PKC Epsilon Antagonist
Development of an antagonist of PKC epsilon-induced signal transduction
Wissenschaftsdisziplinen
Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (100%)
Keywords
-
Protein kinase C,
RACK,
Peptidomimetics,
Molecular Modelling,
Organic Synthesis
Protein Kinase C (PKC) ist eine Familie von 10 Isoenzymen, die in der intrazellulären Signalübertragung beteiligt sind. Die verschiedenen PKC Isoenzyme sind als Targets für die Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie Allergien, Asthma, Arthritis, AIDS, Multiple Sklerose, Bluthochdruck, Herzmuskelhypertrophie, Arterioskleerose, Diabetes, erhöhtem Alkoholkonsum und Krebs interessant. Die genauen Funktionen der PKC Isoenzyme sind derzeit nicht bekannt. In diesem Projekt ist geplant, PKC epsilon zu untersuchen. Es wurde gezeigt, dass dieses PKC Isoenzym ein Onkogen ist, Herzmuskelhypertrophie bei Mäusen verursacht und den Konsum von Alkohol steigert. Zur Signalweiterleitung in der Zelle bindet PKC epsilon nach der Aktivierung an das Protein RACK2. Es wurde gezeigt, dass ein Peptid mit einer aus PKC epsilon stammenden Sequenz die Bindung dieses Isoenzyms an RACK 2 verhindert und die PKC epsilon induzierte Signalübertragung hemmt. In diesem Projekt ist geplant, dieses Peptid für Molecular Modelling (Computersimulation von Molekülen) zu verwenden, um chemische Strukturen zu finden, die die Wirkung dieses Peptids imitieren (Peptidomimetika). Diese Substanzen sollen dann synthetisiert und auf eine hemmende Wirkung der PKC epsilon induzierten Signalübertragung getestet werden. Solche Substanzen könnten eventuell als Medikamente gegen Krebs, Herzmuskelhypertrophie oder Alkoholismus einsetzbar sein.
Protein Kinase C (PKC) ist eine Familie von 10 Isoenzymen, die in der intrazellulären Signalübertragung beteiligt sind. Die verschiedenen PKC Isoenzyme sind als Targets für die Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie Allergien, Asthma, Arthritis, AIDS, Multiple Sklerose, Bluthochdruck, Herzmuskelhypertrophie, Arterioskleerose, Diabetes, erhöhtem Alkoholkonsum und Krebs interessant. Die genauen Funktionen der PKC Isoenzyme sind derzeit nicht bekannt. In diesem Projekt ist geplant, PKC epsilon zu untersuchen. Es wurde gezeigt, dass dieses PKC Isoenzym ein Onkogen ist, Herzmuskelhypertrophie bei Mäusen verursacht und den Konsum von Alkohol steigert. Zur Signalweiterleitung in der Zelle bindet PKC epsilon nach der Aktivierung an das Protein RACK2. Es wurde gezeigt, dass ein Peptid mit einer aus PKC epsilon stammenden Sequenz die Bindung dieses Isoenzyms an RACK 2 verhindert und die PKC epsilon induzierte Signalübertragung hemmt. In diesem Projekt ist geplant, dieses Peptid für Molecular Modelling (Computersimulation von Molekülen) zu verwenden, um chemische Strukturen zu finden, die die Wirkung dieses Peptids imitieren (Peptidomimetika). Diese Substanzen sollen dann synthetisiert und auf eine hemmende Wirkung der PKC epsilon induzierten Signalübertragung getestet werden. Solche Substanzen könnten eventuell als Medikamente gegen Krebs, Herzmuskelhypertrophie oder Alkoholismus einsetzbar sein.
- Christoph Schächtele, Universität Freiberg - Deutschland
Research Output
- 65 Zitationen
- 4 Publikationen
-
2014
Titel Thienoquinolines as Novel Disruptors of the PKCe/RACK2 Protein–Protein Interaction DOI 10.1021/jm401605c Typ Journal Article Autor Rechfeld F Journal Journal of Medicinal Chemistry Seiten 3235-3246 Link Publikation -
2022
Titel New Biological Evaluation of Thienoquinolines as Disruptors of the PKCe/RACK2 Protein–Protein Interaction DOI 10.3103/s0027131422070082 Typ Journal Article Autor Lapa G Journal Moscow University Chemistry Bulletin -
2009
Titel Signal transduction of constitutively active protein kinase C epsilon DOI 10.1016/j.cellsig.2009.01.017 Typ Journal Article Autor Garczarczyk D Journal Cellular Signalling Seiten 745-752 -
2010
Titel Barbituric acid derivative BAS 02104951 inhibits PKCe, PKC?, PKCe/RACK2 interaction, Elk-1 phosphorylation in HeLa and PKCe and ? translocation in PC3 cells following TPA-induction DOI 10.1093/jb/mvq147 Typ Journal Article Autor Gruber P Journal The Journal of Biochemistry Seiten 331-336