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Genese und Platinmineralisation des Guli Massivs

Genesis and Platinmineralization of the Guli Massif

Oskar A.R. Thalhammer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P16440
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2003
  • Projektende 31.12.2006
  • Bewilligungssumme 295.858 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (100%)

Keywords

    Zoned Complexes, PGE Mineralisation, Dunites, PGE Fractionation, Chromitites

Abstract Endbericht

Das Guli Massiv, auf der nördlichen sibirischen Plattform gelegen, repräsentiert den welt-grössten Dunit- Clinopyroxenit Komplex. Es besteht aus einer ultramafischen Gesteinseinheit (Chromitit-führenden Dunite und Klinopyroxenite) und räumlich assoziierten, ultramafischen (Meymechite) und mafischen Vulkaniten. Das Massiv wird weiters von stockwerkartigen Karbonatiten durchschlagen. Das Lagerstättenpotential des Guli Massivs ist bemerkenswert: Neben Apatit, Phlogopit, Eisen und seltene Erdelement-Lagerstätten, die an die Karbonatite gebunden sind, treten in unmittelbarer Nähe wirtschaftliche Platingruppen Mineral- (PGM) und Au Seifenlagerstätten auf. Os-(Ir-Ru) Legierungen bilden neben Pt-Fe Legierungen die Hauptmenge der PGM in den Seifenlagerstätten des Guli Massivs. Anfängliche Untersuchungen an diesen Seifen-PGM lassen eine Herkunft aus den innerhalb der Dunite auftretenden Chromititen vermuten, obwohl bisher noch keine nennenswerten, primären Platingruppen Element- (PGE) Mineralisationen gefunden worden sind. Das Guli Massiv zeigt Ähnlichkeiten mit typischen, zonaren Massiven, obwohl seine Grösse, Form und nicht klar konzentrischer Gesteinsaufbau von typischen zonaren Massiven abweicht. Weiters stellt die Dominanz von Os-(Ir, Ru) Legierungen eine Besonderheit dar. Die Anwendung einer Reihe von neuen Methoden, wie spezielle Separations- und Konzentrationstechniken, sowie die Bestimmung der Os-Isotopenzusammensetzung an einzelnen PGM, in einer kombinierten geologischen, mineralogischen, petrologischen, geochemischen und Isotopen-Studie, sollen neue Erkenntnisse in der Genese und petrologischen Entwicklung des Guli Massivs und seiner assoziierten PGE Mineralisation liefern. Hauptaugenmerk wird auf die PGE-führenden, ultramafischen Gesteine gelegt, die von relativ kleiner Grösse (450Km2) sind, wenn man sie mit PGE-führenden Ultramafit-Sequenzen von geschichteten Intrusionen (Bushveld Komplex, zum Beispiel) vergleicht. Sie weisen jedoch eine hohe Konzentration von vorallem Os und Pt auf. Diese auffallende Konzentration und Fraktionierung von PGE ist bemerkenswert und bedarf einer detaillierten Untersuchung. Die Resultate dieses Projektes werden einen signifikanten Beitrag zum Verständnis des Ursprungs und der Bildung zonarer Massive, wie auch der Fraktionierung, des Transportes und der Ablagerung der PGE in diesem speziellen, geologischen Environment leisten.

Das Guli Massiv, auf der nördlichen sibirischen Plattform gelegen, repräsentiert den welt-grössten Dunit- Clinopyroxenit Komplex. Es besteht aus einer ultramafischen Gesteinseinheit (Chromitit-führenden Dunite und Klinopyroxenite) und räumlich assoziierten, ultramafischen (Meymechite) und mafischen Vulkaniten. Das Massiv wird weiters von stockwerkartigen Karbonatiten durchschlagen. Das Lagerstättenpotential des Guli Massivs ist bemerkenswert: Neben Apatit, Phlogopit, Eisen und seltene Erdelement-Lagerstätten, die an die Karbonatite gebunden sind, treten in unmittelbarer Nähe wirtschaftliche Platingruppen Mineral- (PGM) und Au Seifenlagerstätten auf. Os-(Ir-Ru) Legierungen bilden neben Pt-Fe Legierungen die Hauptmenge der PGM in den Seifenlagerstätten des Guli Massivs. Anfängliche Untersuchungen an diesen Seifen-PGM lassen eine Herkunft aus den innerhalb der Dunite auftretenden Chromititen vermuten, obwohl bisher noch keine nennenswerten, primären Platingruppen Element- (PGE) Mineralisationen gefunden worden sind. Das Guli Massiv zeigt Ähnlichkeiten mit typischen, zonaren Massiven, obwohl seine Grösse, Form und nicht klar konzentrischer Gesteinsaufbau von typischen zonaren Massiven abweicht. Weiters stellt die Dominanz von Os-(Ir, Ru) Legierungen eine Besonderheit dar. Die Anwendung einer Reihe von neuen Methoden, wie spezielle Separations- und Konzentrationstechniken, sowie die Bestimmung der Os-Isotopenzusammensetzung an einzelnen PGM, in einer kombinierten geologischen, mineralogischen, petrologischen, geochemischen und Isotopen-Studie, sollen neue Erkenntnisse in der Genese und petrologischen Entwicklung des Guli Massivs und seiner assoziierten PGE Mineralisation liefern. Hauptaugenmerk wird auf die PGE-führenden, ultramafischen Gesteine gelegt, die von relativ kleiner Grösse (450Km2) sind, wenn man sie mit PGE-führenden Ultramafit-Sequenzen von geschichteten Intrusionen (Bushveld Komplex, zum Beispiel) vergleicht. Sie weisen jedoch eine hohe Konzentration von vorallem Os und Pt auf. Diese auffallende Konzentration und Fraktionierung von PGE ist bemerkenswert und bedarf einer detaillierten Untersuchung. Die Resultate dieses Projektes werden einen signifikanten Beitrag zum Verständnis des Ursprungs und der Bildung zonarer Massive, wie auch der Fraktionierung, des Transportes und der Ablagerung der PGE in diesem speziellen, geologischen Environment leisten.

Forschungsstätte(n)
  • Montanuniversität Leoben - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Lev K. Levsky, Academy of Science of RUS - Russland
  • Alexander I. Kostoyanov, All Russia Geological Research Institute - Russland
  • O.N. Simonov, Committee for Geology and Utilization of Mineral Resources of Taimyr Area - Russland

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