrscheinlichkeit nach nicht H2 Rezeptoren für die Histaminwirkung an der Aderhaut verantwortlich sind. In Studie C, der dritten und letzten Studie, wurde die Hypothese getestet, daß H1 Rezeptoren für die durchblutungssteigernde Wirkung am Auge verantwortlich sind. Dazu wurde ein Wirkstoff, der die H1 Rezeptoren hemmt (Diphenhydramin), gemeinsam mit Histamin verabreicht. Bei diesem Experiment gelang es die durchblutungssteigernde Wirkung von Histamin fast gänzlich zu hemmen. Zusammenfassend kann man daher sagen, daß die gefäßerweiternde Wirkung von Histamin an der Aderhaut primär durch H1 Rezeptoren vermittelt wird.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien - 100%

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